Sonntag, 30. Juni 2013

Monatsverlosung: Juni

Hallo ihr Lieben,

heute startet meine zweite Monatsverlosung meines zweiten Leseeckenmonats. Inspiriert wurde das Ganze, wie ihr mittlerweile vielleicht wisst, durch die Aktion "Blogger schenken Lesefreude" zum Welttag des Buches 2013, die ich wirklich klasse fand und so auf meinem Blog ein wenig fortleben lassen möchte.
Wenn man auf den Juni zurückschaut, habe ich leider nicht so viele Bücher präsentieren können, da mir einfach die Zeit zum Lesen ein wenig gefehlt hat. Dennoch möchte ich gerne einem von euch ein bisschen Lesefreude schenken, die in einem Buch steckt, das mir selbst Lesefreude bereitet hat.

Deshalb habe ich mich diesen Monat für "Buchland" entschieden, das ich bereits im Mai gelesen und bei der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" gewonnen habe. So trägt es sich noch ein Stück weiter in die Welt und das sollte es auch unbedingt tun, denn dieses Buch ist einfach grandios.

"Buchland" von Markus Walther





Titel: Buchland
Reihe: nein
Verlag: Acabus
Broschierte Ausgabe mit 232 Seiten
ISBN 978-3-86282-186-0
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 12,90 Euro








Klappentext: 

Dieses Antiquariat ist nicht wie andere Buchläden!

Das muss auch die arbeitslose Buchhändlerin Beatrice feststellen, als sie notgedrungen die Stelle im staubigen Antiquariat des ebenso verstaubt wirkenden Herrn Plana annimmt. 
Schnell merkt sie allerdings, dass dort so manches nicht mit rechten Dingen zugeht: Wer verbirgt sich hinter den so antiquiert wirkenden Stammkunden "Eddie" und "Wolfgang"? Und welche Rolle spielt Herr Plana selbst, dessen Beziehung zu seinen Büchern scheinbar jede epische Distanz überwindet?
Doch noch ehe Beatrice all diese Geheimnisse lüften kann, gerät ihr Mann Ingo in große Gefahr. Beatrice setzt alles daran, ihn zu retten. Zusammen mit Herrn Plana begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch das mysteriöse Buchland. 
Und schon bald steht fest: Es geht um viel mehr, als bloß darum, Ingo zu retten. Vielmehr gilt es, die Literatur selbst vor ihrem Untergang zu bewahren!

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Ich habe dieses Buch für euch ausgewählt, weil es für mich mehr als das ist. Es ist eine einzige Liebeserklärung an die Literatur, die durch so viel Humor und Zwischen-den-Zeilen-lesen besteht, dass es einfach noch in viel mehr Hände geraten muss.

Dennoch ein kurzer Zusatz/Hinweis, aus meiner Rezension zur Zielgruppe und der Altersempfehlung dieses Buches:

Ich denke, dass sich dieses Buch nicht für jeden Leser eignet, der hinter dem Titel und dem Klappentext eine fantastische Geschichte erwartet. Der Text ist so vielschichtig und durchtränkt mit Anspielungen, Andeutungen, Unausgesprochenem und Nichtgesagtem, dass jemand, der sich schwer damit tut, zwischen den Zeilen zu lesen, in diesem Buch vielleicht eine Enttäuschung erleben wird. Klassische Literatur sollte kein Fremdwort für jemanden sein, der das Buch in die Hand nimmt und die Erwartung sollte sich nicht an einen kurzweilig, einfachen Text lehnen.
Meine persönliche Altersempfehlung wäre etwa ab 15 Jahren, wenn der/diejenige recht belesen ist und Spaß an diesem Buch entwickeln kann. Sonst sehe ich es eher in den Händen von Erwachsenen.

Mehr über das Buch und seine Geschichte, könnt ihr gerne auch in meiner Rezension des Buches lesen: "Buchland"

Was müsst ihr tun um mitzumachen?

Nein, ihr müsst kein Mitglied meiner Seite werden, außer ihr wollt es!
Nein, ihr müsst nichts auf Facebook teilen, außer ihr wollt es!
Und nein, ihr müsst nichts drücken, liken oder sonstetwas - außer ihr wollt es!

Alles was ich von euch brauche, ist einen Kommentar mit einer Antwort auf die Frage, wie es in eurem eigenen, ganz persönlichen Buchland aussehen würde. Ein bisschen neugierig bin ich ja doch :)

Damit ich euch erreichen kann, solltet ihr nicht vergessen, eure E-Mailadresse mit anzugeben. Wenn ihr sie nicht öffentlich posten möchtet, könnt ihr mir diese selbstverständlich auch in einer persönlichen Nachricht bei Facebook zukommen lassen:

Lilas lauschige Leseecke bei Facebook

Wenn ihr unter 18 seid, brauche ich eine Einverständniserklärung eurer Eltern.

Verlosungszeitraum:

30.06.13 - einschließlich 07.07.13

Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 08.07.13

Liebe lila Lesegrüße an alle
Iris :)

Samstag, 29. Juni 2013

Rezension: "Das Unkrautland - Das Geheimnis der Schwarzen Hütte" von Stefan Seitz






Titel: Das Unkrautland - Das Geheimnis der Schwarzen Hütte
Verlag: Cleon Verlag
Reihe: Band 2 der Reihe "Das Unkrautland"
Hardcoverausgabe mit 303 Seiten
ISBN 978-3-9813-1712-1
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahre
Preis: 14,95 Euro






Klappentext:

Was hat es mit dem seltsamen Märchen auf sich, das die Leute im Land ihren Kinder erzählen? Was verbergen die Westlichen Sümpfe? Und welche Bedeutung hat jener eigenartige Traum, der Primus nun schon seit zwei Jahrhunderten nicht mehr loslässt?
Mit Mut und Magie machen sich Primus und Plim erneut auf den Weg, das große Geheimnis zu ergründen. Die Saga geht weiter...

"...Stück für Stückt setzt sich ein Puzzle zusammen. Welches Geheimnis liegt über dem Unkrautland? Man will es wissen." Der Sonntag

"Das Unkrautland besitzt den eigentümlichen Zauber von geheimnisvollen und merkwürdigen, magischen Figuren, deren Charakter einzigartig ist." Things, Books and More

"...dicht bepackt mit Einfällen und Ideen - Lesefutter zum Mitfiebern und Abschalten..." Badische Zeitung

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Story und Charaktere: 

Im zweiten Band der Unkrautreihe begleiten wir Primus und die Hexe Plim auf der nächsten Etappe ihres großen Abenteuers. Dieses Mal verschlägt es die beiden in die Westlichen Sümpfe, wo sie sich auf die Suche nach der „Schwarzen Hütte“ begeben. Das ist natürlich kein Zufall. Erst belauscht Primus eine alte Frau, die einigen Kindern ein Schauermärchen über diese Gegend erzählt, und dann gibt ihnen die Rätselrübe auch noch ein passendes Rätsel rund um ein geheimnisvolles Buch auf. Da ist die Neugierde, was sich in den Sümpfen verbirgt, natürlich groß. Immer noch auf der Suche nach der Nebelfee, können Primus und Plim es deshalb nicht lassen, das Märchen zu überprüfen und das Rätsel der Rübe zu lösen. Dass auch noch jemand anderes, der furchterregende Bergteufel, ebenfalls auf der Suche nach dem Buch ist, wissen sie zu dem Zeitpunkt noch nicht. Als sie es herausfinden, wird alles nur noch rätselhafter.

Primus und Plim bleiben ihren Charakteren mehr als treu. Man fühlt sich schon bald, als hätte es gar keinen Bruch zwischen dem ersten und zweiten Band gegeben, sodass man schnell wieder mit den beiden zurück ins Abenteuer eintaucht. Plim ist dabei zickig, widerspenstig , manchmal kleptomanisch und überaus verrückt wie schon im ersten Band, sodass man immer wieder schmunzeln muss.
Haben wir als Nebencharaktre im ersten Band noch den dicken Kürbis Snigg auf einem seiner Abenteuer begleitet, welches ihn am Ende zum Helden machte, begleiten wir dieses Mal den geschwätzigen Vogel Bucklewhee, der eigentlich in Primus Uhr lebt.
Ein witziges kleines Kerlchen, das das ungeahnte Talent besitzt, alles besser zu wissen und einem manchmal mächtig auf die Nerven zu gehen. Trotz allem schließt man ihn schnell ins Herz, wenn er ganz alleine durch die stockdunklen Postrohre läuft und einfach keine Möglichkeit findet, wieder ans Tageslicht zu gelangen.
Primus leibt und lebt, wie wir ihn kennen. In Fledermausgestalt stibitzt er den Dorfbewohnern leckeren Kuchen, das Geheimnis um die Nebelfee lässt ihn nicht los und so begleiten wir ihn ins nächste Abenteuer, rund um die Westlichen Sümpfe. Er ist es, der meistens wieder den kühleren Kopf behält, das Ganze leitet und Plim immer mal wieder zum Grummeln bringt, weil er einfach nichts isst. Aber so ist das wohl, wenn man schon ein paar hundert Jahre auf dem Buckel hat. Durch seine witzigen Einfälle, wenn er beispielsweise den Bergteufel zum Narren hält, hat man auch hier immer wieder etwas zu lachen.

Der Bergteufel ist eine sehr imposante Erscheinung, der man lieber nicht über den Weg laufen möchte. So lange sie können, scheuen auch Primus und Plim davor zurück, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Als sie es aber schließlich doch tun müssen, hält er einige Überraschungen für sie bereit.

Alles in allem wieder wunderbare Charaktere, die den Leser auf ein Abenteuer mitnehmen, das schon allzu bald zu Ende ist. Wie gut, dass es noch einen dritten Band gibt.

Was mir besonders gefallen hat: 

Obwohl der zweite Band praktisch nahtlos an den ersten ansetzt und die Fortsetzung des Abenteuers um die Nebelfee bildet, ist es doch eine in sich abgeschlossene Handlung, sodass auch diejenigen, die den ersten Band nicht gelesen haben, sehr schnell ins Geschehen eintauchen können. Stefan Seitz hat dafür gesorgt, alle wichtigen Punkte aus dem ersten band im zweiten noch einmal aufzugreifen, sodass man sich schnell zurechtfindet.

An Spannung, die durch humorvolle Szenen immer wieder aufgelockert wird, fehlt es auch dieses Mal in diesem kurzweiligen Abenteuer nicht.

Die Sprache ist, wie auch im ersten Band, sehr einfach gehalten. Die Sätze sind zumeist kurz, sodass auch jüngeren Lesern der Spaß am Lesen erhalten bleibt. Hier macht auch das Vorlesen eine Menge Spaß.

Gestaltung:

Leider verstehe ich auch nach dem Lesen des Buches nicht, warum für diesen Teil dieses Cover gewählt worden ist. Primus schaut, mit dem Rücken zum Leser, einen leeren Fleck an der Wand an, während er in einem Raum voller seltsamer Gegenstände steht. Er lässt die Schultern hängen und wirkt ziemlich leblos. Ein für mich sehr nichtssagendes Cover, das wesentlich besser hätte gewählt werden können. Vor allem bei einer so lebhaften Geschichte.

Wertung: 

Die Charaktere und die Geschichte haben mich wieder voll überzeugt. Der zweite Band steht dem ersten in nichts nach. Nur das eher langweilige, nichtssagende, wenn auch farblich schön gestaltete Cover, hält mich davon ab, volle 5 Sterne zu vergeben. Primus und Plim erhalten für ihr zweites Abenteuer wieder 4 ½ Lila-Lesesterne in der Gesamtwertung.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Neuzugänge 27.06.13

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich wieder viele tolle Neuzugänge neben mir liegen, die ich euch gerne zeigen möchte :) Es sind dieses Mal ein paar mehr, mal sehen, wann ich dazu komme, die alle zu lesen :) Eigentlich hatte ich meinen SuB ja abgebaut - im Moment baut er sich wieder auf :)

Neu bei mir eingezogen sind:

1. "Das Unkrautland - Die Gipfel der Schwefelzinnen" von Stefan Seitz 






Titel: Das Unkrautland – Die Gipfel der Schwefelzinnen
Reihe: Band 3 der Reihe „Das Unkrautland“
Verlag: Cleon-Verlag
Hardcoverausgabe mit 303 Seiten
ISBN 978-3-9813-1715-2
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahre
Preis: 14,95 Euro






Klappentext:

Geradewegs in die Eisregionen weisen die uralten Schriften und beschreiben einen Weg voller Hindernisse, Geheimnisse und Mysterien. Das, wonach Primus und Plim schon so lange forschen, scheint zum Greifen nahe. Aber die Berge sind tückisch. Geister durchstreifen die Schluchten, Trolle bevölkern die Hänge und in den Tiefen des sagenumwobenen Bleigebirges schlummern Mächte, die noch rätselhafter sind, als die schier endlosen Stollen. Dennoch, der Entschluss steht fest, und die Suche nach den Überresten eines längst vergessenen Zeitalters beginnt. 

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2. "Lilith Parker und der Kuss des Todes" von Janine Wilk






Titel: Lilith Parker und der Kuss des Todes
Reihe: Band 2 der Reihe „Lilith Parker"
Verlag: Thienemann Verlag (planet girl)
Hardcoverausgabe mit 399 Seiten
ISBN 978-3-522-50254-2
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahre
Preis: 14,95 Euro







Klappentext:

Grauweiße Wolken hängen tief über der Insel St. Nepehlius und verbreiten eine gruselige Stimmung. Lilith fühlt sich dennoch wohl in ihrer neuen Heimat, nicht zuletzt dank ihrer Tante und ihren Freunden Matt und Emma. Doch es ereignen sich mysteriöse Mordfälle in Bonesdale, bei denen der Verdacht ausgerechnet auf Lilith fällt. Denn sie ist die einzige Banshee auf der Insel - und ein Kuss von ihr kann tödlich sein. Als Lilith sich dem Rat der Vier stellen muss, droht sie für immer von der Insel verbannt zu werden...

Das zweite schaurig-schöne Abenteuer von Lilith Parker 

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3. "Finsterherz" von Jeremy de Quidt








Titel: Finsterherz
Reihe: nein
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Hardcoverausgabe mit 285 Seiten
ISBN 978-3-473-35328-6
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 12-15 Jahre
Preis: 14,95 Euro






Klapptentext:

Als Zauberlehrling Mathias nach dem Tod seines Meisters eine mysteriöse Papierrolle an sich nimmt, ahnt er nicht, welchen Albtraum er heraufbeschworen hat: Das Blatt ist der Schlüssel zu einem Geheimnis, das der skrupellose Doktor Häller um jeden Preis bewahren will. Er verfolgt Mathias gnadenlos, doch die Dienstmagd Katta kann ihn in letzter Sekunde retten. Zusammen gelingt es ihnen, ins Herz der Finsternis vorzudringen - , dorthin, wo ein magisches Messer Nacht für Nacht schaurige Wunder vollbringt...

"Schnell, fesselnd, fantasievoll." The Guardian

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4. "Der Sohn des Zauberers" von Stephen Elboz






Titel: Der Sohn des Zauberers
Reihe: Band 1 der Reihe „Der Sohn des Zauberers"
Verlag: Fischer (Schatzinsel)
Taschenbuchausgabe mit 254 Seiten
ISBN 978-3-596-80440-5
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahre
Preis: 7,95 Euro






Klappentext:

Der größte Zauberer aller Zeiten!

Nick Stixby weiß es genau: Ein Werwolfsbiss ist lebensgefährlich! Ausgerechnet sein bester Freund Henry, der Enkel von Königin Viktoria, wird bei einem ihrer nächtlichen Abenteuer verletzt. Nur Nicks Vater, der Hofzauberer, kann ihm helfen. Doch Henry gerät in die Hände des unheimlichen Stafford Sparks, der ihn mit Elektroschocks behandelt. Um seinen Freund zu befreien und Sparks das Handwerk zu legen, begibt Nick sich in Londons Unterwelt in große Gefahr. 

"Wenn Nick Stixby die Arme erhebt, knistert und zischt die Luft vor lauter Zauberkraft." Süddeutsche Zeitung

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5. "Der Sohn des Zauberers im Kampf um Callalabasa" von Stephen Elboz






Titel: Der Sohn des Zauberers im Kampf um Callalabasa
Reihe: Band 2 der Reihe „Der Sohn des Zauberers"
Verlag: Fischer (Schatzinsel)
Taschenbuchausgabe mit 288 Seiten
ISBN 978-3-596-80441-2
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahre
Preis: 7,95 Euro





Klappentext:

Zaubern verboten!

Hals über Kopf muss Nick Stixby die Zauberakademie verlassen: Der grausame Stafford Sparks ist aus dem Gefängnis entkommen und will sich an Nick rächen!
Nick flieht mit seinem Freund Prinz Henry in das kleine Land Callalabasa. Dort erwartet ihn jedoch eine böse Überraschung: Zaubern ist verboten! Nicht nur, dass Nick sich dadurch schlecht zur Wehr setzen kann - er gehört auch noch zu den Verdächtigen. Jetzt lauert die Gefahr überall. 

"Wenn Nick Stixby die Arme erhebt, knistert und zischt die Luft vor lauter Zauberkraft." Süddeutsche Zeitung

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6. "Der Sohn des Zauberers und die Vampire von London" von Stephen Elboz






Titel: Der Sohn des Zauberers und die Vampire von London
Reihe: Band 3 der Reihe „Der Sohn des Zauberers"
Verlag: Fischer (Schatzinsel)
Taschenbuchausgabe mit 330 Seiten
ISBN 978-3-596-80442-9
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahre
Preis: 7,95 Euro





Klappentext:

Präsident in Gefahr!

Nick Stixby und seine Freunde trauen ihren Augen kaum: Als der Präsident von Amerika den Königshof in London besucht, geschehen in der Stadt merkwürdige Dinge. Ein unheimliches Mondkraut wuchert in der Nacht und entpuppt sich als Mörderpflanze. Vampire treiben ihr Unwesen. Der Präsident wird entführt. Kann Nick ihn retten? 

"Wenn Nick Stixby die Arme erhebt, knistert und zischt die Luft vor lauter Zauberkraft." Süddeutsche Zeitung

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Ihr habt schon eines der Bücher gelesen oder es nun eurer Wunschliste hinzugefügt? Lasst es mich ruhig wissen :)

Liebe lila Lesegrüße
Iris

Freitag, 21. Juni 2013

Blogtour-Ankündigung: "Der Tintenschnüffler und die Weltenweber"



Hallo ihr Lieben,

einige von euch wissen es vielleicht schon: Ich schreibe in meiner Freizeit nicht nur Rezensionen, sondern auch Geschichten. Eine davon findet ihr seit letztem Jahr im Sperling-Verlag. Genau wegen dieser Geschichte richte ich heute folgende Frage an euch, auf die ich natürlich auch eine Antwort bereithalte: Habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wer eigentlich unsere Blumen blau färbt, die Blüten an die Blumen steckt, ständig unsere Socken klaut oder wer für all die einzigartigen Schneeflocken verantwortlich ist, die vom Himmel fallen? Nein? Dann habt ihr wohl noch nie vom Tintenschnüffler und seinen Weltenweberfreunden gehört, die jetzt auf ganz große Tour gehen.

Hier die wichtigsten tintenblauen Informationen:






Titel: Der Tintenschnüffler und die Weltenweber
Reihe: Band 1 der Reihe "Der Tintenschnüffler"
Verlag: Sperling-Verlag
Broschierte Ausgabe mit 220 Seiten
ISBN 978-3-942104173
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 8-11 Jahre
Preis: 12,80 Euro





Klappentext:

Mit allem haben die vier Freunde Tabea, Katie, Simon und Michael gerechnet, nur nicht mit einem winzigen blauen Wesen namens Tintonius. Eben noch auf einem Campingausflug, befinden sie sich plötzlich mitten in Welwenia, dem Reich der Weltenweber, die vor einem scheinbar unlösbaren Problem stehen und dringend ihre Hilfe benötigen. Zusammen mit Tintonius brechen die vier zu einer abenteuerlichen Reise auf, die sie quer durch das wundersame Land führt. Schnell finden sie heraus, dass viel mehr hinter all den Dingen steckt, die sie täglich in ihrer Umwelt sehen und erleben. Erst durch ihre neuen Freunde erfahren sie, wohin die Pusteblumensamen fliegen, wer sich um die Bäume kümmert, warum Kornblumen eigentlich blau sind und wieso immer ihre Socken verschwinden. 

"Ein wunderbares Abenteuer, lehrreich und amüsant zugleich, über die Wahrnehmung unserer Umwelt, über Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Andersartigkeit und über Toleranz."

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Neben 6 tollen Blogs, zu denen auch mein Autorenblog zählt, mit insgesamt 6 zu lösenden Aufgaben für die großen und kleinen Entdecker, warten spannende Beiträge auf alle, die mehr über Tintonius und seine Welt erfahren möchten. Ein besonderer Aufruf geht an alle Kinder, die viele bunte Stifte besitzen und die Tour damit in allen Regenbogenfarben begleiten können. Wer sich von den jüngeren Entdeckern allen Aufgaben stellt und diese am Ende abgibt, hat die Chance auf eines von 6 tintastischen Geschenken, mit denen die Mühe belohnt werden soll. Aber auch die Erwachsenen gehen nicht leer aus. Am Ende wartet ein Hauptgewinn, wenn alle Aufgaben gelöst worden sind. Zeit habt ihr nach Abschluss der Tour bis einschließlich 22.07., um eure farbenfrohen "Lösungen" an meine E-Mailadresse - I.Deitermann@gmx.net - zu senden.

Wer macht wann, wo mit? Eine Auflistung findet ihr hier:



Und hier könnt ihr die Blogs bereits vorab schon einmal besuchen:

Station 1: "The Bookdealer and more"
Station 2: "Winterteufel's Traumland"
Station 3: "Elchi's World of Books"
Station 4: "Creativity First"
Station 5: "Büchereckerl"
Station 6: "Iris Deitermann"

Schaut doch mal vorbei, sagt es weiter und bringt alle eure Freunde mit :)

Liebe lila Lesegrüße
Iris

Dienstag, 18. Juni 2013

Rezension: "Jake Djones und die Hüter der Zeit" von Damian Dibben






Titel: Jake Djones und die Hüter der Zeit
Reihe: Band 1 der Reihe "Jake Djones"
Verlag: Penhaligon
Hardcoverausgabe mit 347 Seiten
ISBN 978-3-7645-3093-8
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 16,99 Euro







Klappentext:

Es ist Zeit für neue Helden!

Jake Djones führt ein ganz gewöhnliches Leben - bis er eines Tages vom Geheimbund der Geschichtshüter erfährt. Die Agenten dieses mysteriösen Bundes eröffnen Jake nicht nur, dass er durch die Zeit reisen kann, sie benötigen auch noch seine Hilfe. Der skrupellose Prinz Xander Zeldt will die Vergangenheit nach seinem Willen verändern und der Welt dadurch für alle Zeit seine Herrschaft aufzwingen. Gemeinsam mit den besten Agenten der Geschichtshüter begibt Jake sich auf eine gefährliche Mission ins Venedig des 16. Jahrhunderts. Das Schicksal der Menschheit hängt allein von seinem Mut und der Entschlossenheit seiner Gefährten ab - in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft...

Der große internationale Bestseller für alle Fans von Artemis Fowl und Percy Jackson endlich auch auf Deutsch. 

"Ich gebe diesem Roman 10 von 10 möglichen Punkten!" Guardian

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Story und Charaktere:

Der 14jährige Jake führt eigentlich ein ganz normales Leben. Seine Eltern betreiben einen kleinen Laden für Sanitärgegenstände, von dem Jake nicht wirklich versteht, wie sie sich damit über Wasser halten können und ab und an kommt es vor, dass sie auch mal eine Messe für eben diese Gegenstände besuchen. Das ist auch jetzt wieder der Fall. Ziemlich plötzlich müssen seine Eltern los und Jake ist für ein paar Tage auf sich gestellt - nur seine Tante kümmert sich um ihn.
Aus Jake unbekannten Gründen wird der Aufenthalt seiner Eltern länger als geplant, wollten sie doch eigentlich nur übers Wochenende verreisen. An dieser Stelle beginnt das Abenteuer.
Jake wird plötzlich am helllichten Tag entführt. Nicht aber, wie man meinen könnte, von Erpressern oder fiesen Ganoven – nein, von einer Geheimgesellschaft. Nicht, dass Jake sofort alles glauben würde, was ihm innerhalb kürzester Zeit um die Ohren rasselt, doch kann er sich den Fremden, die ihn mitgenommen haben, nicht erwehren, als sie ihm klar machen, dass er nicht abhauen kann, da er sonst seine Eltern nie wiedersehen würde. Sie stecken in einer anderen Zeit in großen Schwierigkeiten. Eine Information, die für Jake nur schwer zu glauben ist.
Die Geheimgesellschaft, in die Jake da hineingeraten ist, sind die „Geschichtshüter“. Eine kleine Gruppe von Menschen, die durch die Zeit reisen kann und in der Geschichte eingreift, wenn es brenzlig wird. Jake gehört zu den „Diamanten“ - den besonders hoch gestellten Geschichtshütern.
Noch bevor Jake all diese Informationen verdaut hat, geht es auch schon los. Er bekommt eine Tinktur, die nach ausgelaufener Batteriesäure schmeckt, und landet kurze Zeit später im Frankreich des Jahres 1820. Hier sollen seine Eltern festgehalten werden.

Den Geschichtshütern gegenüber steht der fiese Prinz Zeldt, der einen unglaublichen Plan ausgeheckt hat um sich die Welt zu unterwerfen und zu einem dunklen Ort zu machen. Er ist es auch, der daran Schuld ist, dass Jakes Eltern nicht von der Messe zurückgekehrt sind. Sie sind ebenfalls Zeitreisende, die von Zeldt im Venedig einer anderen Zeit von ihm gefangen genommen worden sind. Mittels eines Spions in den Reihen der Geschichtshüter schafft er es, alle außer Jake und Topaz in seine Gewalt zu bringen, als sie versuchen, die Djones zu retten.

Doch Jake und Topaz geben nicht auf. Mittels List und Tücke schleichen sie sich in das Schloss von Zeldt und erfahren dort noch etwas viel Schlimmeres: Das Zeitalter der Renaissance soll verhindert werden.

Jake Djones hat es wohl vor allem seiner großen Neugierde zu verdanken, dass er auf dieses rasante Abenteuer mitgenommen wird. Während jeder andere Mensch um sich geschlagen und um Hilfe geschrien hätte, lässt Jake sich entführen, um zu sehen, was passiert. Er reagiert zwar verwirrt, als die Informationen über die Geschichtshüter, Zeitreisen und seine Rolle dabei auf ihn einprasseln, findet sich aber sehr schnell damit ab und sieht dem Abenteuer mit Spannung entgegen. Seine Handlungen scheinen meist dem naiven Geist eines 14jährigen Jungen zu entspringen, während man hin und wieder das Gefühl hat, es mit einem  abgebrühten Erwachsenen zu tun zu haben. Sein Mut scheint unerschöpflich zu sein, nur selten bekommt Jake es mit der Angst zu tun. Ratten zum Beispiel bringen ihn völlig aus der Fassung.

Begleitet wird Jake von einer bunt zusammengewürfelten Gruppe, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Wir haben die unnahbar kühle Schöne, den egozentrischen Humoristen und auch den weinerlichen Niemand, der einem manchmal ganz schön auf die Nerven gehen kann. So sind die Charaktere jedoch klar voneinander abgegrenzt, was sie zu einem sympathischen Haufen macht, den man gerne auf seinem Abenteuer begleitet. Ein bisschen mehr Tiefe hätte dem ein oder anderen Charakter mit Sicherheit nicht geschadet, stehen wir hier aber doch noch am Anfang einer Reihe, die dies in den Folgebänden sicherlich wettmachen wird. In diesem Band steht eindeutig Jake im Vordergrund, über den wir mehr als genug erfahren.

Die Gegenspieler der Geschichtshüter scheinen mir nicht ganz so rund zu sein. Sie tauchen immer wieder auf, es wird viel über sie gesprochen, aber agieren sie doch selten selbst. Erst am Ende wird dem Leser bewusst, mit welch dunklen Gestalten man es die ganze Zeit zu tun hatte. Da hätte ruhig etwas mehr kommen können, um das Problem, das es zu lösen gilt, noch angemessener darzustellen.

Was mir besonders gut gefallen hat: 

Es gibt keinen großen Vorlauf der Geschichte, sodass man schon nach ein paar Seiten mitten im Geschehen steckt. Sofort beginnt ein rasantes Abenteuer, dass es kaum zulässt ordentlich Luft zu holen. Es gibt kaum Abschnitte in denen die Geschichtshüter mal zur Ruhe kommen – sie stehen ständig unter Strom, bleibt das Abenteuer doch nicht einen Moment stehen. Diese Spannung hält bis zur letzten Seite durch. Definitiv etwas, was nicht jeder Autor schafft und was man einfach hervorheben muss.

Dabei ist das Abenteuer von gefährlichen Situationen, ungeheuerlichen Kämpfen und immer wieder neuen Geheimnissen nur so durchdrungen. Schön ist der Aufbau, der uns immer wieder auch mal von Jake weg und zu seinen entführten Freunden hinführt, sodass die Geradlinigkeit einer einzelnen Figur unterbrochen wird und man einen Gesamteindruck des Abenteuers erhält. Das kommt der Spannung zu Gute, die in diesem Buch mit Sicherheit nicht fehlt.

Besonders positiv finde ich, dass diese Zeitreiseerzählung ohne geschichtliche Figuren auskommt. Reist man doch meist in eine Zeit, in denen bekannte Figuren aus der Geschichte auftauchen. Hier steht tatsächlich das Geschehen rund um Jake und seine Freunde im Vordergrund, ohne, dass noch endlose geschichtliche Nähte geknüpft und Erklärungen gegeben werden müssen, um dem Leser die Zeit, in der sie gelandet sind, näherbringen zu können.

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Nach Reihen wie der Edelstein-Trilogie und Zeitenzauber halte ich nun ein Buch in der Hand, dessen Handlung mich zwar überzeugt, nicht aber die Art und Weise wie Zeitreisen hier vonstatten gehen. Es hat sich mir nicht ganz erschlossen, wie auf der einen Seite nur eine kleine Auswahl von Menschen damit gesegnet ist, Zeitreisen durchführen zu können, wenn sie ein bestimmtes Gemisch zu sich nehmen, auf der anderen Seite aber ein ganzes Schiff samt Besatzung auf Seiten der Bösen in ein Hauptquartier, das etwa 2000 Jahre in der Vergangenheit liegt, springen kann. Hinzu kommt, dass so große Zeitsprünge sogar den Tod mit sich bringen können, wenn man nicht genug Menschen mit der „Diamant-Begabung“ dabei hat, was hier natürlich nicht passiert. Auch Haustiere scheinen übrigens kein Problem mit Zeitsprüngen zu haben. Die Idee schien mir nicht ganz ausgereift.

Einige Passagen wurden zwar sehr gut beschrieben, widersetzten sich aber meiner Logik. Wenn plötzlich jemand, während er mit der Peitsche malträtiert wird, sein eigenes Halstuch zu einem Lasso binden kann, um es demjenigen mit der Peitsche dann um den Hals zu werfen, stellt sich mir unweigerlich die Frage, was für ein riesiges Halstuch derjenige wohl mit sich trägt. Wenn derjenige der das Halstuch dann um den Hals geworfen bekommt daran auch noch eine Weile an einer Kutsche herunter über dem Abgrund baumelt, ist mir das Ganze dann doch zu viel. Solche Szenen gibt es immer mal wieder, die das Abenteuer hier und da dann doch etwas unrealistisch erscheinen ließen.

Gestaltung: 

Die Hauptfarbe des Covers ist schwarz, wodurch sich die goldene Sanduhr, die von zwei goldenen Planeten auf einer goldenen Scheibe flankiert wird, besonders schön abhebt. Ein Symbol, das im Buch eine sehr große Rolle spielt. Am unteren Teil der Sanduhr sehen wir die Silhouette eines Jungen, der wohl Jake Djones sein dürfte. Unter dem Mittelpunkt der Betrachtung finden wir noch ein schwarz-graues Bild einer Burg oder eines Schlosses. Wer das Buch gelesen hat, weiß, worum es sich dabei genau handelt. Ein sehr ansprechendes Cover, das nicht wenig dazu beigetragen hat, dass ich dieses Buch gekauft habe.

Wertung: 

Story und Charaktere haben mir sehr gut gefallen, auch die Umsetzung der Geschichte und die darin enthaltene Spannung lassen kaum zu wünschen übrig. Da ich aber wenig von der Darstellung der Zeitreise überzeugt bin, die sicher auch Geschmackssache ist und deshalb nur einen halben Punkt Abzug bekommt, aber immer wieder auch Passagen dabei waren, die mich den Kopf schütteln ließen, die das Buch einen Punkt kosten, gebe ich „Jake Djones“ 3 ½ Lila-Leseterne.


Montag, 17. Juni 2013

Neuzugänge 17.06.13

Hallo ihr Lieben,

an diesem Wochenende sind wieder ein paar neue Bücher bei mir eingezogen, über die ich mich sehr freue. Ganz besonders über eines davon, das in einem Überraschungspaket auf mich gewartet hat :)
Lange Rede kurzer Sinn: Ich teile heute wieder meine Neuzugänge mit euch :)

Im Überraschungspaket auf mich gewartet hat:

"Das Unkrautland - Das Geheimnis der Schwarzen Hütte" von Stefan Seitz 






Titel: Das Unkrautland - Das Geheimnis der Schwarzen Hütte
Verlag: Cleon Verlag
Reihe: Band 2 der Reihe "Das Unkrautland"
Hardcoverausgabe mit 303 Seiten
ISBN 978-3-9813-1712-1
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahre
Preis: 14,95 Euro






Klappentext:

Was hat es mit dem seltsamen Märchen auf sich, das die Leute im land ihren Kinder erzählen? Was ?verbergen die Westlichen Sümpfe? Und welche Bedeutung hat jener eigenartige Traum, der Primus nun schon seit zwei Jahrhunderten nicht mehr loslässt?
Mit Mut und Magie machen sich Primus und Plim erneut auf den Weg, das große Geheimnis zu ergründen. Die Saga geht weiter...

"...Stück für Stückt setzt sich ein Puzzle zusammen. Welches Geheimnis liegt über dem Unkrautland? Man will es wissen." Der Sonntag

"Das Unkrautland besitzt den eigentümlichen Zauber von geheimnisvollen und merkwürdigen, magischen Figuren, deren Charakter einzigartig ist." Things, Books and More

"...dicht bepackt mit Einfällen und Ideen - Lesefutter zum Mitfiebern und Abschalten..." Badische Zeitung

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Bei Thalia fand ich:

"Im Namen der Engel - Die überirdischen Fälle der Bree Winston" von Mary Stanton






Titel: Im Namen der Engel - Die überirdischen Fälle der Bree Winston
Verlag: Piper
Reihe: Band 1 der Reihe "Die überirdischen Fälle der Bree Winston)
Taschenbuchausgabe mit 379 Seiten
ISBN 978-3-492-26723-6
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 8,95 Euro





Klappentext:

Der Mystery-Hit aus den USA!

Savannah ist die Stadt der Gespenster. Als die junge Anwältin Bree ausgerechnet dort die Kanzlei ihres verstorbenen Onkels übernimmt, erlebt sie mehr als nur ihr blaues Wunder:
Ihr Büro ist für die Lebenden unauffindbar, ihre Angestellten entpuppten sich als himmlische Helfer, und ihr erster Mandant meldet sich aus dem Jenseits. Bald steht sie als seine Anwältin vor dem Himmlischen Gerichtshof. Mit überirdischer Hilfe des unerhört attraktiven Gabriel Striker versucht Bree, nicht nur die Seele des Geschäftsmannes, sondern auch ihr eigenes Leben vor dem Fegefeuer zu retten. 

"Bezaubernd und charismatisch... frischer Wind für alle Mystery-Fans." Publishers Weekly

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Auf dem Flohmarkt gefunden, habe ich:

1. "Vier zauberhafte Schwestern und der magische Stein" von Sheridan Winn





Titel: Vier zauberhafte Schwestern und der magische Stein
Verlag: Fischer Verlag (Schatzinsel)
Reihe: Band 2 der Reihe "Vier zauberhafte Schwestern"
Taschenbuchausgabe mit 317 Seiten
ISBN 978-3-596-80878-6
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-11 Jahre
Preis: 6,99 Euro
Auch als Hardcoverausgabe für 12,95 erhältlich




Klappentext:

Vier Schwestern geben nicht auf!

Sky, Flora, Marina und Flame wissen genau, dass ihnen die fiese Glenda schaden will. Aber gilt das auch für ihre Enkelin Verena, Marinas neue Freundin? Können sie ihr trauen? Oder wird Verena von Glenda benutzt, um sich bei den Schwestern einzuschmeicheln und ihr Zuhause, Cantrip Towers, in Gefahr zu bringen? Als die Schwestern schon fast nicht mehr weiter wissen, machen sie eine Entdeckung...

Der zweite Band der Serie voller Magie und Abenteuer

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und dann noch einen Band aus einer Reihe, von der ich hoffe, sie irgendwann komplett zu haben :)

1. "13 schlägt's auf Schreckenstein" von Oliver Hassencamp






Titel: 13 schlägt's auf Schreckenstein
Verlag: Schneider Buch
Reihe: Band 13 aus der Reihe "Burg Schreckenstein"
Hardcoverausgabe mit 107 Seiten
ISBN 978-3-505079979
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-13 Jahre
Preis: nicht mehr erhältlich






Klappentext:

"Wir müssen den großen Unbekannten eben beobachten!" meint Ottokar. Die Schüler von Burg Schreckenstein sind sauer! Irgendein Fremder treibt seine üblen Scherze mit Rittern und Gästen. Daß er auch noch ihre Streiche vereitelt, bringt die Ritter zur Weißglut! Wer steckt dahinter? 
Unternehmen Phantom läuft an...

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Ihr habt davon schon etwas gelesen oder auf eurem eigenen Wunschzettel? Vielleicht habe ich euch auch auf ein Buch aufmerksam gemacht, dass ihr noch nicht kanntet? Dann erzählt mir davon :)

Liebe lila Lesegrüße
Iris




Donnerstag, 13. Juni 2013

Rezension: Zeitenzauber - Die goldene Brücke (Eva Völler)






Titel: Zeitenzauber - Die goldene Brücke
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus)
Reihe: Band 2 der Reihe "Zeitenzauber"
Hardcoverausgabe mit 318 Seiten
ISBN 978-3833901683
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 14-17 Jahre
Preis: 14,99 Euro







Klappentext: 

Eine magische Brücke
Eine verbotene Affäre
Ein Reisender, der in der Zeit feststeckt

Nachdem Anna sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat, lässt das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten. Mitten in der Abiturprüfung ereilt sie eine Schreckensnachricht aus Paris: Sebastiano ist verschollen - und zwar im 17. Jahrhundert! Anna begibt sich auf eine gefährliche Reise und findet ihren Freund tatsächlich in Paris wieder. Doch es gibt ein neues Problem: Er hält sich für einen Musketier und hat keine Ahnung, wer Anna ist. Schafft sie es, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen?

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Meine Rezension zu Band 1 findet ihr hier: Zeitenzauber - Die magische Gondel

Story und Charaktere:

Als Anna einen Anruf von Josè erhält, der sie sofort nach Paris beordert um dort einen neuen Auftrag als Zeitreisende zu erledigen, ahnt sie noch nichts von ihrem bevorstehenden Abenteuer. Mit den Gedanken ist sie nur bei einem Menschen – Sebastiano, mit dem sie seit mittlerweile über einem Jahr zusammen ist und der irgendwo in der Vergangenheit in Schwierigkeiten steckt. Das scheint zunächst nicht ungewöhnlich, haben Aufträge in einer anderen Zeit dies doch meistens so an sich. Bei seiner derzeitigen Reise scheint jedoch etwas total schiefgegangen zu sein. Sebastiano hat die Erinnerungen an sein Leben aus der heutigen Zeit nicht mit ins Paris 1625 genommen. Kann Anna ihm helfen, diese zurückzuerlangen, um mit ihr in die Gegenwart zurückzukehren? Können sie den Auftrag erledigen, der sie beide in diese Zeit katapultiert hat? Zusammen mit in der Vergangenheit lebenden Personen gibt Anna ihr Bestes.

Gegenüber dem ersten Band hat Anna noch mehr an Selbstbewusstsein und Mut hinzugewonnen, gleichzeitig aber ihre manchmal sehr naive Art zu denken beibehalten, was sie auch bei diesem Abenteuer immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Während Anna ihrem Charakter aus dem ersten Band weitestgehend treu bleibt und sich weiterentwickelt, haben wir es mit einem völlig anderen Sebastiano zu tun. Da seine Erinnerungen beim Sprung durch die Zeit durch Erinnerungen an ein völlig anderes Leben ausgetauscht werden, erkennt man nur wenig von der Person in ihm, die man im ersten Band kennen gelernt hat. Er arbeitet jetzt für den Kardinal Richelieu und nimmt seinen Job in der Leibgarde sehr ernst. Da er sich auch an Anna nicht erinnern kann, muss diese unendlichen Herzschmerz durchleben, während sie ein zweites Mal versucht, sein Herz für sich zu gewinnen. Dass Sebastiano sie allerdings für weit unter seiner Würde hält, macht die Sache nicht gerade einfacher.

Neben den beiden bekannten Hauptprotagonisten tauchen viele weitere Personen auf, die Lesern von „Die drei Musketiere“ bekannt vorkommen sollten. Ein Buch, auf das auch in der Geschichte immer wieder verwiesen wird – hat das Abenteuer doch eine gewisse Ähnlichkeit damit.
Zu viel möchte ich über die einzelnen Personen nicht verraten, deshalb sei nur gesagt, dass Eva Völler es auch in diesem zweiten Band es wieder geschafft hat, allen Charakteren ihren eigenen Stellenwert zu geben, ihnen Leben einzuhauchen und zu greifbaren Personen werden zu lassen.

Was mir besonders gefallen hat:

Das, was mir am ersten Band nicht gefallen hat, wurde hier behoben. In Band 2 ist das Buch nicht nur in vier Teile geteilt, sondern hat auch endlich Unterteilungen in so etwas wie Kapitel. Dieses Buch kann man nach diesen „Kapiteln“ sehr gut aus der Hand legen, ohne sich mittendrin aus der Geschichte zu reißen, wie es noch im ersten Band der Fall gewesen ist.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Story schreitet zügig voran. Die Spannung bleibt zu jeder Zeit erhalten, bekommen wir als Leser, wie in Band 1durch die Ich-Erzählung doch wieder keine Zusatzinformationen und sind immer auf dem Wissensstand von Anna. Das hat mir in Band 1 sehr gut gefallen und ist auch hier wieder sehr schön verwendet worden.

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Dieses Mal befinden wir uns in Paris, das uns hier und da wieder mit Worten begegnet, die man als Laie nicht kennt. Leider wurde in diesem Band darauf verzichtet kurze Erläuterungen an den unteren Buchrand zu schreiben, was mir in Band eins mit den Fachwörtern aus Venedig sehr gut gefallen hatte. Das fehlt mir in diesem Band ein wenig.

Leider konnte mich auch die Story des zweiten Bandes nicht mehr so sehr packen, wie die erste. Zu sehr haben wir es hier mit einer Liebesgeschichte zu tun in der Anna verzweifelt versucht Sebastianos Liebe zurückzugewinnen. Dadurch wirkt die wirkliche Aufgabe, die die beiden haben, in den Hintergrund gestellt, obwohl genau die es ist, die die beiden wieder zusammenbringen kann. Lügen und Intrigen zwischen Anna und Sebastiano haben einen ebenso großen Platz, wie die Lügen und Intrigen zwischen anderen Personen des Buches. Es ist mir tatsächlich zu beziehungslastig.

Schade auch, dass der geschichtliche Teil so kurz ausfällt. Haben wir in Band 1 noch sehr viel über die Zeit erfahren, in der sie gelandet sind, lernen wir über die Gepflogenheiten in Paris vor allem nur etwas über die Mode dieser Zeit. Aus Band 1 konnte man noch mitnehmen, wie gut wir es heute haben, aus Band 2 nehme ich mit, wie schade es ist, dass wir heute nicht mehr so tolle Kleider und Frisuren tragen. Ich glaube nicht, dass das die Intention der Autorin gewesen ist. Wie schwer das Leben im 17. Jahrhundert in Paris tatsächlich noch war, bleibt uns verborgen. Sehr schade, stehen wir doch meistens auf der glamourösen Seite dieser Zeit.

Was mir ebenfalls wieder fehlt ist die Füllung der Logiklücke, die sich schon in Band 1 gezeigt hat. Die Nutzung der Katzenmaske und deren Funktionsweise ist und bleibt ein Rätsel, obwohl immer wieder betont wird, dass man sich mit ihr nur an einen bestimmten Ort wünschen muss. Wenn dem so wäre, frage ich mich, wieso das nicht schon im ersten Band geklappt hat, als Anna nichts als zurück in ihre Zeit wollte. Scheinbar muss man die Maske nicht einmal in der Hand halten, um zu reisen. Sie spürt einfach von selbst, wenn man woanders hin möchte. Das passt in beiden Teilen für mich nicht zusammen. Da sie in diesem Buch noch öfters zum Einsatz kommt, hier noch weniger als in Band 1.

Gestaltung:

Das Cover ist wieder sehr schön gelungen. Ersetzt wurde nur der Mittelteil. Statt einer Gondel auf der eine Frau steht, ist dieses Mal eine Brücke zu sehen, auf der zwei Personen in unterschiedliche Richtungen agieren. Sonst wurde nur die Farbe von petrol auf grün geändert. Wieder sehr schön gelungen und vor allem passend zu Reihe und Inhalt.

Wertung:

Da beim zweiten Band leider die Punkte überwiegen, die mir nicht so gut gefallen haben, ziehe ich 2 Punkte für Story, Zeitdarstellung, Logiklücke und fehlende Erklärungen ab. Damit erhält der zweite Band dieser Reihe 3 Lila-Lesesterne von mir.



Montag, 10. Juni 2013

Neuzugang 10.06.13

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich ja gerade voll im Zeitreisefieber bin, freue ich mich sehr, dass "Jake Djones" bei mir eingezogen ist :) Damit ziert es dann neben der Edelstein-Trilogie, dem ersten Band der "Zeitreisende soll man nicht aufhalten"-Reihe und den beiden Zeitenzauber-Bänden mein Regal :) Ein bisschen muss ja eigentlich auch Ulysses Moore dazuzählen, schließlich landen in diesen Büchern die Kinder auch in verschiedenen Epochen und verschiedenen Ländern :)

Nun aber genug gequatscht, das Buch über das ich mich freue ist das hier:






Titel: Jake Djones und die Hüter der Zeit
Reihe: Band 1 der Reihe "Jake Djones"
Verlag: Penhaligon
Hardcoverausgabe mit 347 Seiten
ISBN 978-3-7645-3093-8
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 16,99 Euro






Klappentext: 

Es ist Zeit für neue Helden!

Jake Djones führt ein ganz gewöhnliches Leben - bis er eines Tages vom Geheimbund der Geschichtshüter erfährt. Die Agenten dieses mysteriösen Bundes eröffnen Jake nicht nur, dass er durch die Zeit reisen kann, sie benötigen auch noch seine Hilfe. Der skrupellose Prinz Xander Zeldt will die Vergangenheit nach seinem Willen verändern und der Welt dadurch für alle Zeit seine Herrschaft aufzwingen. Gemeinsam mit den besten Agenten der Geschichtshüter begibt Jake sich auf eine gefährliche Mission ins Venedig des 16. Jahrhunderts. Das Schicksal der Menschheit hängt allein von seinem Mut und der Entschlossenheit seiner Gefährten ab - in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft...

Der große internationale Bestseller für alle Fans von Artemis Fowl und Percy Jackson endlich auch auf Deutsch. 

"Ich gebe diesem Roman 10 von 10 möglichen Punkten!" Guardian

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Ihr seid auch oder wart einmal im Zeitreisefieber? Welche Bücher dieser Art haben denn bei euch einen Platz gefunden? Hat dieses Buch vielleicht schon jemand gelesen? :)

Liebe lila Lesegrüße
Iris

Sonntag, 9. Juni 2013

Rezension: Zeitenzauber - Die magische Gondel (Eva Völler)






Titel: Zeitenzauber - Die magische Gondel
Reihe: Band 1 der Reihe "Zeitenzauber"
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus)
Hardcoverausgabe mit 336 Seiten
ISBN 978-3-8339-0026-6
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 14-17 Jahre
Preis: 14,99 Euro







Klappentext: 

Eine rote Gondel
Eine seltsame Maske
Ein Reisender zwischen den Zeiten

Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen - und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen...

"Eine ebenso romantische wie spannende Zeitreise in wunderbarer Kulisse, voller Witz und Charme. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Unbedingt lesen!" Kerstin Gier, Autorin der Edelstein-Trilogie

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Story und Charaktere:

Die 17jährige Anna ist ein ganz normaler Teenager, der eigentlich keine Lust hat, mit seinen Eltern den Urlaub im langweiligen Venedig zu verbringen. Ihr Vater, ein angesehener Archäologe, hat dort jedoch zu tun. Zu dumm, dass Anna so gar kein Interesse an dem hat, was ihr Vater ihr erzählt. Das wäre in nächster Zeit eventuell sehr hilfreich gewesen, denn von einem zum anderen Moment landet Anna, während der großen, bekannten Bootsparade, plötzlich splitterfasernackt im Jahre 1499. Nach dem ersten Schock und neuen, der Zeit angemessenen Klamotten, bringt ein junger Mann, den sie Bart nennt, sie zu einer Kräuterhandlung, wo sie auf Sebastiano warten soll, der sie zurück in ihre Zeit bringt. Sebastiano ist ein gutaussender junger Mann, etwas älter als Anna, den sie bereits aus ihrer Zeit kennt. Dummerweise läuft nicht alles so, wie Anna es erwartet hat und für die nächste Zeit und ein riesiges Abenteuer lang, sitzt sie im Venedig des 15. Jahrhunderts fest. Dass sie nicht „einfach so“ dort gelandet ist, wird ihr schon bald klar. Doch kann sie die Aufgabe erfüllen, die man ihr übertragen hat?

Anna ist die Hauptprotagonistin des Buches, die die Geschichte in der Ich-Form erzählt. Bei Büchern aus dieser Perspektive bin ich immer skeptisch, doch hier ist es die genau richtige Variante. So können wir hautnah mitverfolgen, wie es ihr geht, was sie denkt, was sie fühlt und wie ihr die Sperre dauernd in die Quere kommt. Die sogenannte „Sperre“ verhindert, dass Anna Dinge über die Zukunft erzählen kann, moderne Wörter wie „IPod“ oder „Kumpel“ in ihre Sprache integriert oder sonst irgendwie sprachlich auffällig ist. Wie gut, dass es da zusätzlich den automatischen Translator gibt, der einfach andere Wörter aus ihrem Mund kommen und sie sogar eine andere Sprache sprechen lässt.
Auf der Suche nach Antworten auf das „Warum?“, lässt sie in keiner Sekunde locker. Sie will verstehen, was mit ihr passiert ist und passieren wird, ist sehr neugierig und bringt sich dadurch immer wieder selbst in Schwierigkeiten.
Sich in der neuen Zeit zurechtzufinden wird ihr durch die ebenfalls in der Kräuterhandlung lebenden Clarissa erleichtert, die ebenfalls durch einen Zeitsprung im 15. Jahrhundert gelandet ist. Sie ist allerdings schon seit 5 Jahren dort und hat ihre Chance in ihre Zeit zurückzukehren verpatzt, da sie ihre Aufgabe nicht ernst genommen hat. Glücklich ist sie mit der derzeitigen Situation nicht, hätte es aber wesentlich schlechter treffen können.
Sebastiano ist zunächst ein sehr nebulöser, mystischer Charakter, dessen Rolle man schwer deuten kann. Er ist es, der die Fragezeichen um das ganze Abenteuer entstehen lässt und den Leser auf diese Art drängt, weiterzulesen, um endlich die Geheimnisse um den Zeitsprung von Anna zu lüften. Im Verlauf des Buches nimmt er jedoch immer mehr an Gestalt an, sodass man auch von ihm am Ende ein gutes Bild hat.

Auf der anderen Seite gibt es noch die Gegenspieler der Zeitreisenden. Sie sind überhaupt Schuld daran, dass beispielsweise Anna in ihrer Zeit gelandet ist. Zu viel möchte ich über diese Seite der Charaktere nicht verraten, doch seid versichert – sympathisch sind sie nicht.

Die auftauchenden Nebencharaktere wie die Kurtisane Marietta, die Witwe Dorothea oder die Familie Tasselhoff geben der Geschichte die nötige Tiefe, um aus der einseitigen Ich-Erzählung eine fantastische All-round-Geschichte zu machen. Jeder Charakter steht für sich selbst, hat seine eigenen Eigenschaften und ist meistens schwer einzuschätzen. Man wundert sich, wie oft man am Ende mit seiner Einschätzung doch danebenliegt. Doch wie sollte es auch anders sein? In einem Zeitreiseroman ist eben nie etwas genau so, wie es anfangs zu sein scheint.

Was mir besonders gut gefallen hat:

Besonders gefallen hat mir, dass trotz Ich-Erzählung eine runde Geschichte vorliegt, die beim Lesen überhaupt nicht einseitig oder langweilig wird. Nach dem Zeitsprung von Anna wird die Spannung durchgängig gehalten und animiert den Leser dazu, sich in Anna hineinzuversetzen und sich selbst all die Fragen zu stellen, die Anna an ihr Abenteuer hat. Dadurch, dass man keine Zusatzinformationen erhält, steht man immer auf demselben Wissenstand wie die Protagonistin. So fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen, denn natürlich möchte man wissen, warum alles so passiert, wie es passiert.

Ganz nebenbei erfährt man auch noch so einiges über das Venedig des 15. Jahrhunderts, lernt Gepflogenheiten dieser Zeit kennen und erhält einen kleinen Einblick in das damalige Leben – gesellschaftlich, wie politisch. Da im Text auch zu der Zeit gängiges Vokabular verwendet wird, sowie diverse Titel für verschiedene Positionen, bekommt man außerdem eine kleine Einführung in sprachliche Elemente dieser Zeit. Um sie besser zu verstehen, ist jedes uns eventuell nicht geläufige Wort mit einem Sternchen gekennzeichnet, dessen Erklärung sich am unteren Seitenrand findet.

Der Sprachstil des Buches ist sehr einfach. Da Anna aus ihrer Sicht erzählt, verwendet sie das ganz normale aus unserer Zeit stammende Vokabular, um ihre Geschichte zu erzählen. So braucht man sich also nicht davon abschrecken lassen, dass die Geschichte im Jahre 1499 spielt.
Neben dem einfachen Sprachstil, besticht die Geschichte dadurch, dass sie sehr flott erzählt wird und keine unnötigen Längen entstehen. Bei einer Geschichte, in der so viele Informationen untergebracht werden müssen, wie in dieser, keine Selbstverständlichkeit.

Neben der Geschichte und den Einblicken in das Venedig des 15. Jahrhunderts hält das Buch aber auch noch etwas anderes für den Leser bereit. Es führt uns vor Augen, wie gut wir es in der heutigen Zeit haben, welchen Luxus wir genießen, weil beispielsweise warmes Wasser aus der Leitung kommt und Shampoo, Spülung sowie Duschgel zum Alltag gehören. Man lernt beim Lesen eine Seite des Lebens kennen, die uns völlig fremd ist und die wir uns für uns selbst sicherlich nicht vorstellen können. Nach dem Lesen weiß man die ein oder andere Kleinigkeit unseres Lebens sicher gleich wieder zu schätzen – ist doch vieles heute selbstverständlich.

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Leider gibt es im Buch keine Einteilung in Kapitel. Das Buch teilt sich einfach in vierTeile auf, zwischen denen es keine Einzelkapitel, sondern nur durch eine kleine Sonne angedeutete Absätze gibt. Das fand ich sehr schade, da man so immer irgendwie mitten in der Geschichte abbrechen musste, ohne das Gefühl zu haben, an einem abgeschlossenen Punkt, wie es bei in sich geschlossenen Kapiteln der Fall ist, eine Lesepause einzulegen. Nicht sehr lesefreundlich, wie ich finde.

An der Geschichte selbst blieben die ein oder andere Frage offen, die durch die unerwartete Lösung des Problems entsteht, mit dem Anna sich herumschlägt. Das Ende hatte für mich eine ziemliche Logiklücke, die ich mir nach wie vor nicht erklären kann und die ich einfach so hinnehmen musste. Schade, denn ohne diesen Punkt wäre die Geschichte für sich eine runde Sache für mich gewesen.

Gestaltung:

Der petrolfarbene Hintergrund mit einem hellen vollen Mond hinter einer roten Gondel mit ebenfalls petrolfarbener Insassin lenkt die Blicke auf sich. Gerahmt wird die Hauptszene von einem Tierkreiszeichen. Im unteren Bereich finden sich im Halbkreis angeordnete römische Ziffern. Sämtliche Abbildungen stehen in Verbindung zum Inhalt des Buches, wie der Leser schnell herausfinden wird.
Das Cover überzeugt schon durch seine Farbgebung mit der Verwendung von Komplementärfarben und vermittelt bereits beim ersten Anblick einen magischen Eindruck.
Wenn man aufklappt wird man von einem Sternenhimmel empfangen, der aus stilisierten Sternen besteht und sofort Lust aufs Lesen macht.

Die Unterteilung in 4 Abschnitte wird jedes Mal von einer kleinen Illustration begleitet, die bereits einen kleinen Hinweis auf das gibt, was im Folgenden eine Rolle spielen wird. Jede Seitenzahl wird umrahmt von einem kleinen muschelartigen Element.

Ein Gesamteindruck, der mich vollkommen überzeugt hat.

Wertung:

Bis auf die entstandene Logiklücke am Ende konnte mich „Zeitenzauber“ fesseln, begeistern und trotz Ich-Erzählung so sehr bei der Stange halten, dass ich direkt zum zweiten Band greifen muss. Die Gestaltung hat mich mehr als überzeugt, wurde sich hier doch innen wie außen wirklich viel Mühe gegeben der Geschichte den passenden Rahmen zu geben. Ich vergebe, nach Abzug der Logiklücke und der fehlenden Kapiteleinteilung gerne 4 Lila-Lesesterne an den ersten Band von „Zeitenzauber“.


Freitag, 7. Juni 2013

Monatsverlosung: "Das Unkrautland" geht an...

Hallo ihr Lieben,

heute war es soweit, es war Glücksfeetag. Einem von euch darf ich ein bisschen Lesefreude schenken.
"Das Unkrautland" hat 20 Lesebegeisterte auf meinem Blog angesprochen und 5 weitere bei Facebook. Damit haben 25 Personen an der Verlosung teilgenommen. Ich freue mich riesig und danke allen, die sich die Zeit genommen haben, mir zu verraten, warum sie das Buch eigentlich gewinnen möchten :)
Leider musste ich einige Personen von der Verlosung ausschließen, da sie mir ihre E-Mailadressen nicht haben zukommen lassen. Das tut mir sehr leid für betreffende Personen. Bei der Juni-Verlosung also bitte darauf achten :)

Die Antworten aus den Kommentaren zu meiner Frage, warum das Buch gewonnen werden möchte, hatten fast alle eines gemeinsam: Das Cover ist so ansprechend. Da wir ja alle wissen, dass das Cover die Visitenkarte eines Buches ist, würde ich sagen, da hat der Verlag also genau das erreicht, was er erreichen wollte :) Da es bei mir derselbe Grund war, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe, kann ich also gut nachvollziehen, weshalb genau das so oft die Antwort war :)

Die Antwort allerdings, deren Schreiber gewonnen hat, lautet ganz anders:


"Ich liebe Jugendbücher auch wenn ich eigentlich viiiiiel zu alt bin, aber es ist einfach ein Gefühl das sich dann immer in mir breit macht, ein Gefühl das mich des fallen lassens. Diese besondere Art des fallen lassens bekommen meist nur Kinder und Jugendbücher hin. vermutlich weil sie sich nicht mit den Problemen der "großen" auseinander setzten sondern weil sich einen auf eine zauberhafte Reise mitnehmen... und hier scheinbar im doppelten Sinn. 


Auch und der Klapptext hört sich übrigens auch noch genau nach meiner Richtung an ;)"



Damit geht "Das Unkrautland" von Stefan Seitz in der kommenden Woche zu "Pudelmütze" auf die Reise :) Ich wünsche ganz viel Spaß und Freude daran und hoffe, dass du uns wissen lässt, wie es dir gefallen hat :)

Alle anderen haben auch diesen Monat wieder die Chance auf ein Buch aus dem jetzt begonnen Lesemonat - es gibt also keinen Grund traurig zu sein :)


Liebe lila Lesegrüße
Iris :)