Montag, 7. Juli 2014

Neuzugänge 07.07.14

Hallo ihr Lieben,

nicht nur Ebooks sind bei mir eingezogen, auch "echte" Bücher haben sich wieder angesammelt. Dabei versuche ich doch die ganze Zeit meinen SuB klein zu halten. Seit ich allerdings den Buchtausch für mich entdeckt habe, ist es gar nicht so leicht, sich an seine eigenen Regeln zu halten :) Dieses Mal sind es allerdings vor allem englische Bücher :)

Dieses Mal bei mir eingezogen sind:

1. "The Tapestry - The Hound of Rowan" von Henry H. Neff




Titel: The Tapestry - The Hound of Rowan
Reihe: Band 1 der Reihe "The Tapestry"
Verlag: Bluefire
Taschenbuchausgabe mit 414 Seiten
ISBN 978-0-375-83895-8
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 8-12 Jahre
Preis:  6,00 Euro






Klappentext:

MAX McDANIELS LIVES A QUIET LIFE
in the suburbs of Chicago until he stumbles upon a myserious tapestry that seems to change before his eyes. Suddenly strange powers seem to awaken within Max, and he finds himself at the Rowan Academy, a secret school where great things await him. 
But dark things are waiting, too, and Max is soon in the cross fire of an ancient struggle between good and evil. In this debut novel, author-illustrator Henry H. Neff weaves together fantasy, mythology, and folklore to create a spellbinding tale of wonder and suspense. 

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2. "The Tapestry - The Second Siege" von Henry N. Neff




Titel: The Second Siege
Reihe: Band 2 der Reihe "The Tapestry"
Verlag: Yearling
Taschenbuchausgabe mit 476 Seiten
ISBN 978-0-375-83897-2
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 8-12 Jahre
Preis:  5,80 Euro






Klappentext:

A SECRET SCHOOL OF MAGIC IS HUMANITY'S LAST DEFENSE!

Grave forces are converging to seize control of the Book of Thoth, a hidden artifact whose pages hold the key to creating -  or unraveling - the very threads of existence. Max McDaniels and David Menlo embark on a quest to protect the Book from the demon Asteroth, free after centuries of imprisonment and eager to exploit the Book's power. 

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3. "The Tapestry - The Fiend and the Forge" von Henry N. Neff




Titel: The Fiend and the Forge
Reihe: Band 3 der Reihe "The Tapestry"
Verlag: Yearling
Taschenbuchausgabe mit 540 Seiten
ISBN 978-0-375-83899-6
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 8-12 Jahre
Preis:  6,25 Euro





Klappentext:

A SECRET SCHOOL OF MAGIC IS HUMANITY'S LAST DEFENSE!

Rowan has lost the war, and while the Academy works to rebuild, outside its protected walls everything has changed. Astaroth, using the Book of Thoth, has created a world where demons rule, chaos reigns, and humans toil like slaves... and worse. Reeling from personal tragedy, Max McDaniels sets out on his own for escape, for information, and for revenge. 

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4. "The Tapestry - The Maelstrom" von Henry N. Neff





Titel: The Maelstrom
Reihe: Band 4 der Reihe "The Tapestry"
Verlag: Yearling
Hardcoverausgabe mit 459 Seiten
ISBN 978-0-375-87148-1
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 8-12 Jahre
Preis:  5,80 Euro





Klappentext:

A SECRET SCHOOL OF MAGIC IS HUMANITY'S LAST DEFENSE!

With Astaroth weakened, the demon Prusias is amassing a formidable army, and Rowan is in his sights. Max McDaniels and David Menlo must hope that their combined powers can stop Prusia's war machine before it's too late. But even as these perils loom, other dangers stalk Max and David's every move. Someone hast marked Max for death, and in a world populated by demons, demigods and everything in between, no one is above suspicion. 

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5. "Lee Raven" von Zizou Corder




Titel: Lee Raven
Reihe: nein
Verlag: Hansen
Hardcoverausgabe mit 300 Seiten
ISBN 978-3-446-23307-2
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 11-15 Jahre
Preis:  14,90 Euro






Klappentext:

DA IST EIN BUCH, um das es ein uraltes Geheimnis gibt: Vor Jahrtausenden erschaffen, verwandelt es sich immer neu und schenkt jedem, der es in den Händen hält, genau die Geschichte, die er braucht. 

UND DA IST EIN JUNGE, Lee raven, ein Taschendieb, der das Buch stiehlt, wie er schon vieles gestohlen hat in seinem Leben. Doch dann wird der letzte Besitzer des Buches ermordet aufgefunden, und plötzlich ist Lee Raven nicht nur die Polizei auf den Fersen, sondern auch die schreckliche Schriftstellerin Nigella Lurch. Schon lange ist sie hinter dem unendlich wertvollen Buch her, jetzt endlich scheint sie ihm ganz nah - wäre da nicht Lee Raven.

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Wie haltet ihr es eigentlich mit dem Lesen? Lest ihr auch Bücher in anderen Sprachen oder bleibt ihr lieber bei Deutsch? :)

Liebe lila Lesegrüße :)
Iris

E-Book-Rezension: "Ein Fall für die Schwarze Pfote - Geld oder Leben!" (Benedikt Weber)






Titel: Ein Fall für die Schwarze Pfote - Geld oder Leben!
Reihe: Band 2 der Reihe "Ein Fall für die Schwarze Pfote"
Dateigröße: 1625 KB
Seitenzahl Print: 120 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 6,99 Euro
Preis Print: 10,95 Euro





Inhalt laut Amazon:

Bankraub in der Hommelsdorfer Sparkasse! Die Polizei tappt im Dunkeln. Aber der Club der Schwarzen Pfote ist dem Täter auf der Spur und Hugo liefert das entscheidende Beweisstück ...

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Story und Charaktere:

Hugo, Merlin, Charlie und Fips erleben ihr zweites Abenteuer. Gerade erst haben sie den Detektivclub „Die schwarze Pfote“ gegründet, als sich auch schon ihr erster Fall anbahnt. In Hommelsdorf werden Banken ausgeraubt und das können die vier Spürnasen natürlich nicht auf sich und den Bürgern sitzen lassen. Hugo ist dabei wieder einmal die Oberspürnase. Als er einen der Bankräuber verfolgt und dabei dessen Bein zu fassen bekommt, sodass er ihm ein großes Stück Stoff aus der Hose reißen kann, liefert er den ersten wichtigen Hinweis auf die Herkunft und Identität des Bankräubers. Schon stecken die drei Kinder und ihr kleiner Hund Hugo mitten im nächsten Abenteuer.

Es ist noch nicht allzu lange her, dass Merlin und Charlie den kleinen Hugo in einer Schuhschachtel gefunden und mitgenommen haben. Mittlerweile hat sich Hugo bei Merlin zuhause wunderbar eingelebt und wird von allen Familienmitgliedern umsorgt und geliebt. Fixiert ist er dabei allerdings vor allem auf Merlin, dem er überall hin folgt. Sogar an der Schule wartet er brav, bis sein Herrchen endlich Feierabend hat und sich um ihn kümmern kann.
Merlin ist immer noch sehr glücklich, dass er Hugo behalten durfte. Er liebt seinen kleinen Hund, der allerdings auch ganz schön anstrengend sein kann. Da Hugo sehr neugierig ist und deshalb nicht immer auf Merlin hört, gibt es hin und wieder Schwierigkeiten, denen sie nur durch schnelles Weglaufen entkommen können.
Seit dem ersten Buch hat sich Merlin weiterentwickelt. Er ist nicht mehr ganz so ängstlich, wie noch in ihrem ersten Fall ohne Detektivclub. Durch Hugo traut er sich auch selbst viel mehr zu. Er ist zwar nach wie vor gerne noch vorsichtig, ist aber insgesamt viel mutiger und abenteuerlustiger geworden.

Charlie ist, wie wir sie schon aus dem ersten Band kennen, die Aufgeweckteste der drei Kinder. Sie ist es auch, die hinter den Bankrauben ihren ersten Fall als Detektivclub erkennt. Hals über Kopf stürzt sie sich in das neue Abenteuer und brilliert dabei wieder mit besonderen Einfällen und grandiosen Ideen. Naiv wie sie allerdings ist, vergisst oder übersieht sie gerne, in welche Schwierigkeiten sie ihre Freunde bringt, wenn alles nach ihrer Nase läuft. Das verzeihen die anderen ihr aber immer wieder gerne, haben sie doch selbst Spaß an ihren neuen Unternehmungen.

Fips hat dieses Mal eine größere Rolle als noch in Band eins. Er düst nach wie vor auf seinem Skateboard durch die Gegend und schlägt auch immer noch kein gutes Essen aus. Neu hinzu kommt seine Fähigkeit als bester Schwimmer der Gruppe. Tatsächlich zeigt er sich in diesem Band als absolute Wasserratte. Außerdem beweist er eine Menge Mut, als er wieder einmal dazu beiträgt, den Fall zu lösen. Dabei setzt er alles auf eine Karte und steht damit plötzlich im Mittelpunkt.

Die Nebencharaktere sind in diesem Band ebenfalls wunderbar gelungen. Schon wenn ihr Auftreten beschrieben wird oder sie die ersten Sätze sprechen, weiß man, woran man ist. Das gefällt mir ziemlich gut.
Außerdem gefällt es mir, zu sehen, wie sich die einzelnen Charaktere entwickeln. Obwohl ich nun erst die ersten beiden Bände gelesen habe, fällt diese Entwicklung bereits auf. Die Fälle gehen nicht spurlos an den Hauptcharakteren vorbei, sie verändern sie auch. Ich hoffe, dass diese Art der Charakterentwicklung auch in den nächsten Bänden beibehalten wird.

Was mir besonders gefallen hat: 

Der Schreibstil des Buches ist, wie schon im Vorgängerband, angenehm leicht und flüssig zu lesen. Angepasst an die jüngeren Leser, sind die Sätze meist recht kurz und nicht zu verschachtelt. Daran passt sich auch der Sprachstil an, der sehr einfach ist.

Jungen und Mädchen werden mit dieser Reihe gleichermaßen angesprochen, da die Hauptcharaktere ebenfalls Jungs und Mädchen sind, die sehr authentisch dargestellt wurden. So kann sich der ein oder andere sicher sehr gut mit den Kindern identifizieren.

Wie auch schon Band im ersten Band, sind wieder einige kleine Zeichnungen in den Text eingeflochten worden, die den Text ein wenig auflockern. Auch wird wieder jedes Kapitel durch eine kleine Zeichnung von Hugo eingeleitet. Mir gefällt das sehr gut, doch hätte ich mir auch hier wieder ein paar mehr dieser Zeichnungen gewünscht.

Was mir nicht so gut gefallen hat: 

Diese „Kategorie“ enthält denselben Kritikpunkt wie im ersten Band. Leider gibt es nach wie vor einige Nebensätze, die für sich alleine stehen und damit ein Hauptsatz sein sollen. Da sich die Zielgruppe aber noch in einem Alter befindet, in der das Lesen und Schreiben noch gelernt werden muss, finde ich die Wahl dieses Stilmittels nicht passend gewählt.

Gestaltung:

Wieder schauen drei Jungen und ein Mädchen, sowie Hugo um einen dicken Balken herum, auf dem der Titel des Textes prangt. Dieses Mal ist im Hintergrund ein wolkenverhangener Himmel zu sehen, sowie ein Überblick über die Stadt und ein sich davonschleichender Dieb. Die Art und Weise wie die Kinder dargestellt sind, finde ich ganz passend und dieses Mal erklärt sich auch der Hintergrund des Covers.

Wertung: 

Hugo und seine Menschenfreunde sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Ich mag die Art, wie die Charaktere dargestellt werden und auch die Geschichten, die für herrliche Kurzweil sorgen. Einzig mein Kritikpunkt hindert mich daran, fünf Lila-Lesesterne zu vergeben. Deshalb erhält auch der zweite Teil von mir 4 Lila-Lesesterne und eine Leseempfehlung.


E-Book-Rezension: "Bookless - Wörter durchfluten die Zeit" (Marah Woolf)






Titel: Bookless - Wörter durchfluten die Zeit
Reihe: Band 1 der Reihe "Bookless"
Dateigröße: 497 KB
Seitenzahl Print: 312 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 3,99 Euro
Preis Print: 9,95 Euro







Inhalt laut Amazon:

"Für Lucy besaßen Bücher eine eigene Persönlichkeit. Mal waren sie liebenswürdig und friedlich, mal störrisch und eitel. Einem Buch musste man auf behutsame Weise begegnen, damit es seine Geheimnisse preisgab. Nur dann ließ es den Leser in seine Welt." 

Rätselhafte Dinge ereignen sich in den unterirdischen Gewölben der Londoner Nationalbibliothek: Lucy entdeckt leere Bücher, deren Texte verschwunden sind und deren Einbände zu Staub zerfallen. Viel schwerer wiegt jedoch, dass die Menschen diese Texte vergessen haben. Niemand erinnert sich an sie - nur Lucy. 
Als die Bücher sie um Hilfe bitten und das Mal an ihrem Handgelenk ein seltsames Eigenleben entwickelt, steht Lucys Welt endgültig Kopf. 
Sie ist verzweifelt. 
Doch dann schleicht sich Nathan in ihr Herz, und sie hofft, dass er sie mit dieser Aufgabe nicht allein lässt … 

Ein Buch für jeden, der Bücher liebt.


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Story und Charaktere:

Neben ihrem Literaturstudium arbeitet Lucy in der Nationalbibliothek Londons. Als die Archivarin für längere Zeit in den Urlaub geht, soll Lucy Miss Olive vertreten. Während andere in den dunklen, labyrinthartigen Kellergängen voller Bücher eine Gänsehaut und Angst bekommen, tritt Lucy die Stelle voller Vorfreude auf all die Bücherschätze an. Dann passiert jedoch schon an ihrem ersten Tag etwas Merkwürdiges. Die Bücher scheinen ihr zuzuraunen und führen sie zu einem Buch, dessen Seiten völlig leer sind. Das Buch eines berühmten Dichters enthält keine Zeile seiner Werke mehr und auch Lucy kann sich plötzlich an keines seiner Worte mehr erinnern, obwohl sie ganz sicher weiß, dass sie mindestens ein Gedicht auswendig kann.
Neben dem Entsetzen über die verschwundenen Worte, fühlt Lucy aber noch etwas Anderes. Ihr Mal, das aussieht wie ein kleines weißes Buch, fängt an zu pulsieren und sich rot zu verfärben. Außerdem empfindet sie den Schmerz und die Trauer des Buches über den Verlust seiner Worte.
Zunächst glaubt Lucy noch, dass sie vielleicht verrückt geworden sei. Als sich dann aber plötzlich niemand mehr an den Dichter des Buches erinnern kann und auch alle Informationen über ihn verschwunden sind, will sie die Sache nicht auf sich beruhen lassen.
Zur Seite steht ihr der gutaussehende Nathan, der Bücher ebenso sehr zu lieben scheint, wie sie selbst. Stundenlang sitzt er in der Bibliothek und fertigt originalgetreue Zeichnungen von Buchbänden an, wenn er nicht gerade in die Texte vertieft ist.
Dass sich hinter Nathan mehr als ein netter Leser verbirgt, muss Lucy erst noch herausfinden. Zu sehr ist sie mit dem Wispern der Bücher, den verschwundenen Worten und ihrem neuen Dasein als Hüterin beschäftigt.

Lucy ist Literaturstudentin in London, lebt in einer ziemlich schrägen WG und verdient sich nebenbei etwas Geld in der Nationalbibliothek hinzu, um ihr Studium zu finanzieren. Hier kann sie ihre Liebe zum geschriebenen Wort ausleben, ist sie doch ständig von Büchern umgeben.
Gegenüber ihren Freunden, aber auch allen anderen Menschen, denen sie begegnet, ist sie sehr offen. Nur über ihre Gefühle redet sie nicht gerne und sie kann es überhaupt nicht leiden, wenn andere diese für sie aussprechen.
Aufgewachsen ist sie in einem nahegelegenen Waisenhaus, da ihre Eltern sie, als sie noch ein kleines Kind war, auf den Stufen einer Kirche ausgesetzt hatten. Die Leiterin des Waisenhauses war ihr wie ein Mutterersatz, über ihre leiblichen Eltern weiß sie nichts.
Schon während ihrer Kindheit hatte Lucy das Gefühl, dass Bücher etwas Besonderes für sie seien. Ob Einbildung oder nicht, schon zu der Zeit konnte sie die Bücher flüstern hören. Daran erinnert sie sich allerdings erst, als ihr im Archiv die wispernden Stimmen auffallen, die von den Bücher ausgehen. Schon bald lässt sie sich immer mehr auf die Bücher ein und erfährt Dinge über sich, die ihr bisher verborgen waren. Der Umgang mit all den neuen Informationen führt dazu, das sie sich von ihren Freunden distanziert, die von all dem nichts wissen sollen.
Dafür schüttet sie ihr Herz dem ihr eigentlich völlig fremden Nathan aus, der seit kurzem regelmäßig die Bibliothek besucht.
Nathan ist lange ein sehr undurchsichtiger Charakter. Mal ist er Lucy gegenüber freundlich und wirkt sehr sympathisch, mal verhält er sich genau umgekehrt. Auch Nathan ist nicht in Obhut seiner Eltern aufgewachsen, sondern bei seinem strengen, von Gicht geplagten Großvater, der Nathan ständig seltsame Aufträge zuteilt und keine Wiederrede duldet. Zunächst führt Nathan die Aufträge seines Großvaters noch aus, als er jedoch beginnt, Gefühle für Lucy zu entwickeln und herauszufinden, was mit ihr und den Büchern los ist, fällt es ihm nicht mehr so leicht, seine ihm vorgesehene Aufgabe zu erfüllen. Schon bald wird klar: hier stehen sich zwei "Bücherllager" gegenüber, die eigentlich nicht zueinander passen dürfen. Während Nathan ein "Bewahrer" ist, ist Lucy eine "Hüterin". Durch dieses Wissen der beiden, geht es plötzlich um Leben und Tod, wo auch vor Mord nicht zurückgeschreckt wird.

Die Nebencharaktere des Buches sind mal mehr und mal weniger wichtig. Einige erhalten nur eine Statistenrolle, während andere eine große Rolle in Lucys Lebensgeschichte spielen. Gerade mit diesen Charakteren geht die Autorin nicht gerade zimperlich um, sodass sich vor allem Nebencharakteren gegenüber immer wieder ein erstauntes Stirnrunzeln bei mir eingestellt hat.

Ein Buch über Bücher ist für jemanden er Bücher liebt natürlich ein absolutes Must-have. Bis zu einem gewissen Punkt konnte mich die geschaffene Mystik um Lucy, Nathan und die Bücher auch packen, die Auflösung jedoch wirkte auf mich wie ein Bruch.
Auch habe ich einen größeren Bezug zu den Nebencharakteren als zu den Hauptprotagonisten aufgebaut. Gerade die Hauptcharaktere wirkten auf mich nämlich leider sehr oberflächlich und austauschbar.

Was mir besonders gefallen hat:

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig. Er lässt sich sehr einfach lesen, ohne großen Anspruch, sodass das Buch wunderbar für „zwischendurch“ geeignet ist. Die Sätze sind zumeist kurz, ohne kunstvolle Verschachtelungen. An den Schreibstil passt sich auch die einfache Sprache an. Auf Grund der Sprache und der Art zu schreiben, stufe ich dieses Buch als Jugendbuch ein, auch wenn die Hauptprotagonistin bereits zwischen 18 und 20 ist.
Besonders gefallen hat mir die Art, wie die Autorin die Nationalbibliothek und die Vorkommnisse dort beschrieben hat. An diesen Stellen ist die Atmosphäre dieses Ortes förmlich spürbar. Gerade, wenn die Protagonistin durch die Gänge des Archivs läuft und den Stimmen der Bücher lauscht, ist man als Leser ganz im Text gefangen.

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Leider konnte mich das Buch nur anfänglich begeistern. Zwar trägt der Schreibstil den Leser leicht durch die Seiten, doch der Inhalt kann davon nicht getragen werden.
Ist das Buch anfangs noch sehr geheimnisvoll, wird es etwa ab der Hälfte abstrus und zum Teil auch unlogisch.
Am schlimmsten allerdings fand ich, wie oberflächlich und austauschbar die Charaktere blieben. Nathan habe ich irgendwann nicht mehr verstanden und auch Lucys Verhalten rief immer wieder ein Stirnrunzeln hervor. Während sie ihren engsten Freunden nichts von ihrer Situation erzählt, vertraut sie sich einem völlig Fremden an, der sich ihr gegenüber auch noch sehr seltsam verhält.
Schade fand ich, dass die Autorin ihrem Beschreibungsstil der Nationalbibliothek nicht treu geblieben ist. Alle Personen und alle anderen Orte, wie beispielsweise das Haus des Großvaters, bleiben so blass, dass man Schwierigkeiten hat, das Kopfkino laufen zu lassen. Dass die Autorin es besser kann, hat sie am Anfang des Buches bewiesen.

Oberflächlich bleiben nicht nur die Beschreibungen, sondern auch die gesamte Handlung. Alles wird nur bröckchenweise geliefert, sodass bis zum Schluss kein klares Bild über Bewahrer und Hüter entsteht. Es wurde zwar ein Versuch unternommen die Stellung der „feindlichen Lager“ darzustellen, doch ist dies nicht überzeugend gelungen. Was für eine "Sekte" verbirgt sich hinter den Bewahrern? Wenn Nathan mit deren Glauben aufgewachsen ist und dafür einsteht, sich sogar initiieren lässt, wieso verhält er sich dann so gegensätzlich? Wieso wird Lucy, wenn diese Sekte die Hüterinnen ein für allemal beseitigen will und sie scheinbar eine so ernsthafte Bedrohung ist, im Archiv angegriffen und nicht schon vorher? Sonst wird vor Mord auch nicht zurückgeschreckt. Und wieso fackeln Menschen, die Bücher bewahren wollen, ein ganzes Archiv ab, wenn sie den Mordanschlag auch an jedem anderen Ort hätten verüben können?
Zu viele Fragen, zu viele unlogische Handlungen. Das machte das Buch schließlich leider ermüdend und langatmig.

Gestaltung:

Das interessante und auffällige Cover hat mich auf die Reihe aufmerksam gemacht. Ein feuerroter ausgestreckter Arm, in den der Titel eingearbeitet wurde, auf blauem Hintergrund ist eine wunderbare Verbindung zum Buch.

Wertung:

Leider konnten mich Story und Charaktere wenig überzeugen. Beides war mir zu oberflächlich und ohne genug Tiefe um mitfiebern zu können. Dabei hat die Autorin gerade am Anfang bewiesen, welches Schreibpotenzial sie eigentlich hat. Ich gebe dem ersten Teil der Reihe 2 Lila-Lesesterne und hoffe, dass mich Teil 2 mehr begeistern kann.



E-Book-Rezension: "Ein Fall für die Schwarze Pfote - Hugo auf heißer Spur" (Benedikt Weber)







Titel: Ein Fall für die Schwarze Pfote - Hugo auf heißer Spur
Reihe: Band 1 der Reihe "Ein Fall für die schwarze Pfote"
Dateigröße: 1651 KB
Seitenzahl Print: 120 Seiten
Preis: 6,99 Euro
Preis Print: 10,95 Euro






Inhalt laut Amazon:

Merlin entdeckt einen kleinen Hund in der Mülltonne. Ein Glücksfall für ihn und seine Freunde Fips und Charlotte, denn der kleine Kläffer ist eine eiskalte Spürnase. Gemeinsam kommen die vier Freunde einem üblen Betrüger auf die Spur. Der erste Fall für die Meisterdetektive vom Club der Schwarzen Pfote!

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Story und Charaktere:

Charlie und Merlin entdecken in einem weggeworfenen Schuhkarton einen kleinen Hund, den sie, dem Aufdruck der Schuhschachtel nach, Hugo nennen. Ab sofort soll Hugo bei Merlin wohnen, der noch nicht genau weiß, wie er das seinen Eltern erklären soll. Als Merlins Tante Friede zu Besuch kommt, um ihren neuen Freund und zukünftigen Ehemann Berno von Schlappenau vorzustellen, der steinreich zu sein scheint, kommt ihm der Zufall zur Hilfe und Hugo darf bei ihm bleiben. Gott sei Dank, denn schon bald soll sich Hugo als wertvollster Ermittler der Freunde herausstellen, als diese es mit einem Heiratsschwindler zu tun bekommen.

Charlie heißt eigentlich Charlotte und ist schon seit der Grundschule mit Merlin befreundet. Sie hat dunkle Locken, hellgrüne Augen und ist ziemlich gutaussehend. Zu ihrem guten Aussehen kommt hinzu, dass sie sehr klug ist. Zu klug, wie Merlin manchmal findet, denn mit ihrer ewigen Besserwisserei kann sie ganz schön nerven.
Charlie ist aber auch eine tolle Freundin. Wann immer Merlin sie braucht, ist sie zur Stelle und kann jedes Geheimnis für sich behalten. In ihrer Freundschaft ist sie die Mutigere, die allerdings auch ganz schön naiv an heikle Situationen herangeht.
Ihre größte Leidenschaft sind Computer. Deshalb ist sie auch besonders stolz auf ihren neuen Laptop, den sie natürlich sofort Merlin präsentieren muss. Außerdem besitzt sie ein Smartphone, worauf Merlin manchmal ganz schön neidisch ist.
Diese technischen Neuheiten sind allerdings auch kein Wunder, kommt Charlie doch aus einer wohlhabenden Familie. Sie lebt in einer Villa, ihr Vater fährt schicke Luxusschlitten und auch sonst fehlt es der Familie an nichts.

Merlin ist eher der vorsichtige Typ, der sich allerdings immer sofort von Charlie zu allem mitziehen lässt, was sie gerade vorhat. Selbst, wenn er noch gar nicht weiß, auf was genau er sich da eigentlich gerade eingelassen hat. Er ist ein ziemlich dünner Typ mit Harry-Potter-Brille und Hosen, die ihm ständig vom Hintern rutschen. So macht er zwar einen äußerlich coolen Eindruck, ist aber innerlich doch recht zögerlich und ängstlich. Er kommt aus einer Familie, die ganz anders ist, als die von Charlie. Seine Eltern haben nicht so viel Geld, sind aber trotzdem in Ordnung. Vor allem seinen Vater findet Merlin super, da dieser in seiner freien Zeit die verrücktesten Dinge für Merlin baut. Seine Mutter ist eher ein bisschen peinlich, denn sie ist Esoterikerin und damit kann Merlin so überhaupt nichts anfangen. Was er allerdings sehr an ihr schätzt, sind all die tollen Kuchen, die sie backt. Neben seinen Eltern und Merlin wohnt noch seine kleine zweijährige Schwester Ida mit im Haus, die gerade in der Phase steckt, in der sie die Welt entdeckt und erste Worte spricht. Obwohl Merlin oft ganz schön genervt ist von seiner kleinen Schwester, kann er ihr nie böse sein. Im Gegenteil – er ist sogar stolz darauf ein großer Bruder zu sein.

Hugo ist der eigentliche Star und Hauptcharakter des Buches. Er ist gerade etwa ein halbes Jahr alt, als er von Charlie und Merlin gefunden wird. Eigentlich ist er weiß, nur seine vordere linke Pfote und die Fläche um sein rechtes Auge sind schwarz. Er ist ein sehr aufgewecktes kleines Kerlchen mit einer unglaublichen Spürnase und dem Hang zu gefährlichen Abenteuern. Wie es sich für einen echten Schnüffler gehört, steckt er seine Schnauze in Dinge, die ihn eigentlich nichts angehen. Genau deshalb ist er allerdings auch ein toller Detektiv, der maßgeblich dazu beiträgt, den ersten Fall der Schwarzen Pfote zu lösen.

Neben diesen drei Charakteren gibt es noch Fips, der eine vergleichsweise kleine Rolle in diesem Buch spielt, aber mit zur „Clique“ gehört. Fips heißt eigentlich Philipp – ein Name der nur von seiner Mutter, Frau Schimmsel und dem Musiklehrer verwendet wird.
Philipps größte Leidenschaft ist das Essen. Das sieht man ihm allerdings auch an. Wenn es nach ihm ginge, gäbe es den ganzen Tag was zu futtern. Ebenso sehr wie er Essen liebt, liebt er auch Geheimnisse und ist deshalb sofort mit dabei, als es darum geht, mit Hugo einem hinterhältigen Typen auf die Spur zu kommen. Dabei bewegt er sich am liebsten auf seinem Skateboard fort.

Außer den Hauptcharakteren, finden sich zahlreiche weitere Charaktere. Dazu gehören auch Tante Friede und ihr neuer Freund Berno von Schlappenau. Ein sehr seltsames Pärchen, das sich schon bald einer genauen Inspektion unterziehen muss. Der angeblich stinkreiche Berno von Schlappenau wirkt nämlich auf Merlin, Charlie und Hugo so überhaupt nicht ehrlich.

Mir haben die einzelnen Charaktere dieses ersten Bandes um die Schwarze Pfote sehr gut gefallen. Für die Länge des Buches wurden sie sehr gut ausgearbeitet und erhielten alle ihren Platz. Jeden Einzelnen von ihnen konnte man sich wunderbar vorstellen. So muss das für ein Kinderbuch sein.

Was mir besonders gefallen hat: 

Der Schreibstil des Buches ist schön leicht und flüssig zu lesen. Die Sätze sind nicht zu lang und nicht zu verschachtelt, sodass sie vor allem von jüngeren Lesern gut bewältigt werden können. Der Sprachstil passt sich dem Schreibstil an und kommt ebenfalls sehr einfach daher, was für jüngere Leser überaus geeignet ist.

Mit diesem Buch werden Jungen und Mädchen gleichermaßen angesprochen, sind die Hauptcharaktere selbst doch auch männlich und weiblich. Da sie als sehr authentische Jugendliche dargestellt sind, findet sich hier sicher jeder in einem der Kinder selbst wieder.

Unterbrochen wird der Text hier und da immer wieder von kleinen Zeichnungen, die das Buch ein wenig auflockern. Jedes Kapitel wird von einer kleinen Zeic,hung des Hundes Hugo begleitet. Ich hätte mir ja noch mehr Zeichnungen im Buch gewünscht, da sie wirklich schön sind und toll in den Text passen.


Was mir nicht so gut gefallen hat:

Eigentlich gibt es da nur eine Sache und das sind die Halbsätze. Immer wieder verwendet der Autor Nebensätze als Hauptsätze, die mit einem Komma hätten verbunden werden müssen. Gerade für junge Leser, die sich noch im Lesen und Schreiben üben und die Regeln der Grammatik und Rechtschreibung noch lernen müssen, finde ich das nicht so passend.

Gestaltung:

Zwei Jungs, ein Mädchen und ein Hund schauen hinter einem blauen Balken hervor. Im Hintergrund ist es Nacht und ein paar Häuser sind zu sehen. Passend zur Detektivthematik finde ich vor allem die Platzierung und Darstellung der Hauptcharaktere gelungen. Warum es im Hintergrund allerdings Nacht ist, ist mir auch nach Lesen des Buches ein Rätsel.

Wertung:

Mir haben die Geschichte und die Charaktere dieses Buches sehr gut gefallen. Beides zusammen hat für einen kurzweiligen Abend gesorgt, den ich sehr genossen haben. Einzig die Kritik an der Grammatik verschuldet es, dass ich dem Buch nicht die volle Punktzahl geben kann. Da ich den Kritikpunkt recht schwer werte, vergebe ich 4 Lila-Lesesterne und eine Leseempfehlung an den ersten Band dieser Reihe.


Donnerstag, 3. Juli 2014

Neuzugänge Ebooks 03.07.2014

Hallo ihr Lieben,

ein paar Mal habe ich es schon getan: Ich habe ein Ebook rezensiert. Das hielt sich bisher allerdings in Grenzen, da ich eigentlich lieber "richtige", "echte" Bücher mag, die man anfassen kann und bei denen man das Rascheln der Seiten hört und an denen man seinen Lesefortschritt am Lesezeichen zwischen den Buchdeckeln erkennt und nicht an einer Prozentangabe rechts unten im Bildrand.
Nun bin ich allerdings irgendwie doch ein wenig auf den Geschmack gekommen, da Ebooks so praktisch in der Mitnahme sind. Außerdem sind bei einigen Ebooks die Preise unschlagbar und jeder Leser weiß ja: Bücher sind ein teures Hobby.

Deshalb heute mal ein Post über die Neuzugänge meiner Ebooks. Nein, keine Sorge, es werden nie so viele sein, dass ich sie nicht mehr lesen kann. Einen Ebook-SuB wollte ich mir nun nicht auch noch zulegen :) Es ist und bleibt eine Buchvariante für zwischendurch, die allerdings auch durchaus so seine Vorzüge hat :)

Um diese Bücher geht es heute:

1. "Bookless - Wörter durchfluten die Zeit" von Marah Wolff






Titel: Bookless - Wörter durchfluten die Zeit
Reihe: Band 1 der Reihe "Bookless"
Dateigröße: 497 KB
Seitenzahl Print: 312 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: 3,99 Euro
Preis Print: 9,95 Euro







Inhalt laut Amazon:

"Für Lucy besaßen Bücher eine eigene Persönlichkeit. Mal waren sie liebenswürdig und friedlich, mal störrisch und eitel. Einem Buch musste man auf behutsame Weise begegnen, damit es seine Geheimnisse preisgab. Nur dann ließ es den Leser in seine Welt." 

Rätselhafte Dinge ereignen sich in den unterirdischen Gewölben der Londoner Nationalbibliothek: Lucy entdeckt leere Bücher, deren Texte verschwunden sind und deren Einbände zu Staub zerfallen. Viel schwerer wiegt jedoch, dass die Menschen diese Texte vergessen haben. Niemand erinnert sich an sie - nur Lucy. 
Als die Bücher sie um Hilfe bitten und das Mal an ihrem Handgelenk ein seltsames Eigenleben entwickelt, steht Lucys Welt endgültig Kopf. 
Sie ist verzweifelt. 
Doch dann schleicht sich Nathan in ihr Herz, und sie hofft, dass er sie mit dieser Aufgabe nicht allein lässt … 

Ein Buch für jeden, der Bücher liebt.

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2. "Ein Fall für die Schwarze Pfote - Hugo auf heißer Spur" von Benedikt Weber






Titel: Ein Fall für die Schwarze Pfote - Hugo auf heißer Spur
Reihe: Band 1 der Reihe "Ein Fall für die schwarze Pfote"
Dateigröße: 1651 KB
Seitenzahl Print: 120 Seiten
Preis: zum Zeitpunkt meines Downloads 0,00 Euro
Preis Print: 10,95 Euro






Inhalt laut Amazon:

Merlin entdeckt einen kleinen Hund in der Mülltonne. Ein Glücksfall für ihn und seine Freunde Fips und Charlotte, denn der kleine Kläffer ist eine eiskalte Spürnase. Gemeinsam kommen die vier Freunde einem üblen Betrüger auf die Spur. Der erste Fall für die Meisterdetektive vom Club der Schwarzen Pfote!

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3. Ein Fall für die Schwarze Pfote - Geld oder Leben! von Benedikt Weber






Titel: Ein Fall für die Schwarze Pfote - Geld oder Leben!
Reihe: Band 2 der Reihe "Ein Fall für die Schwarze Pfote"
Dateigröße: 1625 KB
Seitenzahl Print: 120 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis: zum Zeitpunkt meines Downloads 0,00 Euro
Preis Print: 10,95 Euro





Inhalt laut Amazon:

Bankraub in der Hommelsdorfer Sparkasse! Die Polizei tappt im Dunkeln. Aber der Club der Schwarzen Pfote ist dem Täter auf der Spur und Hugo liefert das entscheidende Beweisstück ...

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4. Meine Freundin vom Mars von Andreas Schlussmeier






Titel: Meine Freundin vom Mars
Reihe: nein
Dateigröße: 791 KB
Seitenzahl Print: 183 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter
Preis:  zum Zeitpunkt meiens Downloads 0,00 Euro
Preis Print: 7,87 Euro







Inhalt laut Amazon:

Max Oma liebt Grünkohl. Ein guter Grund für Max, so oft es geht einen weiten Bogen um Omas Haus zu machen. Doch an diesem Wochenende bleibt ihm keine Wahl: Seine Mutter muss verreisen und Max stehen drei Tage Grünkohl-Hölle bevor. 

Was Max nicht weiß: Auf dem Mars haben Schnecken die gesamte Grünkohlernte 
vernichtet, was einer Katastrophe gleichkommt. Denn Grünkohl sorgt dafür, dass die 
kleinen grünen Männchen auch wirklich grün bleiben. Also schickt man den Marsmann Blubb auf eine Reise, um Rat bei der führenden Grünkohlexpertin im Universum zu suchen: Max Oma! 

Und damit beginnt für Max ein großes Abenteuer und ein Wochenende, das er niemals mehr vergessen wird. Und er bekommt Antworten auf die Fragen, die uns alle bewegen: Sind die Dinosaurier wirklich ausgestorben? Welche Umlaufbahn nimmt man, wenn die Milchstraße wegen Schulferien auf dem Pluto verstopft ist? 
Wer erfand die Fliegenklatsche? Und er lernt Lucy kennen - das erstaunlichste Wesen im Universum 

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5. Ben Biemer - App ins All von Udo Taubitz






Titel: Ben Biemer - App ins All
Reihe: nein
Dateigröße: 1721 KB
Seitenzahl Print: 136 Seiten
Preis: zum Zeitpunkt meines Downloads 0,00 Euro
Preis Print: 9,95 Euro








Inhalt laut Amazon:

An seinem zehnten Geburtstag passieren Ben drei völlig verrückte Sachen: Zuerst findet er seine nervigen Eltern plötzlich cool. (Wenn auch nur fünfeinhalb Minuten lang.) Dann bringt er sein neues Smartphone mit der heißgelaufenen Taschenlampen-App zum Glühen. Und ein paar Schreckminuten später schüttelt er einem außerirdischen Zierkürbis die fettigen Flossen. Ben hat sich auf den Kinderplaneten gebeamt! Dort haben die Kids das Sagen, was erstmal ziemlich lässig klingt. Aber Mama und Papa Biemer kommen nach - und landen im Heim für schwer erziehbare Eltern. Wie kann Ben sie befreien?

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Die ersten drei der aufgelisteten Bücher habe ich bereits in den letzten beiden Tagen gelesen. Rezensionen folgen selbstverständlich noch, bis dahin mache ich mit den anderen beiden Büchern weiter :)

Welches Buch/Ebook lest ihr denn gerade?

Viele liebe lila Lesegrüße :)
Iris

Rezension "Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide" (Rick Riordan)






Titel: Die Kane-Chroniken - Die Rote Pyramide
Reihe: Band 1 der Reihe "Die Kane-Chroniken
Verlag: Carlsen
Hardcoverausgabe mit 600 Seiten
ISBN 978-3-551-555878
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: ab 12 Jahren
Preis:  18,90 Euro





Klappentext:

Ein Besuch im Museum? An Heiligabend? Eine bescheuerte Idee, findet Sadie. Sie sieht ihren Vater, den berühmten Ägyptologen Dr. Julius Kane, ja ohnehin nur zwei Mal im Jahr - und dann muss er sie und ihren Bruder Carter ausgerechnet ins British Museum schleppen. Aber ihr Vater will ihnen gar keine verstaubten Sarkophage zeigen - er plant nicht weniger, als den ägyptischen Gott Osiris zu beschwören. Doch das geht schief, und er wird von einem unheimlichen glutroten Typen entführt. Um ihn zu befreien, müssen Sadie und Carter es mit der gesamten ägyptischen Götterwelt aufnehmen.

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Story und Charaktere:

Carter und Sadie sehen sich nur zweimal im Jahr. Ihr Vater hat nämlich nur für exakt zwei Tage im Jahr die Erlaubnis, seine Tochter zu besuchen, die seit dem Tod ihrer Mutter bei den Großeltern aufwächst. Als Carter und sein Vater Sadie dieses Mal zu ihrem Weihnachtsbesuch abholen, läuft allerdings alles anders als sonst. Ihr Vater schleppt sie mit ins British Museum in London und verhält sich dabei sehr merkwürdig. Spätestens als er ihnen befiehlt den Museumsleiter in seinem Büro einzusperren, wissen sie, dass da etwas nicht stimmt. Minuten später hat sich ihre ganze Welt verändert. Ihr Vater wurde mit dem Geist des Gottes Osiris in eine magische Kiste gesperrt, der Rosettastein wurde gesprengt und sie beide beherbergen plötzlich ebenfalls zwei Gottheiten in ihren Körpern. Damit nicht genug, bringt sie ihr Onkel Amos auch noch innerhalb einer Stunde mit einem Speedboot der besonderen Art von London nach New York, wo sie schon bald erfahren, dass sie aus der Blutlinie der alten Pharaonen stammen, mächtiger sind als alle Emporkömmlinge der letzten Jahrhunderte, magische Fähigkeiten besitzen und ihnen die Ehre zuteil wird, den Gott Seth zu vernichten, um die Menschheit zu retten. Mit dem Affen Cheops an ihrer Seite und der Katze von Sadie, werden die beiden in ein Abenteuer geworfen, das sie sich nie hätten erträumen lassen. Dabei stoßen sie nicht nur auf weitere ägyptische Gottheiten, auch fiese Monster, nette kleine Helferfiguren und ihnen gut- wie schlechtgesinnte Menschen kreuzen ihren Weg. Wem sie dabei vertrauen können und wem nicht, scheint sich sekündlich zu ändern.

Carter und Sadie sind Geschwister. Viel voneinander wissen sie allerdings nicht, denn nach dem mysteriösen Tod ihrer Mutter vor sechs Jahren wurden sie voneinander getrennt und sehen sich seither nur zweimal im Jahr zu dem gemeinsamen Treffen mit ihrem Vater. Carter ist mittlerweile 14 Jahre alt und seit Jahren mit seinem Vater, Dr. Julius Kane, in der Weltgeschichte unterwegs. Dr. Kane ist ein berühmter Archäo- und Ägyptologe und deshalb ständig auf Reisen. So leben Carter und sein Vater aus dem Koffer und sind oft nur ein paar Tage oder auch nur eine Nacht am selben Ort. Da Carter auf diese Weise nicht die Schule besuchen kann, wird er privat von seinem Vater unterrichtet. Besonders gut weiß er über die ägyptische Götterwelt bescheid, was vor allem daran liegt, dass Carter seinen Vater ständig zu irgendwelchen Grabungsorten oder zum Besuch verschiedener Museen begleiten muss.
Sadie ist ziemlich sauer auf ihren Vater. Sie fühlt sich von ihm im Stich gelassen und abgeschoben. Sie ist 12 Jahre alt und muss bei ihren Großeltern wohnen. Der einzige Besitz, den sie von ihrem Vater je bekommen hat, ist ihre Katze Muffin, die sie deshalb abgöttisch liebt. Sadie ist bei ihren Großeltern ziemlich normal aufgewachsen. Sie geht zur Schule, hat Freunde und Kontinuität, wie Beständigkeit in ihrem Leben. Allerdings beneidet sie Carter dafür, dass er mit ihrem Vater herumreisen und die Welt besichtigen darf.
Wer die beiden sieht, würde nicht glauben, dass sie Geschwister sind. Carter ist dunkelhäutig und Sadie ist weiß. Zu verdanken haben sie dies ihren Eltern, die ebenfalls dunkelhäutig und weiß sind.
Carter gehört eher zu den Menschen, die sich im Hintergrund halten und möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich lenken wollen. Er ist relativ ruhig. Ganz im Gegensatz zu Sadie, die alles ausspricht, was sie gerade denkt und auch wie sie es denkt. Da das Buch kapitelweise von Sadie und Carter erzählt wird, fällt sofort auf, wer gerade spricht.
Im Laufe ihres Abenteuers um die ägyptischen Götter, müssen beide sehr viel Mut und Entschlossenheit beweisen. Zum Einen wollen sie ihren Vater retten, zum anderen müssen sie Seth vernichten. Zwei Aufgaben, die nicht ganz einfach sind und die die zwei sehr fordern. Sie geraten in eine Welt, die sowohl verstörend, wie verwirrend ist, aber auch fantastisch und abenteuerlich. Ihre gemeinsame Aufgabe trägt dazu bei, dass die zwei sich endlich wie Geschwister fühlen und näher zusammenrücken. Außerdem kommen sie an immer mehr Informationen, was es mit dem Tod ihrer Mutter auf sich hat. Darunter decken sie Tatsachen auf, die beide gleichermaßen entsetzt, wie auch fasziniert.

Das Buch ist durchzogen von unzähligen weiteren Charakteren. Dabei geht es natürlich vor allem um ägyptische Gottheiten und ägyptische Monsterversionen, aber auch allerlei andere Menschen, denen die beiden während ihres Abenteuers begegnen. Ich muss sagen, bei dieser Fülle an Charakteren, muss man sehr genau lesen und sollte sich nach Möglichkeit nicht allzu häufig unterbrechen lassen, damit der Überblick nicht verloren geht. Wer hier leichte Kost für nebenbei erwartet, ist mit dieser Geschichte an der falschen Adresse.

Was mir besonders gefallen hat:

Nach „Helden des Olymp“ hatte ich schon Angst, dass mich „Die Kane-Chroniken“ gleichermaßen enttäuschen könnten, wie diese Reihe. Nach „Percy-Jackson“ hatte ich einfach diverse Erwartungen und Ansprüche an den Autor, die mit dieser Reihe Gott sei Dank wieder erfüllt wurden. Das Abenteuer um Carter und Sadie ist extrem spannungsgeladen, was dazu führt, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Der Sprachstil ist einfach und vor allem sehr jugendlich – eben auf Augenhöhe mit dem Zielpublikum. Rick Riordan lässt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Carter und Sadie erzählen, sodass sich hier zwei unterschiedliche Sprachstile finden, die allerdings sehr gut zu den Charakteren passen.
Besonders gefallen hat mir, wie vielschichtig und vielseitig die Handlung des Buches ist. Natürlich sind einige Dinge vorhersehbar und dennoch, wann immer man glaubt, endlich einmal einen Moment verschnaufen zu können, passiert die nächste Unfassbarkeit. Rick Riordan lässt weder seine Charaktere, noch seine Leser zwischendurch zur Ruhe kommen. Genauso hektisch wie das Abenteuer ist, kommt es auch beim Leser an. Man kann den Zeitdruck, unter dem Sadie, Carter und ihre Verbündeten stehen, geradezu spüren.
Auch sehr gelungen finde ich die Art und Weise, wie der Leser hier an die verschiedenen ägyptischen Gottheiten herangeführt wird. Jede Gottheit erhält ihre eigene Erklärung, ihren eigenen Raum und ihre eigene Zeit. Wer dennoch Probleme hat, sich die Fülle an Namen und Wirkungsfeldern zu merken, kann diese ganz einfach im angehängten Glossar noch einmal nachschlagen. Eigentlich ist dies jedoch nicht nötig, denn, wann immer eine Gottheit oder ein zugehöriges Monster auftaucht, wird auf die einzelnen Eigenschaften gekonnt noch einmal hingewiesen.

Eine nette Idee des Autors sind die kleinen abgebildeten Hieroglyphen, die im Buch immer wieder auftauchen. Sobald es im Gespräch um die alte ägyptische Schrift geht, wird das jeweilige Symbol für den Leser abgebildet. So befindet er sich auf Augenhöhe mit den Charakteren, die dasselbe sehen, wie man selbst.

Wer zu der Art Leser gehört, der gerne vor dem Zu-Bett-gehen noch ein Kapitel liest, ist hier mit der Länge der Kapitel wunderbar bedient. Angesprochen werden mit diesem Buch sowohl Jungen, wie auch Mädchen, da die Hauptcharaktere männlich und weiblich sind und ungefähr den jeweils gleichen Platz im Buch einnehmen.

Was mir nicht so gut gefallen hat: 

Der erste Band der Reihe ist unheimlich spannend, das Ziel scheint ganz nahe zu sein und doch, am Ende war mir die Lösung des Ganzen zu einfach. Seth, der Gott des Chaos, der das ganze Buch über als übermächtig beschrieben wurde, schien mir am Ende dann doch, als hätte man die ganze Zeit von jemand anderem gesprochen. Seine rote, unterirdische Pyramide war zwar interessant, erhielt aber, vor allem da sie titeltragend ist, viel zu wenig Raum in dieser Geschichte. Ich hätte mir mehr Ausflüge dorthin gewünscht, noch mehr Gefahr, die von ihr ausgeht, noch mehr Nervenkitzel. Das ganze Buch über stand man unter Spannung, da schien mir das Ende irgendwie zu flach.

Nicht ganz überzeugen konnte mich die Art, wie dargestellt wurde, dass Sadie und Carter zwei Gottheiten beherbergen. Umgangssprachlich würde man sagen, sie sind von ihnen besessen. Allerdings können sich diese beiden mächtigen Gottheiten nicht gegen ihre Gastgeber durchsetzen und lassen sich selbst in den heikelsten Situationen von Carter und Sadie in die Schranken weisen. Das scheint mir, in Anbetracht dessen, mit welchen Gottheiten wir es hier zu tun haben, nicht sonderlich glaubwürdig zu sein.

Auch noch nicht wirklich anfreunden kann ich mich mit der Art, wie die Geschichte erzählt wird. Rick Riordan lässt seine Protagonisten so tun, als würden sie Bänder besprechen, bzw. als würde der Leser diese abspielen. Sie erzählen die Geschichte quasi im Nachhinein – so ist das Ganze eine Nacherzählung. Dennoch liest sich das Ganze wie ein Roman, bei dem die Protagonisten mittendrin sind. Einzig die eingeschobenen eckigen Klammern mit Kommentaren wie „Aua, hau mich nicht. Das war doch so.“ erinnern immer wieder daran, dass man es mit einer Tonbandaufnahme zu tun hat. Da aber alles andere in Romanform wiedergegeben ist und vor allem mit tausenden Details aufwartet, konnte ich mich einfach nicht daran gewöhnen, hier an eine solche Aufnahme zu glauben. Das ist allerdings wahrscheinlich eher Geschmackssache.

Noch ein kurzer Punkt, der allerdings eher auf die Allgemeinheit bezogen ist und nicht auf mich, ist die Fülle der Namen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige Leser hier Schwierigkeiten bekommen werden, sich alles zu merken, was Rick Riordan an Informationen eingestreut hat. Vor allem diejenigen, die sich vorher nie mit ägyptischer Mythologie befasst haben, könnten sich von all den Gottheiten und ihren Eigenschaft überflutet fühlen. Deshalb an dieser Stelle noch einmal: Wer dieses Buch liest, sollte sich Zeit für die Geschichte nehmen, um nichts zu verpassen oder ins Straucheln zu geraten.

Gestaltung:

Vor einem zerfallenen Fabrikgelände steht eine Figur mit menschlichen Körper und Fabeltierhaupt. Diese Figur ist übermenschlich groß und schaut auf einen Jungen und ein Mädchen herab, die in Begleitung einer Katze vor ihr stehen. Über der rechten Hand der Figur schwebt ein ägyptisches Zeichen, in er linken hält sie einen Stab. Im Hintergrund ziehen sich die Wolken zusammen, alles ist in orange-rotes Licht gehüllt. Die Kernaussage des Buches ist hier sicherlich nicht getroffen. Schade, dass nicht, passend zum Titel, die rote Pyramide abgebildet wurde.

Wertung:

Dieses Abenteuer ist wirklich spannungsgeladen und hat es in sich. Ich freue mich sehr auf den zweiten Band und bin gespannt, was Carter und Sadie noch so erleben werden. Trotz meiner Kritikpunkte hat mich das Buch gefesselt und bekommt deshalb 4 Lila-Lesesterne und eine Leseempfehlung. Wer die Thematik der ägyptischen Mythologie mag und auf actionreiche Pageturner steht, ist hier gut bedient.