Sonntag, 17. August 2014

Verlosung: "Die verborgenen Pforten - Jacobs Vermächtnis" von Michelle Kaden

Hallo ihr Lieben,

endlich ist es mal wieder so weit. Meine nächste Verlosung geht an den Start. Dieses Mal für euch im Gepäck, habe ich den ersten Band der Reihe "Die verborgenen Pforten" aus der Feder von Michelle Kaden. Kurz nachdem ich bei den E-Books auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, hat mir der Pepperbooks-Verlag ein Printexemplar angeboten, das ich gerne rezensiert habe. Dieses möchte ich nun an einen von euch weitergeben. Gerade für jüngere Leser ist es die optimale Sommerferienlektüre. Das Buch ist spannend und flüssig zu lesen, die Charaktere toll und die Geschichte sehr abenteuerlich. Derzeit lese ich den zweiten Band, der nahtlos an diesem anschließt.

Hier ein Blick auf den Gewinn :)






Titel: Die verborgenen Pforten - Jacobs Vermächtnis
Reihe: Band 1 der Reihe "Die verborgenen Pforten"
Verlag: Pepperbooks
Hardcoverausgabe mit 209 Seiten
ISBN 978-3943315059
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 9-11 Jahre
Preis:  12,95 Euro





Klappentext:

„Irgendetwas stimmt hier nicht “, murmelte Roger, als er langsam die Tür zum Haus öffnete. Aufmerksam ließ er seinen Blick durch den spärlich beleuchteten Flur schweifen. Äußerlich schien alles wie immer zu sein. Das Gemälde einer jungen Frau hing an der Wand. Ein bunter Läufer schmückte den Fußboden. Das leise Ticken einer Wanduhr drang zu ihnen hinauf. Bei ihrem letzten Besuch hatten sie den Duft von gebackenem Brot und das leichte Aftershave des alten Jakob wahrgenommen. Aber heute lag deutlich der Geruch fremder Menschen in der Luft. „Jemand anderes ist hier. Wir sollten lieber gehen“, flüsterte Roger und schlich dabei leise zurück zur Kammertür. Doch die andere Person war längst auf sie aufmerksam geworden...

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Meine Rezension zu diesem Buch findet ihr hier:

"Die verborgenen Pforten - Jacobs Vermächtnis"

Was müsst ihr tun um mitzumachen?

Nein, ihr müsst kein Mitglied meiner Seite werden, außer ihr wollt es!
Nein, ihr müsst nichts auf Facebook teilen, außer ihr wollt es!
Und nein, ihr müsst nichts drücken, liken oder sonstetwas - außer ihr wollt es!

Alles was ich von euch brauche, ist einen Kommentar mit einer Antwort auf meine Frage.

Diese wäre:
"Wenn ihr eine verborgene Pforte öffnen könntet, wohin würde sie führen?"

Damit ich euch erreichen kann, solltet ihr nicht vergessen, eure E-Mailadresse mit anzugeben. Wenn ihr sie nicht öffentlich posten möchtet, könnt ihr mir diese selbstverständlich auch in einer persönlichen Nachricht bei Facebook zukommen lassen:

Lilas lauschige Leseecke bei Facebook:

https://www.facebook.com/LilaslauschigeLeseecke

Wenn ihr unter 18 seid, brauche ich eine Einverständniserklärung eurer Eltern. Teilnehmen dürfen alle Leser aus Deutschland. Wer es im Ausland gar nicht erwarten kann, dieses Buch zu lesen und mitmachen möchte, kann das mit Übernahme des Portos seinerseits natürlich trotzdem tun :)

Verlosungszeitraum:

17.08.14 - einschließlich 24.08.14

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten und freue mich auf eure Teilnahme :)

Liebe lila Lesegrüße
Iris

Neuzugänge 17.08.14

Hallo ihr Lieben,

da ich im Moment nicht so häufig dazu komme, mich um meinen Blog zu kümmern, stapeln sich hier meine Neuzugänge, die ich euch natürlich gerne zeigen würde. Ich zeige sie euch dieses Mal schon deshalb so gerne, weil ich mich freue, von zwei tollen Verlagen angeschrieben worden zu sein, die mich in den Genuss von genauso tollen Büchern gebracht haben. Zunächst einmal gab es Post aus dem Pepperbooks-Verlag. Vielleicht habt ihr mitbekommen, dass sie "Die verborgenen Pforten - Jacobs Vermächtnis" eine Woche zum kostenlosen Download bereitgestellt hatten. Ich habe das große Glück gehabt, auch das Printexemplar von ihnen angeboten bekommen zu haben und war wirklich begeistert. Nun ist auch Band 2 bei mir eingetroffen, den ich bereits lese :) Band 1 habe ich sogar schon rezensiert.
Von btb kam ebenfalls ein Päckchen bei mir an. "Ein Buchladen zum Verlieben" lag schon auf meiner Wunschliste, jetzt liegt es neben mir.

Auch viele andere tolle Bücher haben ihren Weg zu mir gefunden. Auf einige davon freue ich mich schon sehr, andere waren eher ein Spontankauf.

Um diese Bücher geht es dieses Mal:

1. "Die verborgenen Pforten - Jacobs Vermächtnis" von Michelle Kaden (gelesen und rezensiert)






Titel: Die verborgenen Pforten - Jacobs Vermächtnis
Reihe: Band 1 der Reihe "Die verborgenen Pforten"
Verlag: Pepperbooks
Hardcoverausgabe mit 209 Seiten
ISBN 978-3943315059
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 9-11 Jahre
Preis:  12,95 Euro





Klappentext:

„Irgendetwas stimmt hier nicht “, murmelte Roger, als er langsam die Tür zum Haus öffnete. Aufmerksam ließ er seinen Blick durch den spärlich beleuchteten Flur schweifen. Äußerlich schien alles wie immer zu sein. Das Gemälde einer jungen Frau hing an der Wand. Ein bunter Läufer schmückte den Fußboden. Das leise Ticken einer Wanduhr drang zu ihnen hinauf. Bei ihrem letzten Besuch hatten sie den Duft von gebackenem Brot und das leichte Aftershave des alten Jakob wahrgenommen. Aber heute lag deutlich der Geruch fremder Menschen in der Luft. „Jemand anderes ist hier. Wir sollten lieber gehen“, flüsterte Roger und schlich dabei leise zurück zur Kammertür. Doch die andere Person war längst auf sie aufmerksam geworden...

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2. "Die verborgenen Pforten - Gedankendiebe" von Michelle Kaden (wird gerade gelesen)






Titel: Die verborgenen Pforten - Gedankendiebe
Reihe: Band 2 der Reihe "Die verborgenen Pforten"
Verlag: Pepperbooks
Hardcoverausgabe mit 382 Seiten
ISBN 978-3943315-07-3
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahre
Preis:  14,95 Euro





Klappentext:

"Was bist du?", wollte Cahil fassungslos wissen. Entsetzen erfasste ihn.
"Ich bin ein Spinnenmensch. Manche nennen mich auch Gedankendieb", stellte sich das Wesen in höflichem Spott vor. "Ich bin aus der Angst und den Alpträumen der Menschen dieser Welt geschaffen. Und da haben wir etwas gemeinsam, mein kleiner Freund. Denn auch du bist zur Hälfte ein grausiger Gedanke!"

Die Fantasy-Trilogie geht weiter. Im zweiten Band müssen die Freunde eine gefährliche Reise auf sich nehmen, um das Rätsel der verborgenen Pforten zu lösen und ihre Welt Sora Minoo zu retten.
Etwas Unheilvolles hat sich an ihre Fersen geheftet: Was geschieht, wenn du dir deiner eigenen Gedanken und Erinnerungen nicht mehr sicher sein kannst?

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3. "Eine Buchhandlung zum Verlieben" von Katarina Bivald





Titel: Eine Buchhandlung  zum Verlieben
Reihe: nein
Verlag: btb
Hardcoverausgabe mit 446 Seiten
ISBN 978-3-442-75456-4
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis:  19,99 Euro







Klappentext:

Was lieben Sie mehr?

Wie eine Buchhandlung einen verschlafenen Ort wieder zum Leben erweckt.

"Über die Leidenschaft zum Lesen, einen Ort, der langsam zu verfallen droht, und über die Liebe (natürlich)." Femina

Bücher oder Menschen?

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4. "Night School - Denn Wahrheit musst du suchen" von C.J. Daugherty (geliehen)







Titel: Night School - Denn Wahrheit musst du suchen
Reihe: Band 3 der Reihe "Night School"
Verlag: Oetinger
Hardcoverausgabe mit 408 Seiten
ISBN 978-3-7891-3329-9
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 14-16 Jahre
Preis:  18,95 Euro






Klappentext:

Ein MYSTERIÖSES Internat
RÄTSELHAFTE Vorfälle
UNDURCHSCHAUBARE Gestalten
... und
FINSTERE MACHENSCHAFTEN

WILLKOMMEN AUF CIMMERIA!

Seit den schrecklichen Ereignissen, die ganz CIMMERIA erschüttert haben, findet Allie keine Ruhe mehr. Sie ist sich sicher, dass Nathaniel einen Spion auf dem Internat hat und sie beobachten lässt. Und er weiß, wie er Allie am härtesten trifft: Jeder, der ihr nahesteht, könnte das nächste Opfer sein. Also versucht Allie verzweifelt, ihre eigenen Gefühle zu leugnen, um die zu schützen, die sie liebt - auch wenn es ihr das Herz bricht. Als ihre Großmutter Isabelle sie dann noch in das Geheimnis um die NIGHT SCHOOL einweiht, muss Allie erkennen, dass sie mitten in einen erbitterten Kampf um Macht und Einflussnahme geraten ist. Und dass die Suche nach der Wahrheit tödlich sein kann...

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5. "Silber - Das zweite Buch der Träume" von Kerstin Gier





Titel: Silber - Das zweite Buch der Träume
Reihe: Band ´2 der Reihe "Silber"
Verlag: FJB
Hardcoverausgabe mit 416 Seiten
ISBN 978-3-8414-2167-8
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Preis: 19,99 Euro








Klappentext:

Der fulminante, spannende zweite Band der >Silber<-Trilogie von Bestsellerautorin Kerstin Gier

Und da hörte ich es, mitten in das plötzliche Schweigen hinein: ein vertrautes, unheilvolles Rascheln, nur ein paar Meter entfernt. Obwohl niemand zu sehen war und eine vernünftige Stimme in meinem Kopf sagte, dass das hier sowieso nur ein Traum sei, konnte ich nicht verhindern, dass Angst in mir hochkroch, genauso unheilvoll wie das Rascheln.

Ohne genau zu wissen, was ich tat und vor wem ich davonlief, fing ich wieder zu rennen an.

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6. "Magical" von Alex Flinn





Titel: Magical
Reihe: nein
Verlag: Baumhaus-Verlag
Hardcoverausgabe mit 474 Seiten
ISBN: 978-3833901041
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 12-15 Jahre
Preis:  12,99 Euro








Klappentext:


BESTE FREUNDINNEN ODER ERBITTERTE FEINDINNEN?

Zwei Stiefschwestern, die ungleicher nicht sein könnten. Die eine unscheinbar, aber in Wohlstand aufgewachsen, die andere schön, jedoch arm: Emma und Lisette.
Anfangs wirken die beiden wie beste Freundinnen, doch Lisette ist boshaft und falsch. Emma will das nicht wahrhaben und hat immer wieder Mitleid mit Lisette, die sich erst noch in ihrem neuen Zuhause einleben muss. Doch dann verliebt sich Emma zum ersten Mal in ihrem Leben. Als Lisette ihr den Freund ausspannt, erhält Emma Hilfe von Kendra - ohne zu wissen, dass dieses seltsame Mädchen eine Hexe ist und ihr Spiegel magische Kräfte hat...

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7. "Gods and Warriors - Die Insel der Heiligen Toten" von Michelle Paver 





Titel: Gods and Warriors  - Die Insel der Heiligen Toten
Reihe: Band 1 der Reihe "Gods and Warriors"
Verlag: cbj
Hardcoverausgabe mit 372 Seiten
ISBN 978-3-570-15704-6
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis:  16,99 Euro







Klappentext:

"Wenn ein Fremdling die Klinge schwingt, wird das Geschlecht des Kronos untergehen."

Hylas ist nur ein Junge, aber er weiß drei Dinge gewiss:
Die Götter existieren.
Magie gibt es wirklich.
Jemand wünscht seinen Tod.
Gejagt und allein, wünscht sich Hylas nichts mehr, als seine verschollene Schwester zu finden. Seine Suche führt ihn über unwirtliche Gebirge und durch tückische Gewässer. Seine einzige Verbündete ist ein Mädchen auf der Flucht, sein einziger Ratgeber ein wilder Delfin. Und seine mörderischen Verfolger sind ihm dicht auf den Fersen ...

Auftakt der atemberaubenden Abenteuersaga von Bestsellerautorin Michelle Paver


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8. "City of Bones" von Cassandra Clare (Englische Ausgabe)





Titel: City of Bones
Reihe: Band 1 der Reihe "The Mortal Instruments"
Verlag: McElderry Books
Taschenbuchausgabe mit 484 Seiten
ISBN 978-1-4169-5507-8
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 14-17 Jahre
Preis:  9,10 Euro







Klappentext:

"The new queen of fantasy" - WALL STREET JOURNAL

When Clary Fray heads out to the Pandemonium Club in New York City, she hardly expects to witness a murder. Much less a murder committed by three teenagers covered with odd markings. This is Clay`s first meeting with the Shadowhunters, warriors dedicated to ridding the earth of demons - and keeping the odd werewolves and vampires in line. It's also her first meeting with gorgeous, golden-haired Jace. Within twenty-four hours Clary is pulled into Jace's wolrd with a venegance, when her mother disappers and Clary herself is attacked by a demon. But why would demons be interested in an ordinary mundane like Clary? And how did seh suddenly get the Sight? The Shadowhunters would like to know...

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9. "City of Ashes" von Cassandra Clare (Englische Ausgabe)






Titel: City of Ashes
Reihe: Band 2 der Reihe "The Mortal Instruments"
Verlag: McElderry Books
Taschenbuchausgabe mit 443 Seiten
ISBN 978-1-4169-7224-2
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 14-17 Jahre
Preis:  9,10 Euro






Klappentext:

"The new queen of fantasy" - WALL STREET JOURNAL

Clary Fray just wishes that her life would go back to normal. But what's normal when you're a demon-slaying Shadowhunter, your mother is in a magically induced coma, and you can suddenly see Downworlders like werewolves, vampires, and faeries? Clary would love to spend more time with her best friend, Simon. But the Shadowhunters won't let her go - especially her dandsome, infuriating newfound brother, Jace. And Clary's only chance to help her mother is to track down rogue Shadowhunter Valentine, who is probably insane, certainly evil - and als her father. When the second of the Moartal Instruments is stolen, the terrifying Inquisitor suspects Jace. Could Jace really be willing to betray everything he believes in to help their father?


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10. "City of Glass" von Cassandra Clare (Englische Ausgabe)







Titel: City of Glass
Reihe: Band 3 der Reihe "The Mortal Instruments"
Verlag: McElderry Books
Taschenbuchausgabe mit 541 Seiten
ISBN 978-1-4169-7225-9
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 14-17 Jahre
Preis:  8,30 Euro






Klappentext:

"Plenty of romance, loss, honor, and betrayal" - Booklist

To save her mother's life, Clary travels to the City of Glass, the ancestral home of the Shadowhunters - never mind that by doing so she is breaking the Law, which could mean death. Even worse, Jace does not want her there, and Simon has been thrown in prison by Shadowhunters who are deeply supspicious of a vampire who can withstand sunlight. Luckily, Clary finds an ally in the mysterious Sebastian, who holds a strange attraction for her. As Valentine musters a demon army, can Downworlders and Shadowhunters put aside their ancient hatred and work together? And can Clary harness her newfound powers to help save them all - whatever it cost?

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Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr von diesen Büchern schon etwas gelesen? Legt ihr mir eines davon vielleicht besonders ans Herz? Wie ist eure Meinung zu den Büchern? :)

Liebe lila Lesegrüße :)
Iris 

E-Book-Rezension: "Die Legende der Weltentaucher - Der Aufbruch" (Hilke-Gesa Bußmann)





Titel: Die Legende der Weltentaucher - Der Aufbruch
Reihe: Band 1 der Reihe "Die Legende der Weltentaucher"
Dateigröße: 286 KB
Seitenzahl Print: 114 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: keine Angaben
Preis:  0,99 Euro (aktueller Preis zum Zeitpunkt der Rezension)
Preis Print: 8,99 Euro






Klappentext:

Die Schriftrollen waren längst vergessen, der Trank galt über Jahrtausende als nicht braubar ... Und doch setzt er sich genau dieses Ziel! Acadius ist Lehrling an der örtlichen Universität. Die Alchemie ist für ihn viel mehr als nur ein Studienfach – sie ist seine Berufung. Eines Tages gelangen ein paar alte Schriftrollen in seinen Besitz und was er dort liest, übersteigt seine Vorstellungskraft: Ist es vielleicht doch möglich, in die alte Welt zurückzukehren? Verzweifelt begibt er sich auf die Suche nach den Zutaten, um das Geheimnis zu lüften. Doch er kann nicht allen an der Universität trauen und so steht nichts Geringeres als sein Leben auf dem Spiel ...

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Story und Charaktere:

Acadius ist Student der Alchemie und sehr begabt darin, Tränke zusammenzubrauen. So stellt der Unterricht keine große Herausforderung mehr dar, sodass er sich seit einiger Zeit mit dem höchsten Trank der Tränke beschäftigt – dem Trank, der ihm das Tor in die alte Welt öffnen soll. Leider gibt es aber nur noch sehr wenige der seltenen Pflanzen, die er für diesen Trank braucht. Eine ganz besonders wichtige Zutat, wird sogar an der Uni unter Verschluss gehalten. Da Acadius den Trank aber unbedingt brauen will, fasst er den Plan, die Pflanze zu stehlen. Natürlich bleibt diese Tat nicht unentdeckt.

Acadius ist der begabteste Student der Alchemie an der Universität und sieht sich deshalb der Herausforderung gewachsen, einen Trank zu brauen, der schon seit Jahrhunderten niemandem mehr gelungen ist. Als Einzelgänger sorgt er, außer bei seinen Professoren, für wenig Aufmerksamkeit und kann deshalb in Ruhe die alten Schriftrollen studieren, die er derzeit in seiner Tasche mit sich herumträgt. Natürlich soll davon niemand erfahren, weshalb Acadius die meiste Zeit über sehr nervös ist. Auch nicht erfahren soll jemand, dass er in einem kleinen abgelegenen Waldstück auf einer Lichtung Pflanzen aufzieht, die er gerne für seine Experimente verwenden möchte und die letztlich mit zum Schlüssel für den Trank zur Öffnung der Pforte in die alte Welt werden sollen. Mir persönlich war sein Charakter sehr unsympathisch. Durch sein Wissen hebt er sich über die restlichen ihn umgebenden Menschen, was ihn zu einem echten Egoisten macht. Schuld daran, ist wohl der fanatische Gedanke, den Trank brauen zu können, den so lange niemand mehr brauen konnte. Für Acadius ist dieser Trank nicht nur eine Leidenschaft oder ein hoch gestecktes Ziel in weiter Ferne – er kann schlichtweg an nichts anderes mehr denken. So hat er auch keine Skrupel seine Professoren zu hintergehen und sich zu beschaffen, was sein Herz begehrt. Abhalten kann ihn davon niemand, denn es ist schlichtweg niemand da, der sich sonst noch mit Acadius befasst.

Acadius Kommilitone Priam, der ganz am Anfang vom Buch eine kurze Rolle spielt, ist hingegen ein Charakter, den ich gerne länger dabei gehabt hätte. Er ist quasi das Gegenteil von Acadius – ihm sind andere Menschen nicht egal und er ist vor allem sehr klar im Kopf und deshalb sehr vernünftig. Ihn fand ich sofort sympathisch, doch leider gibt es nur einen kurzen Augenblick, den wir Leser mit Priam verbringen dürfen. Acadius selbst, weiß dessen Hilfsbereitschaft und dessen nette Art nicht zu schätzen. Ganz im Gegenteil: Er möchte Priam immer so schnell wie möglich loswerden.

Die Gegenspieler von Acadius, sind seine beiden Professoren, die nicht unterschiedlicher sein können. Während der Eine in Acadius das Potential sieht, derjenige zu sein, der den Trank brauen kann, an dem er selbst gescheitert ist, empfindet der andere nichts anderes als Hass gegenüber seinem Schüler. Beide Professoren haben in jungen Jahren selbst versucht das Tor zur alten Welt zu öffnen und sind kläglich gescheitert. So spielt hier auch Neid mit hinein, der den Hass schürt, dem Acadius sich ausgesetzt sieht.

Was mir besonders gefallen hat: 

Der Schreibstil des Buches war sehr flüssig und deshalb gut zu lesen. Nach einem Abend konnte ich das Buch gelesen zur Seite legen. Sprachlich gelungen sind vor allem die Dialoge, von denen es allerdings im Gesamten betrachtet, nicht allzu viele gibt. Wer auf der Suche nach einem Abenteuerauftakt ohne großen Anspruch ist und kein allzu dickes Buch lesen möchte, ist hier sicher gut aufgehoben.

Was mir nicht so gut gefallen hat: 

Leider hat mich das Buch sehr unzufrieden zurückgelassen. Ich muss gestehen, dass ich sehr froh bin, das E-Book geladen zu haben und nicht für 8.99 Euro das Printexemplar gekauft zu haben. Dies ist eines der Bücher, bei denen man am Ende das Gefühl hat, dass nichts passiert ist. Wir erleben eine kurze Episode im Leben des jungen Acadius, die sehr komprimiert und dann mit Beschreibungen gestreckt wurde. Alles verläuft sehr geradlinig, doch anstatt sich auf den Spannungsbogen zu konzentrieren und ein echtes Abenteuer lebendig werden zu lassen, wird sich vor allem darauf beschränkt, ausschweifende Beschreibungen abzuliefern, die dafür sorgen, dass man als Leser nicht einmal mehr die Möglichkeit hat, die Welt im Kopf selbst entstehen zu lassen. Der Detailreichtum, verbunden mit der adjektivlastigen Sprache, machte das Buch an vielen Stellen anstrengend, da einfach nichts passierte, sondern nur beschrieben wurde. Das fand ich sehr schade, denn die Thematik und die Ideen des Buches, fand ich sehr interessant.

Sehr gestört hat mich dann das abrupte Ende. Wie schon gesagt, hat man das Gefühl, als wäre überhaupt noch nichts passiert, als hätte das Abenteuer noch gar nicht angefangen, als wären wir noch in Vorbereitungen und dann, schwupps, sind wir auch schon ganz woanders und das Buch ist zuende. So bleibt dieser Auftakt sehr flach und versucht sich mit dem Cliffhanger am Ende über Wasser zu halten. Eine Sache, die ich gerade bei so wenigen Seiten wenig schätze. Hier fühle ich mich ein wenig auf den Arm genommen, das nächste Geld für eine weitere kurze Episode ausgeben zu müssen. Mit Sicherheit hätte es hier auch ein einziges Buch getan, das am Ende vielleicht auch ein toller Roman ist. Das allerdings werde ich nicht herausfinden, zu ermüdend sind mir die detaillierten Beschreibungen, zu offensichtlich der „Kauft-auch-den-zweiten-Teil“-Cliffhanger.

Neben den Beschreibungen war mir, wie bereits erwähnt, der Hauptcharakter viel zu unsympathisch, um weiter mit ihm voranzuschreiten. Ich konnte weder mit ihm mitfühlen, noch mich mit ihm identifizieren, noch irgendwie mitfiebern. Schade, denn ich hatte mir nach all den guten Rezensionen weitaus mehr erhofft.

Gestaltung:

Nicht das Cover, sondern die Rezensionen haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Das Cover selbst, sieht aus wie eines für ein Computerspiel. Es ist sehr dunkel, rechts sind allerlei gläserne Behältnisse zu sehen und links Bücher. Der Fokus liegt auf dem jungen Mann mit Kapuze, der ein rot leuchtendes Relikt in den Händen hält. Sein Gesichtsausdruck ist wächsern, man kann nichts aus ihm schließen. Als Visitenkarte für das Buch, funktioniert dieses Cover für mich nicht.

Wertung:

 Leider konnten mich die Weltentaucher weder durch die Geschichte, noch die Charaktere oder den Stil des Buches begeistern. Einzig dem wirklich guten Schreibstil ist es zu verdanken, dass ich das Buch zuende gelesen habe. Die Idee hinter der Geschichte, hat mir wirklich gefallen, findet aber zu wenig Platz in diesem Buch. Für die fantasievollen Ideen und den Schreibstil, kann ich deshalb nur 2 Lila-Lesesterne vergeben.


Montag, 11. August 2014

E-Book-Rezension: "Meine Freundin vom Mars" (Andreas Schlussmeier)






Titel: Meine Freundin vom Mars
Reihe: nein
Dateigröße: 791 KB
Seitenzahl Print: 183 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter
Preis:  0,93 Euro (aktueller Preis zum Zeitpunkt der Rezension)
Preis Print: 7,87 Euro







Inhalt laut Amazon:

Max Oma liebt Grünkohl. Ein guter Grund für Max, so oft es geht einen weiten Bogen um Omas Haus zu machen. Doch an diesem Wochenende bleibt ihm keine Wahl: Seine Mutter muss verreisen und Max stehen drei Tage Grünkohl-Hölle bevor. 

Was Max nicht weiß: Auf dem Mars haben Schnecken die gesamte Grünkohlernte 
vernichtet, was einer Katastrophe gleichkommt. Denn Grünkohl sorgt dafür, dass die 
kleinen grünen Männchen auch wirklich grün bleiben. Also schickt man den Marsmann Blubb auf eine Reise, um Rat bei der führenden Grünkohlexpertin im Universum zu suchen: Max Oma! 

Und damit beginnt für Max ein großes Abenteuer und ein Wochenende, das er niemals mehr vergessen wird. Und er bekommt Antworten auf die Fragen, die uns alle bewegen: Sind die Dinosaurier wirklich ausgestorben? Welche Umlaufbahn nimmt man, wenn die Milchstraße wegen Schulferien auf dem Pluto verstopft ist? 
Wer erfand die Fliegenklatsche? Und er lernt Lucy kennen - das erstaunlichste Wesen im Universum 

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Story und Charaktere:

Der elfjährige Max liebt es, vor dem Fernseher zu sitzen und die neueste Folge von „Haggis Petersen – Retter der Galaxis“ zu schauen. Sein voller Name lautet Maximillian Anton Rasmus Sundermann – ein Name, den seine Mutter vor allem dann verwendet, wenn er nicht auf sie hören will. Für Max hat dieser Name allerdings eine ganz andere Bedeutung. Nimmt man die Anfangsbuchstaben zusammen, erhält man das Wort M-A-R-S und damit ich es für Max ganz logisch, dass er sich für Raumfahrt interessiert.
Für eine andere Sache interessiert er sich allerdings so ganz und gar nicht – und zwar für Grünkohl. Der allerdings steht ihm schon bald bevor, denn seine Mutter schickt ihn mal wieder zu seiner Großmutter, bei der man, seiner Aussage nach, am weitesten vom leckeren Essen entfernt ist.
Dass ausgerechnet dieses leidige Thema dafür sorgt, dass er einen Abstecher in die Galaxis macht, einen tollen neuen Marsmenschenfreund dazubekommt und sich das erste Mal verliebt, damit hat wohl niemand gerechnet. Doch ausgerechnet seine Großmutter muss für die Rettung der grünen Farbe der Marsmenschen sorgen – sie haben nämlich ein großes Grünkohlproblem und wer eignet sich wohl besser dafür, dieses zu lösen, als jemand, der sich damit auskennt wie kein zweiter?

Der elfjährige Max, der in nur zehn Monaten und drei Tagen schon zwölf Jahre alt wird, ist es leid, ständig zu seiner Großmutter abgeschoben zu werden, weil seine Mutter wichtige Termine hat. Dort gibt es nämlich immer Grünkohl und den kann Max so überhaupt nicht leiden. Zu allem Überfluss erlaubt sie ihm auch nur eine Stunde Fernsehen am Tag, was die Sache irgendwie nicht besser macht. Dass er seine Oma nicht mit Oma, sondern mit „Juliane“ ansprechen soll, findet er außerdem sehr merkwürdig.
Als jedoch plötzlich der kleine Marsianer Blubb vor der Tür von Max Oma steht und um Hilfe dabei bittet, den Grünkohl auf dem Mars zu retten, ist der Besuch bei ihr gar nicht mehr so schlimm. Plötzlich befindet sich Max mitten in einem intergalaktischen Abenteuer, in dem er nicht nur sehr mutig sein muss, aus dem Staunen nicht mehr herauskommt und viel Neues erfährt, nein, er lernt auch noch die Liebe kennen, die er eigentlich für absoluten Blödsinn hält. Außerdem findet er Mädchen normalerweise total uncool und widerlich und hat so überhaupt keine Lust darauf, etwas mit ihnen zu tun zu haben. All das ändert sich allerdings schlagartig, als er die Marsianerin Lucy kennenlernt. Erst ist es ihm zwar unangenehm überhaupt neben ihr zu sitzen, denn Mädchen findet er noch fremdartiger als Marsmenschen, dann jedoch gewöhnt er sich immer mehr an den Gedanken, dass Lucy eigentlich doch ganz toll ist. Mit ihrer witzigen, frechen und offenen Art, wickelt sie ihn im Handumdrehen um den kleinen Finger.

Max Großmutter Juliane, kurz Jule, ist 64 Jahre alt und gehört definitiv noch nicht zum alten Eisen. Sie ist so ganz anders, als man sich eine Großmutter eben vorstellt. Zwar hat sie ihre Haare zu einem Dutt zusammengesteckt, aus dem ein paar widerspenstige Strähnen herausschauen, aber sonst ähnelt sie so gar nicht den alten Damen, die man hinter einer Großmutter vermutet.
Juliane lebt alleine, denn ihr Mann ist schon vor Max Geburt gestorben. Das hält sie allerdings nicht davon ab, die alten karierten Baumwollhemden ihres verstorbenen Gatten zu tragen. Auf ihrem Abenteuer trägt sie eines in einem leuchtenden Blau mit quietschorangen Streifen, zu dem sie Apfelsinenscheibenohrrignge gewählt hat. Wenn man sie sich so vorstellt, glaubt man gerne, dass sie es ausgesprochen ungerne hört, wenn man sie mit „Oma“ anspricht – ein Wort, das sie mit dem Wort „alt“ gleichsetzt und als das sie sich längst noch nicht bezeichnet.
In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich mit der Zucht von Grünkohl, die ihr erst vor kurzer Zeit einen Preis als führende Grünkohl-Expertin des Universums eingebracht hat. Genau deshalb erhält sie auch Besuch vom Marsianer Blubb, der in ihr die letzte Rettung für das Grünkohlproblem auf dem Mars sieht. Geschmeichelt lässt sich Juliane auf die abenteuerliche Reise quer durchs Universum ein, zieht dabei natürlich auch ihren Enkel Max mit und muss so einige Situationen überstehen, die sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht hätte ausmalen können.

Blubb ist ein kleiner Marsianer, der 9 Käsewürfel, also 3753 Erdenjahre alt ist und mit der Hoffnung zur Erde geflogen ist, dass Juliane ihm helfen kann. Das Galaxieweite-Web, kurz GWW, hat ihm verraten, dass Juliane die führende Günkohlexpertin des Universums ist und genau die braucht er jetzt. Auf seinem Heimatplaneten wurde der Grünkohl nämlich von Purpurschnecken befallen, die den ganzen Bestand aufgefressen haben. Nun ist es aber so, dass Marsbewohner Grünkohl über alles lieben und ihn auch brauchen, denn er ist es schließlich, der für ihre grüne Farbe sorgt. So gibt es von morgens bis abends nichts anderes als frisch gepressten Grünkohlsaft, Grünkohlbrot, gedünsteten Grünkohl oder Grünkohl-Muffins usw. Nicht grün zu sein, gilt auf dem Mars als ausgesprochen unfein. Blubb ist ein sehr offener und warmherziger Charakter, der dem Leser sofort ans Herz wächst. Sobald man in seinem VW Käfer sitzt und Richtung Mars fliegt, ist alles andere vergessen. Zu viel Neues lässt er auf seine beiden Gäste einprasseln. Auch plaudert er gerne aus dem Nähkästchen, sodass man sich als Leser gut unterhalten fühlt.

Über die anderen Charaktere möchte ich gar nicht viel sagen. Einzig Ra-LF möchte ich noch kurz erwähnen, da er einfach fantastisch ist. Ra-LF ist der Bordcomputer von Blubb und hat immer einen flotten Spruch auf Lager. Außerdem „streitet“ er sich scheinbar gerne mit seinem „Commander“ - ohne gegenseitige Neckereien kommt man auf einem Flug mit den beiden jedenfalls nicht aus.

Mir persönlich haben die Charaktere in diesem Buch sehr gut gefallen. Ich mochte den bunten Mix an Charaktertypen und ihre unterschiedlichen Eigenschaften, die teilweise so gar nicht zueinander passen wollen. Dazu noch diese abgedrehte Geschichte – ich wurde zwei Abende lang super unterhalten.

Was mir besonders gefallen hat: 

Diesen Teil zu schreiben, fällt mir dieses Mal gar nicht so leicht. Es gibt soooo viele kleine Dinge die mir an diesem Buch besonders gefallen haben, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Neben dem flüssigen Schreibstil und dem lockeren Sprachstil, ist es vor allem der Inhalt, der den Leser ans E-Book fesselt. Ich dachte zunächst, dass es sich bei diesem Buch um ein reines Kinderbuch handeln würde, lag damit aber vollkommen daneben. Auf eine Art, wie sie mir bisher noch nicht begegnet ist, ist dieses Buch für Kinder und Erwachsene gleichermaßen gedacht. Während Kinder einfach nur ihren Spaß an diesem skurrilen, aberwitzigen Abenteuer haben werden, werden Erwachsene zurück in ihre Kindheit katapultiert. Der Autor schlägt hier Brücken zu diversen Filmen und Themen, die jeder von uns kennt. „Star Wars“ und „E.T“ beispielsweise finden sich fast schon in Lichtgeschwindigkeit wieder, gekoppelt mit viel Humor, sodass ich am laufenden Band schmunzeln musste. Genau das ist es auch, was das Buch für Erwachsene ausmacht. Es ist eben nicht nur eine Geschichte über einen kleinen Marsianer, der ein Grünkohlproblem hat – es ist so viel mehr, dass es sich kaum in Worte fassen lässt. Jeder, der sich in irgendeiner Form für bekannte Weltraumfilme/bücher begeistern kann, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.
Der Humor ist etwas, was in diesem Buch in keinster Weise zu kurz kommt. Egal, ob es um bekannte Filmtitel geht, auch nette kleine Verweise, wie zum Beispiel auf die Area 51, sorgen für diverse „Aha – So ist das also“ - Momente, die einfach Spaß machen. Spaß ist wohl auch das Wort, das das Leseverhalten während dem Lesen des Buches am besten beschreibt. Und genau den soll ein geschriebenes Abenteuer doch auch bringen.

Neben all dem Spaß, hat das Buch aber auch noch die ein oder andere in Humor verpackte ernsthafte Stelle, die auf Missstände hinweist, die wir gerne mal vergessen. Der ganze Weltraummüll zum Beispiel findet hier ebenso Erwähnung, wie all die tollen Dinge, die wir so tun, haben und machen. So versteckt sich oft zwischen den Zeilen noch eine Gesellschaftskritik, die allerdings von Kindern wahrscheinlich weniger verstanden wird. Als Erwachsener ertappt man sich jedoch dabei, immer mal wieder die Augenbrauen hochzuziehen und sich ein oder zwei Gedanken mehr zu einem bestimmten Thema zu machen.

Was den Spannungsbogen dieses Buches betrifft, so schlägt dieser einige Wellen. Er hat Berg- und Talfahrten und immer wenn man glaubt, gleich am Ende zu sein, geht es noch einmal los. Natürlich kommt kein Buch ohne Konflikt aus und davon gibt es in diesem Buch gleich mehrere. Dies ergibt sich schon daraus, dass der Leser zwei Stränge verfolgt. Einmal die Geschichte um Lucy und Max und einmal die Geschichte um Juliane und Blubb. Selbstverständlich stehen beide in Verbindung miteinander und werden auch wieder zusammengeführt. Ich fand diese Herangehensweise sehr gut, da man die einzelnen Charaktere so noch besser kennenlernen konnte. Ich persönlich hoffe, dass es für Max und Juliane irgendwann noch einmal zum Mars oder auf einen anderen Planeten geht und dass wir sie dann wieder begleiten dürfen.

Gestaltung: 

Das wohl selbstgemachte Cover war es ehrlich gesagt nicht, was mich zum Kauf dieses Buches angeregt hat. Dabei gibt es darauf eigentlich alles zu sehen, was für den Inhalt des Buches wichtig ist. Ein Erdenjunge hält einen Marsmenschen im Arm und betrachtet die Erde. Neben dem Titel fliegt ein kleiner VW Käfer durch den Weltraum. Meiner Meinung nach, hätte hier ein Cover zum Grünkohlthema besser gepasst, aber das ist in diesem Fall wohl Geschmackssache. Auch den Titel fand ich nicht so ganz passend, stand für mich eigentlich weniger Max im Vordergrund, obwohl er der Hauptcharakter ist. Da sich hier aber die Geister wohl scheiden werden, spielt dieser Punkt für meine Bewertung keine Rolle.

Wertung:

Wer es einmal mit stellvertretenden Stellvertretern eines Marsianerpräsidenten zu tun haben möchte, einen Bordcomputer kennenlernen will, der ihn mit Sicherheit an eine spezielle andere „Person“ des „öffentlichen Lebens“ erinnert und der einfach nur mal was zum Schmunzeln und Zurücklehnen braucht, der sollte zu diesem Buch greifen. Wer ein Kind hat, das sich gerne mit Weltraumabenteuern beschäftigt, sollte ebenfalls zu diesem Buch greifen, da es eines der aberwitzigsten intergalaktischen Weltraumabenteuer erzählt, das mir nach „Per Anhalter durch die Galaxis“ je untergekommen ist. An diesem Buch haben jüngere und ältere Leser gleichermaßen ihren Spaß.
Von mir gibt es daher 5 Lila-Lesesterne und eine Leseempfehlung für die tolle Unterhaltung.


Montag, 4. August 2014

Rezension: "Die verborgenen Pforten - Jacobs Vermächtnis" (Michelle Kaden)






Titel: Die verborgenen Pforten - Jacobs Vermächtnis
Reihe: Band 1 der Reihe "Die verborgenen Pforten"
Verlag: Pepperbooks
Hardcoverausgabe mit 209 Seiten
ISBN 978-3943315059
Vom Hersteller empfohlenes Lesealter: 9-11 Jahre
Preis:  12,95 Euro





Klappentext:

„Irgendetwas stimmt hier nicht “, murmelte Roger, als er langsam die Tür zum Haus öffnete. Aufmerksam ließ er seinen Blick durch den spärlich beleuchteten Flur schweifen. Äußerlich schien alles wie immer zu sein. Das Gemälde einer jungen Frau hing an der Wand. Ein bunter Läufer schmückte den Fußboden. Das leise Ticken einer Wanduhr drang zu ihnen hinauf. Bei ihrem letzten Besuch hatten sie den Duft von gebackenem Brot und das leichte Aftershave des alten Jakob wahrgenommen. Aber heute lag deutlich der Geruch fremder Menschen in der Luft. „Jemand anderes ist hier. Wir sollten lieber gehen“, flüsterte Roger und schlich dabei leise zurück zur Kammertür. Doch die andere Person war längst auf sie aufmerksam geworden...

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Story und Charaktere:

Eigentlich ist die Abstellkammer in Janoschs neuem Zuhause nur eine Abstellkammer. Eigentlich – denn nun entpuppt sich der kleine Raum als geheime Pforte zwischen zwei Welten.
Janosch wohnt noch nicht lange im Haus seines verstorbenen Großvaters und staunt nicht schlecht, als plötzlich vier seltsam gekleidete Kinder vor ihm stehen, die eigentlich seinen Großvater Jakob besuchen wollen.
Schnell wird klar, dass die vier Neuankömmlinge durch ihren Besuch in Janoschs Welt nun in großen Schwierigkeiten stecken, denn der Schlüssel zur Pforte ist auf dieser Seite verschwunden und auch den Rückkehrcode, den sonst immer Jakob eingestellt hat, kennt keiner von ihnen.
So gerät Janosch in ein Abenteuer, das er sich nie hätte träumen lassen. Er erfährt von einer fernen Welt, in der Vampire, Werwölfe, Zauberer und Prinzessinnen genauso zuhause sind, wie Monster und Ungeheuer, die sich vor den Stadttoren einer gewaltigen Burg herumtreiben.
Während Janosch noch über die wundersame Welt jenseits der Pforte nachdenkt und eine unglaubliche Sache nach der anderen ent- und aufdeckt, nähert sich ihm und seinen neuen Freunden eine Bedrohung, die nur einen Schluss zulässt: jemand aus der anderen Welt ist ein Verräter.

Janosch ist 14 Jahre alt und gerade erst mit seiner Mutter in das Haus seines verstorbenen Großvaters gezogen, den er leider nicht sehr gut kannte. Ob er glücklich über den Umzug sein soll, weiß er noch nicht so genau, denn eine neue Stadt bedeutet eine neue Schule und eine neue Schule bedeutet der Neue in der Klasse zu sein. Darauf hat Janosch so überhaupt keine Lust.
Seine Gedanken an die neuen Lebensumstände werden jäh unterbrochen, als Leila, Clara, Roger und Vincent in seinem Leben auftauchen. Plötzlich ist die Welt noch viel größer und vielfältiger, vor allem aber magischer, als Janosch bisher gedacht hatte.
Neugierig wie er ist, will er von seinen neuen Freunden alles über die andere Welt erfahren, aus der sie zu ihm gekommen sind. Durch seine Art mit der neuen Situation umzugehen, macht er es dem Leser sehr einfach, sich ebenfalls mit all den Dingen aus der fremden Welt bekannt zu machen. Janosch stellt genau die Fragen, die sich auch dem Leser stellen, sodass man beim Lesen unweigerlich in seine Rolle schlüpft.
Neben seiner Neugierde zeichnet Janosch aus, dass er sehr vorausschauend denkt und die Situation somit ganz gut im Griff hat, bis ihm schließlich seine Mutter dazwischenfunkt, die gleich neuen Stoff um die Geheimnisse seiner eigenen Welt und die der anderen liefert.

Leila, Clara, Roger und Vincent dürften eigentlich gar nicht miteinander befreundet sein. Und den Schlüssel für die verborgene Pforte sollte auch keiner von ihnen besitzen. Doch in beiden Punkten stellen sich die vier Jugendlichen gegen die Regeln und schließen sich zu einem tollen Team zusammen.
Leila ist in ihrer Welt eine Prinzessin. Ihren Eltern gehört die Burg, in deren Keller die verborgene Pforte zu Janoschs Welt liegt. Ihr gutes Aussehen ist ihr relativ wichtig, weshalb sie nach ihrer Reise den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringt, denn natürlich sieht auch eine Prinzessin nach dem Schlafen nicht mehr aus wie aus dem Ei gepellt. Insgesamt erfährt man jedoch relativ wenig über Leila, die auch nur wenig in Aktion tritt.
Ganz anders ist es da mit Clara. Sie ist eine Werwölfin, die sehr emotional und offen ist. Diesen Charakter habe ich sofort ins Herz geschlossen. Obwohl sie die Situation scheinbar sehr gut einschätzen kann und auch versucht, mit Vernunft an die Probleme heranzugehen, der sich die Gruppe stellen muss, hat sie doch etwas unheimlich Verletzliches. Gerade dieser Mix, macht Clara zu einem sehr sympathischen Charakter.
Vincent ist der Zauberer unter den vier Jugendlichen. Leider ist er noch kein sehr guter Zauberer und viele seiner Zauber gehen schief. Darunter leidet auch sein Selbstbewusstsein, sodass er das Zaubern in Janoschs Welt zunächst einmal vollkommen sein lässt. Als es jedoch hart auf hart kommt, wächst Vincent über sich hinaus. Eine Entwicklung, der man gespannt folgt.
Roger ist einer meiner Lieblingscharaktere. Er ist ein Vampir, der allerdings kein Blut trinkt. Mit diesem Klischee räumt er in diesem Buch erst einmal ordentlich auf. Vampire stehen zwar auf Dinge die rot sind, doch gehört der menschliche Lebenssaft nicht mit auf den Speiseplan. Es sind eher Ketchupflaschen oder Trauben- bzw. Kirschsäfte, die seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und seinen Hunger und seinen Durst stillen können. Roger ist ein sehr offener Charakter, der genau das tut, was er gerade denkt. Dabei bringt er den Leser mit seinen Aktionen immer wieder zum Schmunzeln, wenn er wieder einmal versucht, sich an Janoschs Welt anzupassen.
So sind die vier Kinder so unterschiedlich wie Tag und Nacht, bilden aber zusammen eine starkte Truppe, die sich gegenseitig ausgleicht. Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel und sorgen mit ihrem Auftreten dafür, dass man selbst gerne mit ihnen befreundet wäre.

Insgesamt haben mir die Konstellation der Charaktere in diesem Buch und auch die Story sehr gut gefallen. Der Auftakt der Trilogie um die geheimen Pforten, konnte mich auf jeden Fall überzeugen.

Was mir besonders gefallen hat:

Der lockere und flüssige Schreibstil, sowie der dazu passende einfache, altersgerechte Sprachstil, haben dafür gesorgt, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe.
Die Geschichte an sich ist zwar eigentlich sehr seicht, aber für mich war es genau das, was das Buch so angenehm gemacht hat. Hier wird dem Leser ein Abenteuer präsentiert, das zwar spannend ist, aber fast vollständig auf Gewalt verzichtet. Das Buch funktioniert ausschließlich über die Aktionen Janoschs und über die Interaktionen zwischen den Charakteren. Dabei bleibt die Geschichte durchweg interessant und lebt von den kleinen Spannungsmomenten. Der vorgegebene Tempowechsel lässt immer wieder durchatmen, zur Ruhe kommen, bevor die nächste Wendung seinen Lauf nimmt und man gar nicht so schnell lesen kann, wie man gerne wüsste, was als nächstes passiert.
Da die Autorin völlig darauf verzichtet hat, ihren Charakteren  übermäßige Kräfte zu geben, sondern eher ihre Schwächen in den Vordergrund gestellt hat, wirkte die ganze Geschichte insgesamt sehr authentisch. Hinzu kommt, ihre Art, die Dinge und die Umgebung zu beschreiben. Sie gibt dem Leser gerade so viel Information, dass im Kopf ungehindert ein Film ablaufen kann, der jede Menge Spielraum für die eigene Fantasie bietet. Mit ein Punkt, der dafür gesorgt hat, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

Interessant fand ich, dass die Geschichte nicht nur aus der „diesseitigen“ Sicht erzählt wird, sondern immer wieder Kapitel dazwischen sind, die den Leser mit in die Welt hinter den Pforten nehmen, um das Geschehen dort zu verfolgen. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen und machte die ganze Geschichte noch greifbarer.

Geeignet ist dieses Buch für Jungen und Mädchen gleichermaßen, auch wenn der Hauptcharakter ein Junge ist. Sicherlich entdeckt sich hier jeder irgendwo wieder – was nicht nur für junge, sondern auch für ältere Leser gilt.
Eine große Bedeutung in diesem Buch, spielen die Werte Freundschaft und Toleranz. Auch wer anders ist, ist eigentlich ganz normal und es gibt keine Grenzen, die man nicht überwinden kann, wenn man nur Freunde hat, die einem zur Seite stehen.

Hervorheben möchte ich auch die Art, wie das Buch gebunden wurde. Nicht nur, dass es ein Lesebändchen gibt, auch liegt das Buch sehr schön in der Hand. Es ist sehr leicht und qualitativ dürfen sich hier einige andere Verlage eine Scheibe abschneiden.

Gestaltung:

Eine Tür ist einen Spalt breit geöffnet. Der Betrachter sieht in einen Raum, in dem ein Regal, zwei Stühle und ein auffälliges Bild zu erkennen sind. Auf dem Bild sieht man eine prachtvolle Burg, die auch den Fixpunkt des Covers bildet. Mich persönlich hat dieses Cover auf das Buch aufmerksam gemacht, da dieser Blick hinter die Tür etwas sehr Geheimnisvolles hat. Man verspürt direkt den Drang, die Tür weiter aufzustoßen, was durch das Lesen des Buches auch gelingt.

Dieses Buch jedoch wartet nicht nur mit einem tollen Cover auf, auch im Inneren warten ein paar kleine Zeichnungen auf den Leser, die den Fließtext immer wieder ein wenig auflockern. Dabei handelt es sich um Bleistiftzeichnungen, die mir textbegleitend sehr gut gefallen haben.

Wertung:

Hier liegt ein Fantasyabenteuer für jung und alt vor. Wer keine Lust auf klischeebehaftete Jugendfantasy hat, ein Buch sucht, dass ohne viel Gewalt auskommt und einfach Spaß am Lesen bereitet, der sollte zum ersten Band dieser Reihe greifen. Bei mir hat es für einen spannenden Abend gesorgt, der wie im Flug verging und von dem ich hoffe, dass er sich mit Band zwei wiederholt. Deshalb gibt es von mir volle 5 Lila-Lesesterne und eine ganz klare Leseempfehlung.