Freitag, 24. Januar 2014

Monatsverlosung: Januar

Hallo ihr Lieben,

wie bereits von mir angekündigt, geht heute meine nächste Monatsverlosung an den Start. Dieses Mal geht es um ein ganz besonderes Buch, das sich gerade erst auf dem Buchmarkt etabliert. Es ist vor allem deshalb etwas Besonderes, weil man es ungemein schwer in ein Genre eingliedern kann, das dem Buch gerecht werden würde. Ich finde, schon das ist es wert, das Buch bekannter zu machen, damit jeder Leser die Chance erhält, sich selbst ein Bild davon machen zu können :) Ich sage jedoch vorweg: Dieses Buch ist nicht für jeden Leser geeignet. Nur wer wirklich starke Nerven hat, sollte sich das Buch greifen ;)

Und um dieses Buch geht es dieses Mal:

"Sayumi - Sayu Smiles" aus der Feder von "Sadako"






Titel: Sayumi - Sayu Smiles
Reihe: Band 1 der Reihe "Sayumi"
Verlag: Verlag 3.0
Softcoverausgabe mit 597 Seiten
ISBN 978-3-943138-62-7
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 19,80 Euro








Klappentext:

"Wenn du das Weinen verlernt hast, bist du bereits tot." (Sayumi Whisp)

4 Intervalle, 4 Blutgruppen, 4 Abschnitte in einem alptraumhaften Leben. 

Abseits jeglicher Genreschubladen, begleiten wird die kleine Sayumi über einen Pfad mit doppeltem Boden, auf der Suche nach Vergangenheit, Zukunft, Traum und selbstgeschriebener Realität. 

____________________________________________________________

Meine Rezension zu diesem Buch findet ihr hier:

"Sayumi - Sayu Smiles"

Was müsst ihr tun um mitzumachen?

Nein, ihr müsst kein Mitglied meiner Seite werden, außer ihr wollt es!
Nein, ihr müsst nichts auf Facebook teilen, außer ihr wollt es!
Und nein, ihr müsst nichts drücken, liken oder sonstetwas - außer ihr wollt es!

Alles was ich von euch brauche, ist einen Kommentar mit einer Antwort auf meine Frage, die im Gespräch mit der Autorin entstanden ist.

Diese wäre:
"Was verbindet ihr mit der Zahl 4?"

Damit ich euch erreichen kann, solltet ihr nicht vergessen, eure E-Mailadresse mit anzugeben. Wenn ihr sie nicht öffentlich posten möchtet, könnt ihr mir diese selbstverständlich auch in einer persönlichen Nachricht bei Facebook zukommen lassen:

Lilas lauschige Leseecke bei Facebook:

https://www.facebook.com/LilaslauschigeLeseecke

Wenn ihr unter 18 seid, brauche ich eine Einverständniserklärung eurer Eltern. Teilnehmen dürfen alle Leser aus Deutschland. Wer es im Ausland gar nicht erwarten kann, dieses Buch zu lesen und mitmachen möchte, kann das mit Übernahme des Portos seinerseits natürlich trotzdem tun :)

Verlosungszeitraum:

24.01.14 - einschließlich 02.02.14

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten und freue mich auf eure Teilnahme :)

Liebe lila Lesegrüße
Iris




Rezension: "Sayumi - Sayu Smiles" (Sadako)





Titel: Sayumi - Sayu Smiles
Reihe: Band 1 der Reihe "Sayumi"
Verlag: Verlag 3.0
Softcoverausgabe mit 597 Seiten
ISBN 978-3-943138-62-7
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 19,80 Euro








Klappentext:

"Wenn du das Weinen verlernt hast, bist du bereits tot." (Sayumi Whisp)

4 Intervalle, 4 Blutgruppen, 4 Abschnitte in einem alptraumhaften Leben. 

Abseits jeglicher Genreschubladen, begleiten wird die kleine Sayumi über einen Pfad mit doppeltem Boden, auf der Suche nach Vergangenheit, Zukunft, Traum und selbstgeschriebener Realität. 

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Story und Charaktere:

Sayumi, ein kleines Mädchen von 8 Jahren, das in einer behüteten Familie aufwächst. Nicht nur von ihren Eltern, auch von ihrer Schwester wird sie geliebt, sodass sie sich geborgen fühlt. Einzig diese seltsamen Albträume machen Sayumi das Leben schwer. Zur Seite steht ihr da ihr Teddy Michael, den sie hütet wie einen Schatz. Plötzlich jedoch wird Sayumis kleine Welt in Stücke gerissen. Nach einem Unfall wacht sie vier Jahre später in einem seltsamen Raum, in einer seltsamen Einrichtung auf. Sie versteht weder was passiert ist, noch was vor sich geht oder wo sie sich befindet. Sie weiß nur eines mit Sicherheit: Sie will weg von dort. Unterstützt von geheimnisvollen Kräften, die über den Verstand aller Beteiligten hinausgehen, versucht sie der Situation zu entfliehen. Ab jetzt hat ihr Leben eine völlig neue Bedeutung.

Sayumi Whisp ist der Hauptcharakter des Debüts der Schriftstellerin Sadako. Als Leser begleitet man sie durch vier mit Blutgruppen bezeichnete Intervalle, die jeweils vier Jahre auseinanderliegen. Sie ist ein sehr zarter Charakter, der zugleich unglaublich stark ist. Im Leser wird unwillkürlich der Beschützerinstinkt geweckt, möchte man doch eines ganz besonders nicht, nämlich, dass ihr etwas passiert. Man kann sie jedoch nicht davor bewahren, dass genau das am laufenden Band geschieht. Man lacht mit ihr, weint mit ihr, leidet mit ihr und teilt ihre Angst. Den Gefühlscocktail den Sayumi erlebt, erlebt auch der Leser. In einigen Abschnitten bekommt man das Gefühl, dass der Punkt erreicht ist, an dem die kleine Seele von Sayumi so stark gebrochen ist, dass sie die Dinge um sich herum langsam aber sicher mit immer mehr Kälte aufnimmt. Gerade wenn man meint sich dessen sicher zu sein, bricht aber genau dieses sorgfältig aufgebaute Kartenhaus wieder zusammen und eine neue Gefühlswelle schwappt über Sayumi und den Leser hinweg. Dabei handelt es sich nicht um positive Wellen, erleben wir mit Sayumi in diesem Buch doch einen Höllentrip, den man so noch nicht gesehen hat. Obwohl Sayumi so viel Unglaubliches und Schreckliches passiert, steht sie immer wieder auf und kämpft weiter. Getrieben wird sie dabei von ihrer Neugierde und ihrem Fluchtinstinkt. Am Ende will sie nämlich nur eines: leben... eine Sache, die andere gerne verhindern möchten.

Umgeben wird Sayumi im Laufe des Buches von zahlreichen Charakteren. Auf diese näher einzugehen ist besonders deshalb so schwer, weil man keinen einzigen von ihnen wirklich einschätzen kann. Als Leserin habe ich mich immer wieder dabei erwischt, in Lauerstellung zu gehen und jedem zu misstrauen, der neu eingeführt wurde. Eines versteht die Autorin dieses Buches nämlich meisterhaft: einen Schein aufzubauen, der am Ende trügerischer nicht sein kann. Hier entpuppen sich Freunde als Feinde und Feinde als Freunde. Das Charakternetz ist so dicht und so verworren, dass man das Buch mit einer Unsicherheit liest, die ich bisher bei keinem anderen Buch empfunden habe. Dabei ist jeder einzelne Charakter so stark und so präsent, dass man keinen von ihnen vergessen kann. Schon durch die Konstellation der Charaktere wird dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Ein Page-Turner, bei dem man die nächste Seite eigentlich gar nicht lesen will.

Hinzu kommt die Story, die für den Leser ganz genauso verworren ist, wie für Sayumi. Dabei hat man als Leser den Vorteil, mehr über das Ganze zu wissen, als Sayumi selbst. Immer wieder wechseln die Perspektiven, sodass man eigentlich einen guten Überblick haben sollte, der dem Leser dennoch verwehrt bleibt. Eine Geschichte, die so voller widersprüchlicher Gefühle und Situationen ist, dass man irgendwann selbst nicht mehr weiß, was ist Wahrheit, was ist Lüge, was ist Traum und was ist Wirklichkeit?

Weiter möchte ich auf die Geschichte und ihren Inhalt auch nicht eingehen, sollte doch jeder Leser selbst in dieses sehr athmosphärische Buch eintauchen und die vielen Geheimnisse um Sayumi lüften.
Nach diesem extrem intensiven Leseerlebnis bin ich auf jeden Fall sehr gespannt auf Band 2, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt. Obwohl Sayumi sich auf einem echten Höllentrip befindet, habe ich sie so sehr ins Herz geschlossen, dass ich sie auch weiter auf ihrem steinigen Weg begleiten möchte.

Was mir besonders gefallen hat:

Viele Leser haben es schon in ähnlicher Weise ausgedrückt und ich kann mich nur anschließen: Mit „Sayu Smiles“ hat der Buchmarkt etwas völlig Neues erhalten, das nur sehr schwer einzuordnen ist. Es ist ein so emotions- und spannungsgeladenes Buch, dass die Grenzen zwischen den Genres verschwimmen und jeder für sich selbst entscheiden muss, wo er es einordnen würde.

Sehr interessant ist die gewählte Art der Setzung. Auf den ersten Blick wirkt sie sehr zerstückelt, sind viele Absätze doch nur 3-4 Zeilen lang, mit anschließender Leerzeile. Diese besondere Art den Text dem Leser zu präsentieren, rührt jedoch daher, dass hier ein filmischer Eindruck mit Kamerawechsel entstehen sollte, der bis zum Ende des Buches grandios durchgehalten wird. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, kann man jede Szene förmlich spüren, riechen und schmecken. Besonders der eisenhaltige Geschmack und Geruch von Blut wird vom Buch auf den Leser übertragen. Eine Erfahrung, die mich während des Lesens immer wieder die Luft anhalten ließ.

An dieser Stelle muss ich deshalb auch kurz auf den Schreibstil eingehen. Er ist trotz Schwere des Inhalts sehr leicht und flüssig. Es wurde sehr gezielt Wert auf kontrastreiche Beschreibungen gelegt, die so gut ausgeführt wurden, dass eine ganz besondere Athmosphäre entsteht. Die Sprache von Sayumi und allen weiteren Personen wurde ihrer Funktion und ihrem Alter angepasst, sodass alles einen sehr authentischen Eindruck macht.

Das Gefühl der oben erwähnten Stückelung, zieht sich auch durch die Geschichte. Sie ist unheimlich verworren und besteht aus so vielen Einzelteilen, dass sich das Mosaik wirklich erst ganz zum Schluss zu einem erkennbaren Bild zusammenfügt. Es gibt viele Andeutungen, die dem Leser und auch Sayumi glauben lassen, das Geheimnis hinter ihrem Leben, der Einrichtung in der sie erwacht etc. endlich gelüftet zu haben. Wie auch bei den Charakteren, ist das aber meistens nicht der Fall. In Teilstücken setzt sich langsam das Ausmaß der Geschichte zusammen, die den Leser an das Buch fesselt.

Wer in „Sayu Smiles“, einem trügerischen Titel, ein leichtes Buch mit netter Athmosphäre erwartet, ist hier auf der falschen Fährte. Es ist definitiv kein Buch für schwache Nerven. Charaktere und Story nagen an der eigenen Psyche, sodass ich dieses Buch nicht jedem Leser empfehle.

Eine kleine Anmerkung zum Schluss, die das Buch für den Ein oder Anderen vielleicht noch interessanter macht. „Sayu Smiles“ wird nicht nur als Taschenbuch geliefert, sondern auch als E-Book. Jeder Leser hat die Möglichkeit sich das Buch mit Kopie des Kaufbeleges auch kostenfrei als E-Book zusenden zu lassen.

Gestaltung:

Das Cover ist mit dem Gesicht einer weiblichen Person, das links und rechts von ihren Händen gehalten wird, relativ einfach gehalten worden. Entsprechend dem Titel fällt es nicht schwer herauszufinden, mit wem man es hier zu tun hat. Vorbereiten auf das, was sich zwischen den beiden Buchdeckeln befindet, kann es jedoch nicht. Entgegen dem Titel sehen wir hier schon kein fröhliches Mädchen, das lächelnd in die Kamera schaut, sondern ein Gesicht mit großen, fragenden Augen, die schon viel zu viel gesehen zu haben scheinen. Ein Gesicht, das man nach dem Lesen des Buches definitiv nicht mehr vergessen wird und das man zwischen den Leseintervallen immer wieder vor Augen hat.

Wertung:

Ein Buch, das an die Nerven geht, das die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen lässt und das für aufregende Lesestunden sorgt, von denen man sich paradoxerweise oft ganz weit weg wünscht. Hier haben wir wirklich ein ganz besonderes Leseerlebnis, das ich sehr gerne mit 5 Lila-Lesesternen bewerte und das ich jedem Leser, dessen Nerven stark genug sind, uneingeschränkt empfehle.




Rezension: "Die Glücksbäckerei - Die magische Prüfung" (Kathryn Littlewood)






Titel: Die Glücksbäckerei - Die magische Prüfung
Reihe: Band 2 der Reihe "Die Glücksbäckerei"
Verlag: KJB
Hardcoverausgabe mit 332 Seiten
ISBN 978-3596854851
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahre
Preis: 14,99 Euro






Klappentext:

Eine Prise Magie...

Rose hat nur eines im Sinn: das magische Rezeptbuch zurückzuerobern, das ihre Tante, die skrupellose Starbäckerin Lily le Fay, auf hinterhältige Weise gestohlen hat. Zusammen mit der ganzen Familie Glyck und einem sprechenden Kater reist Rose nach Paris, um dort in einem atemlosen Zauberbackwettkampf gegen Tante Lily anzutreten. Während ihr Großvater im Eiltempo Zauberrezepte übersetzt - und ihre Brüder ihr helfen, Geheimzutaten wie das Mitternachtsläuten von Notre Dame oder das Lächeln der Mona Lisa zu besorgen -, kämpft Rose sich backend bis ins Finale. Wird sie die magische Prüfung meistern?

Zauberhaft und köstlich - der 2. Band der Glücksbäckerei!

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Story und Charaktere:

Seit Rose sich das Familienbackbuch von ihrer hinterhältigen Tante Lily hat stehlen lassen, kann sie an nichts anderes mehr denken, als daran, es irgendwie zurückzuholen. Mit der bevorstehenden Backgala in Paris soll sich endlich die Möglichkeit bieten, den alten Fehler wieder gut zu machen. Rose fordert ihrer Tante öffentlich in einer Fernsehshow dazu auf gegen sie anzutreten, wobei natürlich das Familienbackbuch als Einsatz gesetzt werden soll. Lily nimmt an und los geht ein rasantes, spannendes und vor allem magisch buntes Abenteuer rund um die verschiedenen Aufgaben der Gala, die gar nicht so leicht zu bewältigen sind. Gargoyles versperren den Weg, um ein Mitternachtsläuten von Notre Dame zu beschaffen, die Mona Lisa ist gar nicht so einfach um ihr Geheimnis zu bringen, Französisches Liebesgeflüster kann ganz schnell falsch verstanden werden.
Wenn dann auch noch eine sprechende Katze und ein Mäusespion mit von der Partie sind, kann es kaum abenteuerlicher werden.

Rose kann an nichts anderes mehr denken als daran, wie sie auf die bezaubernde Art ihrer Tante hereingefallen ist und dadurch das magische Backbuch ihrer Familie verloren hat. Sich allein gibt sie die Schuld an dem Dilemma, obwohl ihr Bruder Tymo stetig versucht ihr eben dieses auszureden. Man kann es dennoch drehen und wenden wie man will, das magische Backbuch muss wieder her, denn seit es verschwunden ist, geht es in der Heimatstadt der Familie Glyck immer weiter bergab. Aus all den Selbstvorwürfen und der Notwendigkeit das Backbuch zurückzuholen, entsteht schließlich der gemeinsame Plan, Tante Lily in der Backmeisterschaft in Paris zu schlagen. Das geht allerdings nicht ohne die richtige Vorbereitung. Roses Ur-ur-ur-Großvater und sein sprechender Kater müssen unbedingt mit, denn sie sind die Einzigen, die eine alte „Kopie“ des Buches in fremder Sprache übersetzen können. Der Familienzusammenhalt der Glycks ist so stark, dass alle an der Sache beteiligt sind und ihren Posten einnehmen. Rose ist zwar Hauptcharakterin des Buches, doch erhalten ihre Geschwister und Eltern, sowie alle weiteren auftretenden Charaktere genug Platz, um sich als Leser ein gutes Bild von ihnen machen zu können. Dabei hat jeder Charakter seine Eigenarten, die den Leser immer wieder zu Schmunzeln bringen. Besonders Tymo hat mir mit seinen einstudierten Posen, die er in Gesprächen mit Frauen verwendet, immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Auch die beiden tierischen Charaktere sind wirklich zauberhaft und passen wunderbar in diese magische Geschichte.
Lily, die Gegenspielerin der Glycks, ist ein besonders interessanter Charakter. An ihr werden zwei Fassaden dargestellt, die wunderbar für die reale Showwelt herhalten können. Das falsche Lächeln für die Kameras und das Ziehen der Fäden im Hintergrund – das war schon eine Sache für sich und gab dem Ganzen noch mehr Spannung.

Was Story und Charaktere betrifft, muss ich für diesen Band tatsächlich sagen, dass er mir noch besser gefallen hat als der erste, der mich bereits mehr als begeistern konnte. Ich bin wahnsinnig gespannt auf Teil 3 und hoffe, dass die Übersetzung ins Deutsche nicht allzu lange auf sich warten lässt. Sonst wird der Abschluss der Reihe im Frühjahr eben auf Englisch gelesen.

Was mir besonders gefallen hat:

Neben den wunderbaren Charakteren und der tollen Story, gefiel mir auch der Schreibstil sehr gut. Er war schön locker und leicht verständlich, sodass man wunderbar in dieses Buch versinken konnte. Wenn man sich erst einmal in die Welt des magischen Backbuches und der Familie Glyck versetzt hat, kommt man dort so schnell auch nicht wieder raus. Den zweiten Band aus der Hand zu legen, fiel mir sehr viel schwerer als noch bei Band eins. Die Autorin hat es in diesem Buch geschafft, noch dynamischer zu schreiben als im Vorgänger. Ich war ehrlich traurig, als ich die letzte Seite erreicht hatte.

Gerade für jüngere Leser finde ich auch die Schriftgröße sehr angenehm. So ist es zwar ein Buch mit etwas mehr als 300 Seiten, doch lesen diese sich wirklich zügig. Die Kapitel sind nie so lang, dass man es zwischendrin weglesen müsste. Eine Unterbrechung des Leseflusses gibt es also nicht, wenn man sie nicht gerade selbst möchte.
Die witzigen Ideen, die in diesem, wie auch im ersten Buch, verarbeitet wurden, sind einmalig und mit so viel Pfiff versehen, dass es einfach Spaß macht, das Buch zu lesen.

Gestaltung:

Eine junge Frau steht mit gepacktem Koffer vor der Glücksbäckerei, deren Fassade wundervoll verziert ist. Im Schaufenster sieht man mehrere kleine Gebäckstücke, aber auch den Eiffelturm, der einen ersten Hinweis auf Paris liefert. Das Cover ist nicht nur bunt, sondern auch wieder mit kleinen glitzernden Elemente versehen, die das Gesamtbild abrunden und ihm etwas Magisches verleihen. Man muss einfach nach diesem Buch greifen, wenn man es in der Buchhandlung entdeckt.

Wertung: 

Mir hat Band zwei tatsächlich noch besser gefallen als Band eins, was meine Erwartungen zu Band drei noch einmal nach oben geschraubt hat. Story und Charaktere, all die witzigen Ideen und der wundervolle Schreibstil haben ein Gesamtbild geschaffen, das man so schnell nicht mehr vergisst. Deshalb bekommt Band zwei von mir ganz klar 5 Lila-Lesesterne und eine magische Leseempfehlung.



Donnerstag, 23. Januar 2014

Rezension: "Max und Micha - Das Fürstengrab" (Klaus Kurt Löffler)






Titel: Max und Micha - Das Fürstengrab
Reihe: Band 4 der Reihe "Max und Micha"
Verlag: Monstenstein und Vannerdat
Hardcoverausgabe mit 132 Seiten
ISBN 978-3-86991-171-7
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Preis: 10,95 Euro








Klappentext:


Die Hobbydetektive haben noch einmal mit eigenen Nöten zu kämpfen. Auf das Gut wird ein Giftanschlag verübt und der Ruin droht. Zugleich verschwinden die Schwestern von Max. Haben sie etwas gesehen, das sie nicht sehen sollten? Das scheint sich zu bestätigen, als die Jungen eine unglaubliche Entdeckung machen. - Aber wer ist der skrupellose Täter, der vor nichts zurückschreckt?

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Story und Charaktere:

Max ist mit seiner Familie in St.Wolfgang am Wolfgangsee im Urlaub, wo sie alle mittlerweile Freunde gefunden haben und deshalb gerne hierher zurückkehren. Dieses Mal gestaltet sich der Besuch allerdings nicht so erfreulich wie sonst. Da jemand das Salz auf dem Bio-Gut von Max Freund Micha verunreinigt hat und der Betrieb deshalb nicht weitergeführt werden kann, muss Michas Familie das Gut verkaufen. Besonders ein sehr auffälliger Kanadier interessiert sich für den Besitz. Max will seinem Freund Micha unbedingt helfen, doch noch bevor  sie mit den Ermittlungen anfangen können, verschwinden Max Schwestern Karo und Lotte spurlos. Wurden sie entführt, weil sie etwas entdeckt haben, wofür sich der Entführer interessiert? Wird sich der Entführer melden? Eine Suche, die gleichzeitig eine spektakuläre Rettungsaktion des Gutes wird, beginnt.

Max und Micha laufen in diesem Band zur Höchstform auf. Angestachelt durch persönliche Betroffenheit des Falls, drehen die beiden wortwörtlich jeden Stein um. Mutig stellen sie sich ihren Herausforderern die bis zum Schluss unerkannt bleiben. Durch Michas Tatendrang steht der Fall in keiner Minute still. Auch Max Muskelkraft, die bei weitem nicht so groß ist, wie er vielleicht selbst vermutet, hat in diesem Fall eine ganz besonderen Platz. Unterstützt werden sie dabei dieses Mal von Michas Bruder Marc, dem ebenfalls sehr daran gelegen ist, die beiden Mädchen zu finden und das Gut zu retten. Sehr von sich überzeugt, nimmt er ein, zwei Dinge selbst in die Hand, nur um am Ende doch zu versagen. Diesen Charakter würde ich deshalb schon fast als überheblich und eingebildet bezeichnen, obwohl er eigentlich ganz sympathisch ist, wenn er diese andere Seite gerade nicht zur Schau stellt.

In diesem Band gibt es wieder zahlreiche Nebencharaktere. Einige von ihnen sind aus den vorangegangenen Bänden bereits bekannt, andere, wie der Archäologe oder der Kanadier, sind neu. Jeder Leser darf hier einen spannenden Mix an unterschiedlichen Personen erwarten.

Über die Gegenspieler möchte ich nichts verraten, soll doch jeder Leser beim Lesen selbst mitkombinieren, was bzw. wer sich hinter diesem ungeheuerlichen Fall verbirgt.

Was mir besonders gefallen hat:

Mit diesem Band hat der Autor bewiesen, wie rasant und spannend ein Junior-Detektive-Roman sein kann. Der spritzige Schreibstil trägt den Leser durch die Handlung ohne Langeweile aufkommen zu lassen. Wer geschickt kombiniert, kann in kleinen, versteckten Hinweisen Max und Micha Konkurrenz machen und den Fall vielleicht selbst lösen.
Wie schon in den ersten Bänden verwendet der Autor auch hier wieder eine zum Teil veraltete Ausdrucksweise, die mir aber nach wie vor sehr gefällt und einfach sehr gut passt.
Gegenüber den ersten beiden Fällen, die ich gelesen habe, sind Schreibstil und Ausdrucksweise viel ausgereifter und machen deshalb noch mehr Spaß.
Besonders die Werte Freundschaft und Zusammenhalt finden hier ihren Platz, von denen jeder Leser ein Scheibchen mitnehmen wird.
Der vierte Band um die Junior-Detektive hat mir zwei kurzweilige Abende beschert und ich freue mich auf den fünften Teil, der schon parat liegt.


Gestaltung:

Auf der Vorderseite des Buches stehen zwei Mädchen und ein Junge vor einer wunderschönen Landschaft. Auf der Rückseite zeigt sich das Bild unserer zwei Junior-Detektive, ebenfalls vor der bis auf den zweiten Buchdeckel ausgeweiteten Landschaft. Das Buch ist vom Autor auf bereits bekannte Art wieder selbst illustriert worden. Im Inneren finden sich viele farbige Bilder, die dazu einladen, selbst einmal nach St. Wolfgang zu fahren.

Wertung:

Ein spannender vierter Fall der Junior-Detektive, den ich in einem Rutsch gelesen habe. Auf für Erwachsene ein herzlich kurzweiliger Lesespaß. Deshalb gibt es volle 5 Lila-Lesesterne von mir und eine Leseempfehlung.


Rezension: "Der Mann der den Regen träumt" (Ali Shaw)





Titel: Der Mann der den Regen träumt
Reihe: nein
Verlag: script 5
Hardcoverausgabe mit 333 Seiten
ISBN 978-3-8390-0146-2
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 18,95 Euro







Klappentext:

Wie Kreide, vom Regen zu einem weißen Schleier verwaschen, begannen seine Umrisse zu verschwimmen und seine Konturen schwanden beinahe unmerklich. Im einen Moment sah Elsa einen Mann vor sich und im nächsten nur noch eine graue Silhouette. Seine Haut wurde zu Nebel. Die Sonne hinter ihm ließ ihn erstrahlen und umrahmte ihn mit ihrem goldenen Schein, bis er nichts mehr von einem Mann an sich hatte, sondern immer mehr einer Wolke glich, die durch Zufall die Form eines Menschen angenommen hatte.

Der neue Roman von Ali Shaw steckt voller Emotionen, Magie und fantastische Ideen. Eine moderne Fabel über die Liebe.

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Story und Charaktere:

Elsa hat ihr Leben satt. Nachdem ihr Freund Peter ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, obwohl sie sich darauf geeinigt hatten, dass Liebe nur eine chemische Reaktion zwischen zwei Menschen sei, läuft in Elsas Leben das Fass über.
Sie packt ihre Sachen in New York und begibt sich in ein kleines Örtchen namens Thunderstown, das mitten in den Bergen liegt. Da Stürme und vor allem Tornados eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen, ist dieses Städtchen genau der richtige Platz für sie. Schon bald lernt sie einige der Anwohner näher kennen, möchte aber nicht zu viel mit ihnen zu tun haben. Zu stark ist die Gegend mit seltsamen Aberglauben behaftet, die seltsame Konsequenzen haben. Elsa zieht es deshalb in die Berge, wo sie eine unglaubliche Entdeckung macht: Ein Mann löst sich vor ihren Augen in eine Wolke auf...

Elsa kommt von der Stadt in ein winziges Örtchen, in dem jeder jeden kennt. Dabei lässt sie ihr altes Leben völlig hinter sich, denn das hat sie in letzter Zeit ihrer Lebenskraft beraubt. In Thunderstown zieht sie in das Haus von Kenneth, einem freundlichen älteren Mann, dem das Schicksal schwer mitgespielt hat. Schnell lebt Elsa sich ein und findet sogar einen neuen Job. Mit der Einstellung, die einige Menschen zu diversen Dingen jedoch haben, kann sie sich allerdings nicht anfreunden. Unter anderem mit dem Aberglauben, dass die Hunde, die aus den Bergen in die Stadt kommen, den Teufel in sich tragen und deshalb getötet werden müssen.Mit dem Mann der diese Tiere tötet ist Elsa deshalb von Anfang an auf Kriegsfuß.
Als Elsa Finn, den Mann der das Wetter in sich trägt, kennenlernt, ändert sich vieles in ihrem Leben. Allem voran der Glaube an die Liebe. Sie knüpft langsam eine sehr zarte Bande zu einem Mann, der eigentlich gar nicht sein kann. Finn erwidert diese Zuneigung, obwohl er anfangs nur eines will: Dass Elsa ihn nie, nie wieder besucht. Die Beziehung zwischen den beiden spielt auch für einige andere Charaktere eine wichtige Rolle, die wir im Laufe des Buches begleiten dürfen.

Die Charaktere einzeln zu nehmen und über sie zu sprechen ist sehr schwer, da das Netz der Geschichte so eng um sie alle gewickelt ist, dass keiner ohne den anderen funktioniert. Jeder Charakter streift das Leben eines anderen Charakters und beeinflusst es dadurch. Diese Art der Darstellung von Charakteren kenne ich bisher nur aus der Feder von Ali Shaw, der mich schon mit „Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ begeistern konnte. Was mir hier allerdings fehlt ist die Tiefe der Charaktere. Obwohl es einen Mann gibt, der aus Wetter gemacht ist, einen liebeskummergeplagten Herren, der eine schwere Schuld auf sich geladen hat, eine Frau, die ihr Leben neu leben will und der Intoleranz einer ganzen Stadt gegenübertritt, habe ich dieses Mal keinerlei eigenen Bezug zu den Charakteren aufbauen können. Dafür waren die Charaktere leider zu eindimensional. Auch die Geschichte konnte mich nicht so packen, wie ich es mir gewünscht hätte.

Was mir besonders gefallen hat: 

Dinge zu umschreiben und den Leser in eine sehr atmosphärische Welt zu versetzen fiel Ali Shaw schon in seinem Vorgängerbuch sehr leicht. Obwohl der Schreibstil in seinem neuen Buch sehr viel einfacher und damit leichter verständlich ist, schafft er es doch, dass sich langsam eine kleine Stadt vor dem inneren Auge aufbaut, in der man bald meint jeden Pflasterstein zu kennen. In diesem Buch muss man nicht mehr zwischen den Zeilen nach den großen Dingen suchen, die er mitteilen möchte, nein, dieses Mal tut er es einfach. Für viele Leser, die eventuell Schwierigkeiten mit dem Vorgängerbuch hatten, wird das vorliegende Buch dadurch sicherlich viel einfacher zu lesen sein.

Die Geschichte die sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt ist wieder sehr gewaltig. Verschiedene Personen werden sowohl in der Gegenwart, wie, durch eingeblendete Erinnerungen, auch in der Vergangenheit miteinander verknüpft, sodass ein vielschichtiges Bild entsteht, das sich wie ein Mosaik langsam zusammensetzt.
Besondere Tiefe erhält das Buch durch die starken Gegensätze und eine besondere Metaphorik, die nicht auf den ersten Blick erkennbar ist und dazu führt, dass man trotz allem Gesagten auch nach dem Lesen noch über das Buch nachdenkt.
Dem Sturm am Himmel und in den Herzen der Menschen aus der „Donnerstadt“, stehen beispielsweise die filigranen, wunderschönen, leichten aber auch „zerbrechlichen“ Papiervögel entgegen, die in den starken Händen des Wettermannes entstanden sind. Was der Sturm in den Menschen bedeutet, wie man das Wetter zu verstehen hat und wie nahe man dies an sich ran lässt, ist jedem Leser selbst überlassen.

Der Spannungsbogen ist sehr interessant angelegt. Möchte man ihn auf die Thematik übertragen, könnte man meinen, dass das Buch mit einem leisen Plätschern beginnt, das langsam aber sicher in einen gigantischen Sturm ausartet. Die Stille danach ist zum Schneiden dick, sodass der eigene Atem unnatürlich laut klingt. Dies alles geschieht allerdings auf einer Ebene, die ich von keinem anderen Schriftsteller kenne. Hier scheinen alle wichtigen Elemente sehr durchdacht zu sein, um eben dieses Bild entstehen zu lassen.

Die zwischen den Zeilen verborgenen und offen ausgelebten Themen, die Ali Shaw in seinem Buch anspricht, sind sehr aktuell. Intoleranz und die Konfrontation mit Dingen, die man nicht versteht oder die völlig neu sind, stehen hier an oberster Stelle. Dem ein oder anderen wird hier ein Spiegel vorgehalten, dessen Bild verstörend sein kann.

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Die angewendete Gewalt gegenüber Hunden und Ziegen fand ich erschreckend und unpassend. In Andeutungen hätte ich es vielleicht verstanden, in dieser Art jedoch nicht.

Etwas, was ich ebenfalls nicht verstanden habe ist die Wahl des Titels. Er klingt wunderschön, doch ist er meiner Meinung nach nicht passend zum Inhalt. Klappentext und Titel suggerieren etwas völlig anderes, als den Leser im Inneren erwartet.

Gestaltung:

Ich finde es seltsam, dass hier quasi ein fast identisches Cover wie beim Mädchen mit den gläsernen Füßen gewählt wurde. Die Silhouetten verschiedener Pflanzen und eines Baumes, sowie ein schwarzer Vogel, wurden als Hauptmotiv auf weiß-lilanem Grund gewählt. Da „Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ und „Der Mann der den Regen träumt“ nichts miteinander zu tun haben, kann ich diese Wahl nicht nachvollziehen. Ich finde sie auch sehr unpassend, stehen doch Stürme und Berge im Vordergrund des Buches, die eher auf das Cover gepasst hätten.
Absprechen möchte ich dem Cover nicht, dass es wunderschön anzusehen ist. Schon allein wegen genau dieser Wahl wollte ich das Buch unbedingt haben. Nach dem Lesen jedoch bin ich vom Cover nicht mehr überzeugt.

Wertung: 

Der unglaubliche Schreibstil von Ali Shaw schafft es, den Leser selbst dann in seinen Bann zu ziehen, wenn einem Geschichte und Charaktere nicht hunderprozentig gefallen. Aufbau der Geschichte, der kreierte Spannungsbogen und auch der Sprachstil sind sehr überzeugend. Cover und Story, sowie der Titel, vor allem aber die Charaktere leider nicht. Deshalb vergebe ich an den Mann, der das Wetter in sich trägt 3 Lila-Lesesterne.


Mittwoch, 22. Januar 2014

Rezension: "Lilith Parker und das Blutstein-Amulett" (Janine Wilk)






Titel: Lilith Parker und das Blutsein-Amulett
Reihe: Band 3 der Reihe "Lilith Parker"
Verlag: Planet Girl Verlag
Hardcoverausgabe mit 410 Seiten
ISBN 978-3-522-50325-9
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-14 Jahre
Preis: 14,95 Euro






Klappentext:

In Chavaleen, dem Reich der Vampire, herrscht große Unruhe! Der Vampir-Anführer Vadim Alexandrescu leidet unter einer mysteriösen Krankheit. Lilith Parker muss sofort nach Rumänien reisen, um ihm mit ihren Banshee-Kräften beizustehen. Doch als sie in der unterirdischen Stadt ankommt, kann Lilith nicht glauben, was sie erfährt: Ein Verräter droht, die Vampire den grausamen Vanator auszuliefern und auch in Bonesdale taucht eine ungeahnte Bedrohung auf. Lilith muss unbedingt die Pläne des Verräters vereiteln und bringt sich dabei selbst in allerhöchste Gefahr. 

Das dritte schaurig-schöne Abenteuer von Lilith Parker

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Story und Charaktere:

Lilith soll bei der letzten magischen Prüfung ihrer besten Freundin Emma dabei sein, was sie natürlich sehr freut. Dabei geht jedoch etwas schief, wodurch Lilith zum Spottgespräch der Stadt wird. Am liebsten würde sie ganz tief in einem Loch versinken, bis die Sache ausgestanden ist. Da kommt ihr der Anruf aus Chavaleen gerade recht. Die Vampire dort brauchen ihre Hilfe als Banshee, da der Träger des Blutstein-Amuletts schwer erkrankt ist. Sofort packt Lilith ihre sieben Sachen und reist zusammen mit ihrem besten Freund Matt, ihrem Dämon Strychnin und der verhassten Rebekka, die ebenfalls eine Banshee ist, zu den Vampiren. Dort versucht sie den Amulettträger zu retten, ohne zu ahnen, dass man sie in einen Hinterhalt gelockt hat.

Lilith ist auch nach einem Jahr als Bernstein-Amulett-Trägerin noch immer die, die wir kennen. Sie versucht nach außen das darzustellen, was man von ihr erwartet, die richtigen Entscheidungen zu treffen und sich in ihre Rolle einzufügen, obwohl sie eigentlich noch sehr unsicher in allem ist, was sie tut. Man merkt, dass Lilith noch ein Teenager ist, der sich allerdings mit weit mehr Problemen auseinandersetzen muss, als es normalerweise der Fall ist. Lilith ist nicht nur Banshee und zusätzlich noch die Bernstein-Amulett-Trägerin, sondern bewahrt auch noch das dunkle Geheimnis eine Halbdämonin zu sein. Nach dem Kampf mit Belial in Band zwei hat sich deshalb auch ihre Selbstwahrnehmung grundsätzlich geändert, wodurch sie sich von ihren Mitmenschen ein wenig distanziert hat. Ständig lebt sie mit der Angst wieder die dunklen dämonischen Kräfte in sich zu wecken.
Zu guter Letzt wäre da dann noch die Sache mit Matt. Seltsamerweise wünscht Lilith sich immer öfter seine Hand zu halten. In ihrem Inneren geht es also ganz schön drunter und drüber, während sie sich eigentlich um die Probleme in ihrer eigenen Stadt und nun auch noch in Chavaleen kümmern soll. Keine leichte Aufgabe für Lilith.
Matt, der ein ganz normaler Mensch ist, ist in die Geheimnisse der Halloweenstadt Bonesdale eingeweiht und steht Lilith auch in ihrem dritten Abenteuer wieder zur Seite. Vor allem in gefährlichen Situationen wird ihm jedoch immer wieder bewusst, dass er trotz allen Mutes ein Mensch ohne magische Fähigkeiten ist. Dann verlässt er sich auf seinen Verstand und das Glück, das ihm bisher immer hold war. Niemals würde er, ob „nur“ Mensch hin oder her, Lilith einfach im Stich lassen.
Die arrogante, selbstgefällige, eingebildete Rebekka, die sich als Banshee ständig über Lilith hinwegsetzen will, erlebt in Band drei eine Wandlung. In Chavaleen begegnet sie einem Vampir, der sie grundlegend verändert. So legt dieser Charakter einige Eigenschaften ab, die vor allem in Band zwei noch für Augenrollen gesorgt haben.
Liliths kleiner Dämonendiener Strychnin ist auch wieder mit von der Partie und lockert durch seine witzige, dämonische Art, sowie seine vorangestellten Tagebucheinträge die Geschichte immer wieder auf und lässt den Leser schmunzeln.
Auf Seiten der Vampire lernen wir völlig neue Charaktere kennen, die allerdings nicht immer das sind, was sie vorgeben zu sein.

Story und Charaktere konnten mich auch dieses Mal wieder vollkommen überzeugen. Die altbekannten Charaktere wachsen einem noch mehr ans Herz und viel zu schnell kommt man auf der letzten Seite an. Ich warte nun sehnsüchtig auf September und den vierten Band der Reihe um Lilith Parker.

Was mir besonders gefallen hat:

Es ist die Art, wie Janine Wilk eine Geschichte erzählt, die den Leser dazu bringt, das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Ihr Erzählstil ist locker und frisch, ihre Charaktere werden mit Hingabe eingeführt, das Setting wird stets mit der richtigen Atmosphäre gefüllt und es wird auf unnötige Längen verzichtet. Die ganze Geschichte ist durchweg spannend und steigert sich zum Ende hin in luftige Höhen. Es ist ein Gesamtwerk, das rundum zufrieden macht.
Erfrischend war der Wechsel des Ortes des Geschehens, befinden wir uns dieses Mal doch nicht im uns vertrauten Bonesdale, sondern weit unter der Erde in Chavaleen, wo die Vampire leben. Wie wunderschön es dort unten sein kann, aber auch wie beängstigend wird dem Leser durch die Begleitung Liliths bewusst, die beiden Seiten dieser Stadt kennenlernt. Man fühlt unweigerlich mit ihr mit und bewundert sie für ihr unermüdliches Durchhaltevermögen, ihren Mut und ihre Stärke, die sie immer wieder an den Tag legt.

Gestaltung:

Die Gestaltung des dritten Bandes passt sich wunderbar an die beiden Vorgängerbände an. Nach Rot und Lila folgt nun ein dunkles Grün als Hauptfarbe des Covers, auf der die Silhouetten eine Person zu sehen ist, die im Tor eines unheimlichen Gebäudes steht. Gelbe Augen richten sich auf die von blauem Licht umgebene Silhouette, die ein Schmuckstück auf der Handfläche präsentiert.
Schade, dass es dieses Mal kein „Geheimnis“ auf dem Cover gibt, das man durch Reibung sichtbar machen kann. Das empfand ich bei den anderen beiden Büchern als zusätzliche, kleine Besonderheit, die ruhig hätte beibehalten werden können.
Im Inneren des Buches findet sich auf jeder Seite wieder eine kleine Illustration, die mir schon bei Band eins und zwei sehr gefallen hat. Eine rundum schöne Gestaltung, die mich magisch anzieht.

Wertung:

Auch Band drei der Reihe um Lilith Parker war wieder ein echter Page-Turner der das Warten auf Band vier ungeheuer schwer macht. Für mich haben Story, Charaktere, Schreibstil und Gestaltung super zusammengepasst und ich hatte einige tolle, aufregende und vor allem spannende Lesestunden. Von mir gibt es ganz klar 5-Lila-Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.



Rezension: "Max und Micha - Ihre ersten Fälle" (Bd.1 und 2) (Klaus Kurt Löffler)






Titel: Max und Micha - Ihre ersten Fälle
Reihe: Band 1und 2 der Reihe "Max und Micha"
Verlag: Books on Demand
Taschenbuchausgabe mit 576 Seiten
ISBN 978-3844853742
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 9,90 Euro






Klappentext:

Trickdiebe machen die Umgebung unsicher, ein geheimnisvolles UFO rast nachts durch den Wald und auf der Jausenstation des Holzer verschwindet kostbare, selbstgebrannte Zirbengeist auf unerklärliche Weise.

Die Junior-Detektive sind voll im Stress und Ärger ist angesagt. Dabei müssen sie sich zu allem Überfluss auch noch mit Max neugierigen Schwestern Lotte und Karo herumplagen, die auf eigene Faust ermitteln.

Das vorliegende Taschenbuch fasst die beiden ersten Fälle der Junior-Detektive zu einer durchgehenden und erweiterten Handlung zusammen.

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Story und Charaktere:

In St.Wolfgang am Wolfgangsee ist ganz schön was los. Eigentlich machen Max, seine Schwestern Lotte und Karo, sowie die Eltern nur Urlaub in diesem beschaulichen Städtchen. Max, der sich schon bald mit Micha anfreundet, der der Sohn eines Biobauern ist, gerät jedoch schon bald in sein erstes detektivisches Abenteuer, bei dem auch seine Schwestern mitmischen. Hinterhältige Trickdiebe, die in immer neuen Verkleidungen Ladenbesitzer übers Ohr hauen, machen die Stadt unsicher. Ein Fall auf den Micha sofort anspringt und bei dem nun auch Max mitziehen muss.
Gerade, als sich dieser Fall durch die Hilfe der vier Kinder scheinbar gelöst hat, geraten sie auch schon in einen weiteren, weitaus beängstigerenden Fall. Nachts macht ein unheimliches, beleuchtetes UFO die Umgebung unsicher und dem Schankwirt wird sein selbstgebrannter Schnaps geklaut. Natürlich müssen Max und Micha der Sache auf den Grund gehen. Ob sie auch diesen verzwickten Fall lösen können?

Max, der mit seiner Familie von der Großstadt aufs Land kommt, hat sicherlich einiges von seinem Urlaub erwartet, nur nicht das, was ihn in St. Wolfgang am Ende erwartet. Eine seiner größten Leidenschaften ist herzhaftes Essen, zu dem er einfach nicht nein sagen kann. Dieser Leidenschaft verdankt er auch seine kräftige Statur, mit der er von Micha gerne mal scherzhaft aufgezogen wird. Während Micha schon längere Zeit mit Feuereifer Detektiv spielt, ist Max ganz neu in dieser „Branche“ und stellt sich deshalb auch hin und wieder noch sehr unbeholfen an. Er ist eher der Typ, der auf Körperkraft vertraut und muss sich erst daran gewöhnen mehr seinen Kopf zu benutzen.
Micha bildet quasi das Gegenstück zu Max. Aufgewachsen auf einem bäuerlichen Gut mit eigenem Labor ist Max der Denker der beiden. Er kombiniert und überlegt sich die passenden Pläne, um Verbrechern das Handwerk zu legen. Dabei ist er sehr mutig und voller Tatendrang. Ein erstmal bekanntes Rätsel, lässt ihn dann nicht mehr los. Aufgeben gibt es bei Max nicht. Zusammen mit Micha bildet er ein amüsantes Doppel, dem man gerne durch die beiden Fälle folgt.
Im Hintergrund ziehen Max kleine Schwestern Karo und Lotte auch immer mit an den Fäden und tragen so auf ihre Art zur Lösung des Falles bei. Dabei ist besonders lustig, dass Karo ständig Worte verdreht und somit die seltsamsten Sätze von sich gibt. Lotte verbessert sie ständig und ist von der Wortverdreherei oft sichtlich genervt. Mit dabei hat Lotte auch immer ihren kleinen Uggi, den Stoff-Orang-Utan der ein ganz eigenes Leben führt.

Über die Gegenspieler der vier Kinder werde ich nichts verraten, soll die Lösung doch jeder Leser selbst herausfinden. Dabei ist nicht immer alles so, wie es zu sein scheint.

Die Nebencharaktere des Buches fand ich insgesamt sehr gelungen, verhalten sich die Menschen in St. Wolfgang doch wirklich so, wie ich es mir für eine solche Stadt vorstellen würde. Vor allem die rundliche, herzliche, stets gut gelaunte Köchin auf dem Gut von Michas Eltern, habe ich ins Herz geschlossen.

Was mir besonders gefallen hat:

Mit den ersten beiden Fällen von Max und Micha, die mit diesem Buch zu einer durchgängigen Geschichte zusammengefasst wurden, fühlte ich mich in meine Jugendzeit zurückversetzt. Zu der Zeit spielten für mich „Burg Schreckenstein“ von Oliver Hasskamp und „Die 5 Freunde“ von Enid Blyton eine große Rolle. Hier hätten sich Max und Micha direkt in mein Regal eingereiht.
Vor allem der Schreibstil erinnerte mich an vergangen Zeiten, finden sich doch viele Bezeichnungen, die heute auf diese Art weniger Verwendung finden. Dass dies genau so gewollt ist, zeigen die Fußnoten, die verschiedene Ausdrücke leicht verständlich erklären und das Leseerlebnis deshalb zu etwas Besonderem machen.
Es wurde sehr viel wert darauf gelegt, dass hier, trotz älterer Ausdrucksweise moderne Jugendliche handeln. Dies ist für mich ein gelungener Zug, da Jugendliche der heutigen Zeit auf diese Art und Weise auch einmal mit einem Sprachstil konfrontiert werden, den sie eventuell so nicht kennen. Mir hat es sehr gut gefallen. Für mich schlägt dieses Buch damit nämlich ganz klar eine Brücke zwischen den Zeiten.
Besonders angenehm sind die kurzen Kapitel, die so vor allem jüngeren Lesern die Möglichkeit bieten, erst am Kapitelende zu unterbrechen.

Der erste Fall der beiden Juniordetektive ist noch relativ seicht, stehen hier doch noch eher Umgebung und Charaktere im Vordergrund. Mit dem zweiten Fall nimmt die Spannung jedoch zu und dem Drumrum wird mehr Platz gegeben. Dabei ist zu beachten, dass dies die ersten Bände einer mehrteiligen Reihe sind. Mir jedenfalls hat es sehr viel Spaß gemacht, durch die Straßen und Wälder von St. Wolfgang zu streifen und all diese wundervollen Charaktere und Orte kennenzulernen. Ich freue mich bereits auf die nächsten Abenteuer um Max und Micha und bin gespannt, was sie noch erleben werden.

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Obwohl mir der Schreibstil des Autors sonst sehr gut gefällt und mir auch Spaß macht, gibt es eine für mich sehr auffällige Kleinigkeit, die mich zwischenzeitlich im Lesefluss störte.
In Dialogen wiederholen sich sehr ausdauernd immer wieder die Namen derer, die angesprochen werden. Dies ist vor allem am Satzende der Fall und wirkt dadurch aufgesetzt. Vor allem ist dies meist gar nicht notwendig, da die Dialoge  zwischen zwei klar erkennbaren Personen stattfinden. Ich hätte mir da gewünscht, dass der Autor mehr auf „Zusätze“ zurückgreift, wie etwa „sagte Micha“, „meinte Max“ etc.
Eine weitere kleine Sache sind die im Dialog hinten angestellten Worte „Alter“ und „Junge“. Sie werden auffällig oft verwendet, was ebenfalls oft nicht ganz passend und leider auch aufgesetzt wirkte.

Gestaltung:

Cover und Illustrationen im Buch sind in Eigenleistung des Autors entstanden. Weit ab von dem, was sich uns sonst präsentiert, hat der Autor seine eigene und unverwechselbare Art der Gestaltung gefunden.
Auf dem Cover des ersten Bandes sind vier Kinder vor einer wunderschönen Stadtkulisse zu sehen. Dass es sich hier um unsere detektivischen Freunde handelt, ist sofort klar. Ich persönlich habe diese Form der Illustraion bisher noch nirgends gesehen und finde es toll, wenn man so etwas in Eigenleistung erbringen kann. Wer all die Bilder im Inneren wirklich genießen will, sollte zur Hardcoverausgabe greifen, da dort alle Bilder farbig sind. Im Taschenbuch sind diese schwarz-weiß, was natürlich den Kosten geschuldet ist.

Wertung:

Mir haben die beiden ersten Fälle um Max und Micha sehr viel Spaß gemacht und für mich eine Brücke zwischen meiner Jugend und heute geschlagen. Einzig die Dialoge waren hier und da mit zu viel „Anhang“ ausgestattet, sodass ich 4 Lila-Lesesterne und eine Leseempfehlung an die ersten beiden Fälle vergebe.


Dienstag, 21. Januar 2014

Rezension: "Das Geheimnis des Bücherhüters" (Corinna Gieseler)






Titel: Das Geheimnis des Bücherhüters
Reihe: nein
Verlag: Oetinger
Taschenbuchausgabe mit 224 Seiten
ISBN 978-3-8415-0029-8
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahre
Preis: 14,99 Euro








Klappentext:

Eine düstere Villa, eine uralte Bibliothek, ein unheimlicher Antiquariatsbesitzer und ein geheimnisvolles Buch, hinter dem alle her sind: Die Agentur für Unlösbare Rätsel des Alltags hat ihren ersten Fall! Plötzlich haben Momme und seine Freunde Tobias und Finja es mit sprechenden und sogar gefährlichen Büchern zu tun. Ob es ihnen gelingt, dem großen Geheimnis des Bücherhüters auf die Spur zu kommen?

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Story und Charaktere:

Momme hat eine ganz besondere Vorliebe, die für die meisten Kinder sines Alters einfach nicht nachvollziehbar ist – er findt nämlich Bücher toll. Genau deshalb findet man ihn immer wieder zwischen den Regalen der Bücherei, die ein unfassbares Geheimnis verbergen. Genau dieses Geheimnis soll der 1. Fall der „Agentur für unlösbare Rätsel des Alltags“ werden. Dieser entpuppt sich als ganz schön verworren, spannend und spektakulär. Die Welt um Momme und seine Freunde wird ganz schön auf den Kopf gestellt.
Um den Fall zu lösen, holen sich Momme und Tobias ganz ungewollt Finja mit ins Boot, die sich als wertvolle Helferin erweist. Bücher mit geheimnisvollem Inhalt, dunkle Kräfte, Bücher die sprechen können und sogar das Wissen um existierende Bücherhüter bestimmen ab sofort den Alltag der drei Kinder.

Momme, der als Bücherwurm und absolute Niete im Fußball gerne mal von anderen Kindern seines Alteres damit aufgezogen wird, ist ein so helles Köpfchen, dass sich ihm sogar sprechende Bücher anvertrauen. Zusammen mit seinem Freund Tobias, der nicht viel mit Büchern, aber dafür um so mehr mit Fußball anfangen kann, purzelt er in ein Abenteuer der besonderen Art. In dieser Zeit zeigt sich sich, wie sehr die beiden sich aufeinander verlassen können und wie gut sie als Team funktionieren. Das Gespann wird aber schon bald von zwei auf drei aufgestockt und Finja wird Teil des Abenteuers. In ihr haben die beiden Jungs eine tolle Unterstützung, die der Ruhepol des Ganzen werden soll. Sie behält meistens einen kühlen Kopf, denkt vorausschauend und kombiniert wie kein anderer.
Zusamen sind die drei ein Gespann unterschiedlicher Charaktere, die immer mehr zusammenwachsen und die dem Leser einfach Spaß machen.

Natürlich gibt es zu diesen drei Hauptcharakteren auch noch jede Menge Nebencharaktere, die nicht unerwähnt bleiben sollen.
Bix Max und seine Bande der Desperados machen Momme und seinen Freunden das Leben gerne schwer. Sie verbringen ihre Zeit vor allem damit, anderen Kindern aufzulauern, sie zu schikanieren und jede Menge Unruhe zu stiften. Auch Momme und Tobias schaffen es nicht immer, der Bande zu entkommen. Sie müssen sich immer ganz schön was gefallen lassen.
Dr. Zelander, ein komischer Kaufz, dem ein Trödelgeschäft mit dem klangvollen Namen „Kabinett Fantastika“ gehört, spielt ebenfalls eine große Rolle im Geheimnis um die Bücherhüter. Zunächst skeptisch, dann immer freundlicher und zuvorkommender steht er den drei Geheimnislüftern zur Seite und hilft scheinbar wo er kann. Ein durch und durch gelungener Charakter mit starker Präsenz.
Die zahlreichen Nebencharaktere, die sonst noch auftauchen sind ebenfalls alle sehr gut umrissen worden, sodass man trotz ihrer kurzen Auftritte keine Probleme dabei hat, immer ein vollständiges Bild im Kopf zu haben.

Über die geheimnisvollen Bücherhüter möchte ich an dieser Stelle nichts verraten, soll doch jeder Leser die Chance haben sie selbst kennenzulernen.

Story und Charaktere haben mir im Zusammenspiel sehr gut gefallen und mir eine zauberhafte Lesezeit beschert. Ich hoffe sehr, dass es nicht bei diesem 1. Fall bleiben wird und dass wir die Bücherhüter auch in weiteren Bänden antreffen werden.

Was mir besonders gefallen hat:

Neben der Geschichte und all den wundervollen Charakteren muss ich auch den Schreibstil von Corinna Gieseler einfach loben. Es ist mein erstes Buch aus ihrer Feder, das mich durch ihren wunderbar einfachen und lockeren Schreibstil sofort in den Bann gezogen hat. Hier hat für mich alles gestimmt, sodass ich schlicht sagen kann: Dieses Buch hat mir eine Menge Spaß gemacht.

Durch die Konstellation zweier Jungen und einem Mädchen kommen beim Lesen beide Geschlechter auf ihre Kosten. Dabei erkennen sie sich oder Situationen aus dem Alltag bzw. dem eigenen Umfeld sicherlich immer mal wieder. Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt, Vertrauen, aber auch Akzeptanz spielen dabei eine wichtige Rolle. All dies wird dem jungen Leser sehr subtil präsentiert und damit greifbar gemacht.

Gestaltung:

Ein Junge mit einem Buch unter dem Arm wird von einem Mädchen, das den Finger zum Zeichen des Stillseins auf die Lippen gelegt hat, festgehalten und sieht sich um. Hinter ihm steht ein Junge mit einem Rucksack. Um die Kinder herum ist es ziemlich dunkel und Bücher fliegen durch die Luft. Im Hintergrund sieht man den Schatten eines unbekannten Wesens.
Schon als ich das erste Mal das Cover dieses Buches gesehen habe, hat es mich unheimlich neugierig auf den Inhalt gemacht. Jetzt kann ich bestätigen, dass dieses Cover hält was es verspricht. Was mich besonders freut: Obwohl so „einfach“ dargestellt, erkennt man in den drei Personen auf dem Cover die Charaktere ganz genau wieder.

Wertung:

Ein Buch, das mich rundum begeistert hat. Die 224 Seiten vergingen wie im Flug und ich hätte sehr gerne noch weitergelesen. Ich hoffe also sehr auf eine Fortsetzung und lege bis dahin jedem Leser, der sich gerne in unglaublichen Geheimnissen verliert, dieses Buch ans Herz. Ganz klare 5 Lila-Lesesterne von mir.


E-Book-Rezension: "Der Troja-Code" von Turhan Boydak

Quelle: Amazon



Titel: Der Troja-Code
Reihe: nein
Verlag: Dotbooks
Ebook: 884 KB (geschätzte Seitenzahl: 427)
Kindle Edition
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 6,99 Euro
hier könnt ihr das Buch herunterladen <klick>





Klappentext:

Sein Auftrag war noch nicht beendet. Paulson wusste, dass er nicht viel Zeit hatte. Man würde die Leiche bald finden. 
Er stand gerade an einer Ampel in der Nähe seines Hotels, als er die Nachricht las: „Die Tochter. Finden Sie heraus, ob sie etwas weiß.“

Werner Dreyer, Professor für Altertumskunde, wird tot aufgefunden. Schnell verdichten sich die Hinweise, dass Dreyer keines natürlichen Todes gestorben ist. Vor seinem Tod hatte er kryptische Nachrichten an seine Tochter Helena geschickt; in ihnen deutete er an, eine fulminante Entdeckung gemacht zu haben, die die Wahrheit über die Ursprünge der Kultur Europas enthüllen würde. Helena versucht, die geheimen Botschaften ihres Vaters zu entschlüsseln. Gemeinsam mit ihrem Freund Tim will sie die Ursache für den Tod ihres Vaters ergründen. Ihre Suche führt sie bis in die Türkei.
Doch die Mörder ihres Vaters haben sie längst im Visier und eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt …

Atemlos, abgründig, spannend: Ein über Jahrhunderte hinweg gehütetes Geheimnis, für das manche zu töten bereit sind!

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Story und Charaktere:

Helena Dreyer weiß, dass ihr Vater vor seiner Ermordung daran gearbeitet hat, ein großes Rätsel der Geschichte zu lösen. In letzter Zeit hat er per Chat immer wieder verschiedene Momente einzelner Epochen mit ihr besprochen, aber nie verraten um was es eigentlich ging.
Nach seiner Ermordung ist Helena deshalb nicht nur voller Trauer, sondern auch voller Fragen bezüglich der Arbeit ihres Vaters. Sie will herausfinden, woran ihr Vater gearbeitet hat und ob womöglich ein Zusammenhang zu seinem Tod besteht. So macht sie sich mit ihrem Freund Tim auf, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Dass das nicht unbeobachtet bleibt, müssen sie nur schon zu bald feststellen.

Die schwangere Helena Dreyer und ihr Freund Tim bilden, zusammen mit dem Mörder ihres Vaters, die Hauptcharaktere dieses Buches. Helena hatte ein ganz besonders enges Verhältnis zu ihrem Vater, der seit dem Tod ihrer Mutter alleine war. Wie auch ihr Vater, ein angesehener Wissenschaftler im Bereich Geschichte, befasst sich Helena mit den verschiedenen Epochen der Menschheit. Diese Gemeinsamkeit bildet das Fundament ihrer unerschütterlichen Beziehung zueinander. Mit dem Tod ihres Vaters fällt Helena zunächst in ein Loch. Aufgefangen wird sie von ihrem Lebensgefährten Tim, der sogar mit ihr nach Tastepe reist, zu dem Ort, an dem ihr Vater ein kleines „Ferienhaus“ hatte, das sich auf dem Grundstück seines dort ansässigen besten Freundes befand.
Helenas Geschichte zu erzählen und ihren Charakter zu beschreiben dürfte jedem Leser nach dem Lesen dieses Buches mehr als leicht fallen. Der Autor verwendet nämlich dreiviertel des Buches dazu, die Charaktere auf Schritt und Tritt zu verfolgen, Erinnerungen wiederzugeben und Gefühle zu erläutern.

Der Grundgedanke der Geschichte hat mich magisch angezogen, arbeite ich doch selbst im geschichtlichen Bereich. Deshalb habe ich mich besonders gefreut, als dieses Buch im Dotbooks-Adventskalender auf „Blogg dein Buch“ auftauchte. Halten konnte das Buch dann leider nicht, was es versprochen hatte, was dazu führte, dass ich es immer genervt beiseite gelegt habe.

Was mir besonders gefallen hat:

Wer sich für Geschichte interessiert, findet in diesem Buch einen ganz besonderen Wissensfundus. In Gesprächen und Chatverläufen werden historische Informationen verpackt, die den interessanten Teil des Buches ausmachen.

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Durch ausschweifende Kapitel rund um die Charaktere, in denen diese auf Schritt und Tritt verfolgt werden, hat die Geschichte leider kein Vorankommen. Hier wurde eine Idee im Gesamten falsch verpackt. Es liegt zu viel Gewicht auf den Charakteren und der Fülle an historischen Informationen. Darunter leidet die eigentliche Geschichte, die zeitweise völlig im Hintergrund verschwindet. Das fand ich sehr schade, denn, wenn man den Kern der Geschichte betrachtet, hätte das Buch großes Potential gehabt.

Der Schreibstil des Autors hat Höhen und Tiefen. Der Anfang ist wirklich gelungen, der Spannungsbogen baut sich sofort auf. Dann jedoch flachen Schreibstil und Geschichte gleichermaßen ab, vieles wiederholt sich mit anderen Worten. Gerade die Trauer von Helene war sehr ermüdend, gab es doch keinerlei Vorankommen. Hier fing es das erste Mal, dass man das Gefühl hatte, dass der Autor sich im Kreis dreht.

Nicht gerade positiv für den schwachen Schreibstil sind die vielen Fehler im E-Book. Teilweise werden Wörter, aber auch ganze Sätze wiederholt oder es fehlt einfach etwas. Zusammengenommen führten die einzelnen Komponenten dazu, dass ich sehr enttäuscht von diesem Buch war.

Gestaltung:

Auf dem Cover wurde an einer mittlerweile typischen Farbgebung für dieses Genre festgehalten. Rote Schrift auf grau-schwarzem Hintergrund, auf dem Quader mit Buchstaben zu sehen sind. Mich hat das Cover neugierig gemacht und überhaupt dazu geführt den „Klappentext“ zu lesen.

Wertung: 

Da in diesem Buch für mich leider wenig Thriller und dafür viel zu viel Drumrum steckt, ich die geschichtliche Fülle an gut recherchierten Informationen jedoch loben muss, vergebe ich 2 Lila-Lesesterne an den Troja-Code.


Vielen Dank an "Blogg dein Buch" und den "Dotbooks-Verlag" , die den tollen E-Book-Adventskalender zur Verfügung gestellt haben.

Montag, 20. Januar 2014

Neuzugänge 20.01.14

Hallo ihr Lieben,

lange habe ich mich auf meinem Blog nicht mehr zu Wort gemeldet, meine ganzen Weihnachtsneuzugänge kennt ihr noch gar nicht und Rezensionen habe ich auch keine online gestellt... Damit soll jetzt wieder Schluss sein, gesundlheitlich geht es mir nämlich endlich wieder besser. Daraus folgt folgender Plan:

- Neuzugänge online stellen
- Rezensionen der bereits gelesenen Bücher posten
- die nächste Monatsverlosung an den Start gehen lassen.

Punkt eins möchte ich nun mit diesem Post abhaken. Ich bin sehr gespannt darauf, ob schon jemand einige der Bücher kennt, gelesen hat oder auf dem Wunschzettel verweilen lässt :)

Mein Nikolausneuzugang über den ich mich wahnsinnig gefreut habe war:

"Die Glücksbäckerei - Die magische Prüfung" von Kathryn Littlewood (bereits gelesen)






Titel: Die Glücksbäckerei - Die magische Prüfung
Reihe: Band 2 der Reihe "Die Glücksbäckerei"
Verlag: KJB
Hardcoverausgabe mit 332 Seiten
ISBN 978-3596854851
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahre
Preis: 14,99 Euro






Klappentext:

Eine Prise Magie...

Rose hat nur eines im Sinn: das magische Rezeptbuch zurückzuerobern, das ihre Tante, die skrupellose Starbäckerin Lily le Fay, auf hinterhältige Weise gestohlen hat. Zusammen mit der ganzen Familie Glyck und einem sprechenden Kater reist Rose nach Paris, um dort in einem atemlosen Zauberbackwettkampf gegen Tante Lily anzutreten. Während ihr Großvater im Eiltempo Zauberrezepte übersetzt - und ihre Brüder ihr helfen, Geheimzutaten wie das Mitternachtsläuten von Notre Dame oder das Lächeln der Mona Lisa zu besorgen -, kämpft Rose sich backend bis ins Finale. Wird sie die magische Prüfung meistern?

Zauberhaft und köstlich - der 2. Band der Glücksbäckerei!


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Meine Weihnachtsneuzugänge bei denen ich gar nicht wusste womit ich das Lesen anfangen sollte sind also:

1. "Der Mann der den Regen träumt" von Ali Shaw (bereits gelesen)






Titel: Der Mann der den Regen träumt
Reihe: nein
Verlag: script 5
Hardcoverausgabe mit 333 Seiten
ISBN 978-3-8390-0146-2
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 18,95 Euro






Klappentext:

Wie Kreide, vom Regen zu einem weißen Schleier verwaschen, begannen seine Umrisse zu verschwimmen und seine Konturen schwanden beinahe unmerklich. Im einen Moment sah Elsa einen Mann vor sich und im nächsten nur noch eine graue Silhouette. Seine Haut wurde zu Nebel. Die Sonne hinter ihm ließ ihn erstrahlen und umrahmte ihn mit ihrem goldenen Schein, bis er nichts mehr von einem Mann an sich hatte, sondern immer mehr einer Wolke glich, die durch Zufall die Form eines Menschen angenommen hatte.

Der neue Roman von Ali Shaw steckt voller Emotionen, Magie und fantastische Ideen. Eine moderne Fabel über die Liebe.
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2. "Lilith Parker und das Blutstein-Amulett" von Janine Wilk (bereits gelesen)






Titel: Lilith Parker und das Blutsein-Amulett
Reihe: Band 3 der Reihe "Lilith Parker"
Verlag: Planet Girl Verlag
Hardcoverausgabe mit 410 Seiten
ISBN 978-3-522-50325-9
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-14 Jahre
Preis: 14,95 Euro






Klappentext:

In Chavaleen, dem Reich der Vampire, herrscht große Unruhe! Der Vampir-Anführer Vadim Alexandrescu leidet unter einer mysteriösen Krankheit. Lilith Parker muss sofort nach Rumänien reisen, um ihm mit ihren Banshee-Kräften beizustehen. Doch als sie in der unterirdischen Stadt ankommt, kann Lilith nicht glauben, was sie erfährt: Ein Verräter droht, die Vampire den grausamen Vanator auszuliefern und auch in Bonesdale taucht eine ungeahnte Bedrohung auf. Lilith muss unbedingt die Pläne des Verräters vereiteln und bringt sich dabei selbst in allerhöchste Gefahr. 

Das dritte schaurig-schöne Abenteuer von Lilith Parker

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3. "Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott" von Rick Riordan






Titel: Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott
Reihe: Band 1 der Reihe "Helden des Olymp"
Verlag: Carlsen
Hardcoverausgabe mit 576 Seiten
ISBN 978-3551556011
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 12-18 Jahre
Preis: 17,90 Euro






Klappentext:

Jason erinnert sich an gar nichts - nicht einmal an seine besten Freunde Piper und Leo. Und was hat er in Camp Halfblood zu suchen, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden. Zu allem Überfluss gehören die drei Freunde laut Prophezeiung zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem - Leo treibt einen mechanischen Drachen als Transportmittel auf und los geht's! Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson...
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Die Göttlich-Reihe bekam ich im wunderschönen Schuber von meinen Eltern :)



4. "Göttlich verdammt" von Josephine Angelini




Titel: Göttlich verdammt
Reihe: Band 1 der Reihe "Göttlich"
Verlag: Dressler
Hardcoverausgabe mit 494 Seiten
ISBN Schuber (1-3): 978-3791526294
ISBN Einzelbuch: 978-3791526256
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 14-17 Jahre
Preis Schuber: 39,95 Euro
Preis Hardcover einzeln: 19,95 Euro






Klappentext:

"Autsch. Bring mich nicht zum Lachen", schnaufte er und seine Brust bebte dabei auf und ab. "Wenn du aufhörst, hör ich auch auf", meinte Helen. Sie kicherten noch leise vor sich hin und konzentrierten sich erneut darauf, ihre Schmerzen zu regulieren und ihre Körper zu heilen. Mit einem Ohr hörte Helen das regelmäßige Pochen von Lucas' Herz und mit dem anderen das Kreischen der Möwen. Die Morgendämmerung brach bereits herein und sie fühlte sich zum ersten Mal seit Wochen vollkommen sicher. 

Eine schicksalhafte LIEBE.

Eine antike FEHDE.

Ein göttliches ERBE.

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5. "Göttlich verloren" von Josephine Angelini




Titel: Göttlich verloren
Reihe: Band 2 der Reihe "Göttlich"
Verlag: Dressler
Hardcoverausgabe mit 504 Seiten
ISBN Schuber (1-3): 978-3791526294
ISBN Einzelbuch: 978-3791526263
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 14-17 Jahre
Preis Schuber: 39,95 Euro
Preis Hardcover einzeln: 19,95 Euro







Klappentext:

Helen sah etwas aufblitzen, als Orion eine der vielen Klingen hervorzog, die er unter seiner Kleidung trug. "Komm und zeig dich", forderte Orion den Gegner heraus. Seine Stimme war ruhig und kalt - fast als hätte er darauf gewartet, dass so etwas passierte. Helen hasste es, ohne ihre Blitze völlig hilflos zu sein, und beschloss zu lernen, wie man als Sterblicher kämpfte, sobald sie wieder in der richtigen Welt war. Falls sie jemals in die richtige Welt zurückkam.

In der Unterwelt ist die Zeit für immer.

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6. "Göttlich verliebt" von Josephine Angelini





Titel: Göttlich verliebt
Reihe: Band 3 der Reihe "Göttlich"
Verlag: Dressler
Hardcoverausgabe mit 449 Seiten
ISBN Schuber (1-3): 978-3791526294
ISBN Einzelbuch: 978-3791526270
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 14-17 Jahre
Preis Schuber: 39,95 Euro
Preis Hardcover einzeln: 19,95 Euro






Klappentext:

"Es gibt etwas, das ich dir zeigen muss", sagte Orion ruhig. 
"Klar", sagte Helen, aber seine traurige, sorgenvolle Miene gefiel ihr gar nicht. Noch verwirrender als der Blick, mit dem er sie dachte, waren die Farben, die sie in ihm brodeln sah. Sie veränderten sich so schnell, dass Helen sie nicht identifizieren konnte. Plötzlich erkannte sie es aber dann doch: Er verbarg seine Gefühle vor ihr.

Ein TYRANN, der unter ihnen lauert.

Eine LIEBENDE, die sich entscheiden muss.

Ein KRIEG, der all das beenden wird.
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7. "Wenn die Nacht in Scherben fällt" von Anika Beer






Titel: Wenn die Nacht in Scherben fällt
Reihe: nein
Verlag: cbj
Taschenbuchausgabe mit 413 Seiten
ISBN 978-3570402023
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: ab 12 Jahren
Preis: 12,99 Euro







Klappentext:

Langsam lichtete sich die Schwärze, und Nele erkannte dunkles Anthrazitgrau mit silbrigen, wabernden Schlieren. Das Nachtglas. Die Grenze, die die Träume von der Unendlichkeit trennte. Was hatte das zu bedeuten? War Jari auf der andere Seite? Nele starrte durch das Schlüsselloch. "Jari, kannst du mich hören?"

Schon immer hatte Nele die Fähigkeit, ihre Träume selbst zu steuern. Doch als sich nach dem Umzug in eine andere Stadt ein geheimnisvolles Wesen ihre Traumwelt schleicht, ist sie verunsichert. Weit weg von ihren Freunden vertraut sie sich Jari an, einem Außenseiter an der neuen Schule. Auch er hat etwas zu verbergen, und beide fühlen sich zueinander hingezogen. Aber dann verschwindet Jari wie vom Erdboden verschluckt. Seine Spur führt Nele hinter das Nachtglas - dorthin, wo es nichts anderes als Träume gibt...

"Beer überzeugt auf ganzer Linie als wundervolle Autorin, die Fantasie zu einem prickelnden Erlebns für die Sinne macht." Literaturmarkt.info

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8. "Der schwarze Hexenmeister" von Michael Scott





Titel: Der schwarze Hexenmeister
Reihe: Band 5 der Reihe "Die Geheimnisse des Nicholas Flamel"
Verlag: cbj
Taschenbuchausgabe mit 416 Seiten
ISBN 978-3570402085
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: ab 12 Jahren
Preis: 9,99 Euro







Klappentext:

Nicholas Flamel liegt im Sterben. Zu lange schon fehlt ihm das Unsterblichkeitselixir. Perenelle, die mächtige Zauberin, ist jedoch keinesfalls bereit, auch nur einen Tag ohne ihren geliebten Mann zu leben. Doch um Flamel einen Tag ihres eigenen Leben schenken zu können, braucht sie Sophies Aura. Sophie allerdings ist völlig verzweifelt: Josh hat sich endgültig auf die Seite des dunklen Magiers Dee geschlagen und ist fest entschlossen, mit ihm die Weltherrschaft zu erringen. Während ein Hexenmeister im Hintergrund seine Intrigen spinnt, überschlagen sich die Ereignisse.

"Dieses Fantasy-Abenteuer schlägt Purzelbäume vor gewitzten Einfällen, magischen Kreaturen und rasanten Szenen. Nicht nur für junge Leser ein großer Lesespaß!" Bild am Sonntag

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Diese zwei wundervollen Bücher bekam ich von einer lieben Bloggerfreundin und ihren zwei süßen Kindern :)

9. "Das Geheimnis des Bücherhüters" von Corinna Gieseler (bereits gelesen)





Titel: Das Geheimnis des Bücherhüters
Reihe: nein
Verlag: Oetinger
Taschenbuchausgabe mit 224 Seiten
ISBN 978-3-8415-0029-8
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahre
Preis: 14,99 Euro








Klappentext:

Eine düstere Villa, eine uralte Bibliothek, ein unheimlicher Antiquariatsbesitzer und ein geheimnisvolles Buch, hinter dem alle her sind: Die Agentur für Unlösbare Rätsel des Alltags hat ihren ersten Fall! Plötzlich haben Momme und seine Freunde Tobias und Finja es mit sprechenden und sogar gefährlichen Büchern zu tun. Ob es ihnen gelingt, dem großen Geheimnis des Bücherhüters auf die Spur zu kommen?

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10. "Night School - Du darfst keinem trauen" von C.J. Daugherty






Titel: Night School - Du darfst keinem trauen
Reihe: Band 1 der Reihe "Night School"
Verlag: Oetinger
Hardcoverausgabe mit 461 Seiten
ISBN 978-3-7891-3326-8
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 14-16 Jahre
Preis: 17,95 Euro






Klappentext:

Ein MYSTERIÖSES Internat
RÄTSELHAFTE Vorfälle
UNDURCHSCHAUBARE Gestalten
... und ein MORD

WILLKOMMEN AUF CIMMERIA!

Als Allie nach CIMMERIA kommt, stellt sie schnell fest, dass das Internat ein dunkles Geheimnis birgt. Es passieren merkwürdige Dinge, und Allie ist sich sicher, dass man etwas vor ihr zu verbergen sucht., Nur wem kann sie trauen? Dem attraktiven Mädchenschwarm Sylvain, der sich plötzlich nur noch für sie zu interessieren scheint, oder dem undurchschaubaren Carter, der sich angeblich so um ihr Wohlergehen sorgt? Was geht auf CIMMERIA wirklich vor sich? Und was hat es mit der geheimnisvollen NIGHT SCHOOL auf sich? Als dann auch noch ein Mord geschieht und Allie unter die Verdächtigen geriet, wird ihr klar: Du darfst keinem trauen.

Der fesselnde Auftakt zur NIGHT SCHOOL-Serie: Suspense vom Feinsten!

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Durch das weihnachtliche Buchwichteln habe ich folgende Bücher erhalten:

1. "Frostblüte" von Zoe Marriott





Titel: Frostblüte
Reihe: nein
Verlag: Carlsen
Taschenbuchausgabe mit 455 Seiten
ISBN 978-3-551-31270-9
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Preis: 14,99 Euro








Klappentext:

Als der Wolf das erste Mal von mir Besitz ergriff, war ich acht. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich für normal gehalten.

Frost lässt keinen an sich heran - aus gutem Grund: Sie trägt einen Wolfsdämon in sich, der immer dann hervorbricht und sie in eine tödliche Gefahr verwandelt, wenn sie verletzt oder von Gefühlen überwältigt wird. Als sie von Soldaten aufgegriffen wird, die das Königreich vor Aufständigen schützen, weckt sie schnell das Interesse von Luca, dem Anführer, und das Misstrauen von Arian, seinem Leutnant. Beide Männer spüren, dass sie etwas verbirgt. Und Frost ahnt bald, dass einer von ihnen das Feuer ihrer Gefühle entfachen wird. Doch zu welchem Preis?

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2. "Die Diebin" von Torsten Fink






Titel: Die Diebin
Reihe: Band 1 der Reihe "Die Tochter des Magiers"
Verlag: blanvalet
Taschenbuchausgabe mit 414 Seiten
ISBN 978-3-442-26631-9
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 9,95 Euro






Klappentext:

Sie ist eine Sklavin - doch in ihren Adern fließt das Blut mächtiger Magier!

Maru ist eine Sklavin. Auf sie wartet der Dienst in einer Palastküche oder auf den Feldern vor der Stadt. Bis sie vom skrupellosen Tasil gekauft wird - der Maru als Figur in seinem gefährlichen Spiel um Reichtum und Macht missbraucht. Und auch der alte Daimon Utukku entwickelt Interesse an der jungen Frau und bietet ihr seine Hilfe an - doch die hat ihren Preis...

3. "Die Gefährtin" von Torsten Fink






Titel: Die Gefährtin
Reihe: Band 2 der Reihe "Die Tochter des Magiers"
Verlag: blanvalet
Taschenbuchausgabe mit 412 Seiten
ISBN 978-3-442-26632-6
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 9,95 Euro







Klappentext:

Sie ist eine Sklavin - doch in ihren Adern fließt das Blut mächtiger Magier!

Nach langem Schlummer ist die mächtige Awathani, eine gewaltige Seeschlange, in den Sümpfen des Schwarzen Dhanis erwacht. Während der skrupellose Abenteurer Tasil sofort überlegt, wie er daraus Gewinn schlagen kann, bemüht sich seine Sklavin Maru, mehr über die Awanthani herauszufinden. Und ahnt dabei nicht, dass der uralte Daimon Utukku bereits ein Netz spinnt, um Maru darin zu fangen...
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Einige der Bücher habe ich nun schon gelesen und die Rezensionen zum Teil auch schon verfasst. In den nächsten Tage komme ich also hoffentlich dazu, diese auch online zu stellen :)

Wie sieht es denn bei euch aus? Habt ihr schon eines dieser Bücher gelesen? Wenn ja, sagt mir ruhig eure Meinung. Welche Bücher ruhen denn noch auf euren SuBs oder Wunschzetteln und welche sind vielleicht hinzugekommen? :)

Ich wünsche euch allen eine tolle Woche :)

Liebe lila Lesegrüße
Iris